Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Gotteswahn von Richard Dawkins
Truthans
26.06.2009, 09:34
Wer hat dieses Buch gelesen? Hat Dawkins einen 'Mittelweg' zwischen Theologie/Religion und Evolutionstheorie/Naturwissenschaft (->Darwin) gefunden?
Mich fastiniert dieses Buch und es hat meinen Geist angeregt (so sehr, dass ich es zweimal durchlesen musste um es zu verstehen :)). Nach meiner Meinung geht er in der ewigen Streitsache zwsichen Forschung und Glauben nicht zu weit. Er lässt Platz für Kommentarer beider Seiten und geht darauf ein (ab und zu verhöhnt er, aber das gehört dazu).
Leider gibt das Buch keine Antwort her, wer Recht hat :lol
Der Doktor
26.06.2009, 18:35
Dann lies es noch ein drittes Mal. ;)
Dawkins bezieht eine eindeutig atheistische Position und erkennt der Religion beinahe jegliche Existenzgrundlage ab. "Der Gotteswahn" ist keine Gegenüberstellung, sondern eine systematische Dekonstruktion aller religiöser Grundlagen.
Truthans
29.06.2009, 08:52
Dann lies es noch ein drittes Mal. ;)
Dawkins bezieht eine eindeutig atheistische Position und erkennt der Religion beinahe jegliche Existenzgrundlage ab. "Der Gotteswahn" ist keine Gegenüberstellung, sondern eine systematische Dekonstruktion aller religiöser Grundlagen.
Das schon. Aber er erklärt es bzw. geht auch auf den Glauben ein (wie kam er zustande, warum wird bis huet daran festgehalten und DANN macht er es zu nichte):D
und ich werde es noch mal lesen ;)
UnsureDude
26.07.2009, 00:25
Richard Dawkins lässt nur den Schein einer Objektivität entstehen, bei näherer Betrachtung nimmt er eigentlich nur die katholische Kirche auseinander, und nicht Religion oder Gottesgläubigkeit.
In aller Kürze mein Fazit:
Er hat in einigen Punkten Recht, z.B. "[Wer die Bibel als Grundlage für eine Religion nimmt,] hat sie entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.".
Das meiste aber ist *fail* am Thema vorbei, er breitet seine Argumentation auf Thesen auf, die vllt. auf besagte kath. Kirche zutreffen, aber das eigentliche Wesen von Religion (z.B. im Protestantismus oder Buddhismus) scheint er nicht einmal im Ansatz zu verstehen.
->Er sollte bei seiner Biologie bleiben, Logik und Theologie sind eindeutig nicht seine Stärke.
Das Buch ist gut, zumindestens fand ich manche Stellen ziemlich witzig.:D
Aber die Grundtesse gefällt mir irgendwie nicht, das Gott existiert kann man meiner nach nun mal nicht belegen und das Gegenteil auch nicht.
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