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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Engel - Geflügelter Beschützer



DieFlamme
20.02.2009, 17:18
sooooooodelle^^hier ist (endlich)mal wieder was neues von mir,hatte in letzter zeit viel zu tun/arbeiten aber jetz hab ich wieder zeit^^ viel spaß beim lesen,hoffe ihr mögt ,,Engel''...übrigebns es wird ne serie insgesammt drei teile

01. Geflügelter Beschützer
02. Fremder Freund
03. Unsichtbarer Helfer


Der Erzengel Michael sah auf die Erde herunter und fragte sich, wie es wohl war, ein Mensch zu sein. Da entdeckte er ein Mädchen, ungefähr sechzehn oder siebzehn Jahre alt. Er lächelte und behielt sie den ganzen restlichen Tag im Auge. Als es Zeit für die Nachtengel war, dem Tag ein Ende zu machen und die Aufgaben der Tagesengel zu übernehmen, brach Michael zu Raphael auf, seinem engsten Freund und Bruder, denn Raphael war ebenfalls ein Erzengel. Die beiden Erzengel redeten die ganze Nacht über die Menschen und als der neue Tag anbrach, hatten sie beschlossen, Michael für eine gewisse Zeit zu einem Patenengel zu machen. Er wusste bereits, wer sein Menschlicher Pate sein würden und flog sofort los. Das Mädchen, dass er gestern noch beobachtet hatte stand auf dem Hof einer Schule irgendwo in der Stadt in der sie wohnte. Michael wußte ihren Namen nicht, aber darum würde er sich später noch kümmern. Als sie aus der Schule kam, stand Michael auf und lief neben ihr auf ihrem Heimweg her. ,,Sag mal, wie heißt du eigentlich?'' fragte sie und musterte ihn misstrauisch von oben bis unten. Er lächelte. ,,Mein Name ist Michael.'' sagte er und fragte wie sie denn hieße. Das Mädchen sah ihn erneut misstrauisch an, seufzte dann und sagte:,, Wenn du es unbedingt wissen musst, mein Name ist Dannie. Eigentlich Danielle, aber keiner außer meiner Mutter nennt mich so und das tut sie auch nur, wenn sie sauer auf mich ist.'' Dannie drehte den Kopf zur Seite und schaute nach, ob der Bus mit dem sie Mittags fuhr, kam. Michael bemerkte einen Hauch von einem dieser Gefühle in Dannies Gesicht, die nur Menschen haben konnten. Was er sah, waren Angst, Misstrauen und Bodenlose Wut.Es schien so, als ob sie schon einiges hatte durchmachen müssen und es bereute, nichts getan zu haben. Er zuckte zusammen, als jemand Dannies Namen und ein paar unschöne Beleidigungen in ihre Richtung rief . Dannie fuhr herum, auf ihrem Gesicht standen ein Ausdruck purer Angst und Panik. Mit einem mal war sie kalkweiß,und plötzlich zitterte sie am ganzen Körper. Michael drehte sich in die Richtung, aus der der Ruf gekommen war und war überrascht von dem was er sah. Da stand ein Mädchen, zwei oder drei Köpfe kleiner als Dannie, aber trotz der Größe wirkte sie bedrohlich. Micahel stellte sich automatisch schützend vor Dannie und zuckte zurück, als das fremde Mädchen auf die beiden zukam. Sie lachte nur, als sie Michael sah und fragte mit einem sarkastisch-spöttischen Unterton in der Stimme:,, Hey, was soll der Vogel denn darstellen??? Deinen Bodyguard oder was?'' Sie lachte, schob Michael mit den Worten ,,Verpiss dich, kleiner!'' zur Seite und packte Dannie am Kragen ihrer Jacke. ,,Hast du deine Schulden bei mir schon vergessen, Miststück?? Ich hoffe nicht, denn sonst...'' Die Fremde beendete ihren Satz nicht, allen war klar was dann geschehen würde. Sie lies Dannie los und verschwand so schnell wie sie gekommen war. Kaum war das Mädchen verschwunden, schien Dannie in sich zusammen zu fallen. Sie griff instinktiv nach etwas, an dem sie sich festhalten konnte. Michael fing sie auf, als er sah, dass ihr ihre Beine wegknickten. Gleich darauf fing sie an, leise zu weinen ,,Schhhh... ist ja gut...hey. Sieh mich an, ja? Sie ist weg, alles wird gut...schhh'' Michael redete leise auf sie ein, hielt sie fest in seinen Armen und versuchte, so gut es ging, sie zu beruhigen. Er fing an, in regelmäßigen Abständen mit einer Hand über Dannies Kopf zu streichen. Als man aus der Ferne einen Bus heranfahren hörte, löste sie sich aus seiner Umarmung, Michael lies sie allerdings nur ungern los. Dannie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, räusperte sich und stellte sich mit dem Rücken zu Michael an die Straße. Der Bus fuhr vor, die Türen öffneten sich und Michael sprang auf, als er merkte das Dannie einsteigen wollte. Sie setzte sich auf den hintersten freien Fensterplatz, den es im Bus noch gab. Michael setzte sich neben sie und schwieg. Nach einer halben Stunde zog Dannie ihre Tasche vom Boden hoch, drückte den Stopknopf und stand auf. Miachel tat dasselbe und folgte ihr bis zu dem Haus in dem sie wohnte. Dannie drehte sich um und seufzte. ,,Danke für vorhin...keine Ahnung wie du das gemacht aber es geht mir wieder besser. Eigentlich sollte ich dich reinbitten, aber meine Mutter ist zu Hause und...naja es wäre mir irgendwie peinlich, wenn du reinkommst und sie dich zu labert... danke noch mal.'' Sie dreht sich um und wollte die Haustür aufschließen, als sie noch einmal inne hielt. ,,Wirst du morgen hier sein? Vor der Einganstür meine ich...wäre cool.'' Sie lächelte schüchtern, das erste mal, seit Michael angefangen hatte, ihr Pate zu sein. Michael erwiederte ihr Lächeln und nickte. ,,Klar werde ich da sein. Wenn es dir nichts ausmacht, bleibe ich während dem Unterricht auf dem Hof...'' Er brach mitten im Satz ab, als er die Dankbarkeit in ihren Augen las. Sie räusperte sich, schloss die Haustür auf und verschwand im grauen Hauseingang. Michael sah ihr besorgt nach, sie versteckte etwas tief in sich drinnen, etwas das schlimmer war als alles was er kannte. Er erschauderte als er sich den Moment in Erinnerung rief an dem er sie hatte loslassen müssen, es war grausamer als alles was er je hatte tun müssen. Michael seufzte, breitete seine Flügel aus und flog nach Hause. ,,Und? Wie wars so als Patenengel?'' fragte Raphael, als Michael zu Hause ankam. Er gab keine Antwort, verzog sich auf eine Wolke und wartete auf den nächsten Morgen. Raphael setzte sich zu ihm und schaute in die Richtung, in die Michael sah. ,,Was ist los, kleiner Bruder?'' fragte er. ,,Du siehst aus, als hätte Amor dich mit einem Dutzen seiner Pfeile getroffen.'' Michael antwortet nicht und starrte auf den Horizont. Raphael wollte schon aufstehen und gehen, als Michael doch noch etwas sagte. Es waren zwar nur drei Worte, aber für einen Engel waren sie verheerend. ,,Ich liebe sie...'' Michaels Stimme war kaum mehr als ein flüstern, dennoch verstand Raphael was sein Bruder sagte. Er fuhr herum, und starrte ihn entgeistert an. ,,W...was?? Bist du verrückt gewoden? Wenn Gabriel das erfährt, was du für sie empfindest, dann...'' Raphael beendet den Satz nicht, beiden wußten was ann passieren würde. Michael stand auf, ging an seinem Bruder vorbei und starrte nach unten. ,,Was wäre wen ich mich entscheiden würde, zu fallen?'' fragte er, aber es klang mehr so, als ob er sich selbst gefragt hätte.

Am nächsten Mittag wartete Michael vor dem Schulgebäude auf Dannie. Er hatte sie morgens an der Bushalte stelle vor ihrem haus abgeholt, in der Schle abgesetzt und wartete seit dem auf einer Bank gegenüber vom Haupteingang der Schule. Als es nach der letzten Stunde klingelte, stand er auf und hielt nach Dannie ausschau. Als sie ihn entdeckte, lächelte sie, das war bereits das zweite Mal seit er ihr Schutzengel war.