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DieFlamme
29.11.2008, 19:45
Erst wenn alle Teufel gefallen sind, erst wenn dem letzten von ihnen das Leben genommen wurde... Erst dann werden wir Engel wieder in Frieden leben können...Doch bis dahin müssen wir sie gefunden haben, die auserwählte die uns helfen wird, diesen endlosen Kampf zu gewinnen.


Es war Freitag, Jackie saß am Fenster und starrte in die Wolken. ,,Fräulein Richter! Wenn ich um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit bitten dürfte?'' Jackie zuckte erschrocken zusammen und ein leiser Fluch rutschte ihr über die Lippen. Dann klingelte es endlich, Jackie packte ihr Sachen zusammen und verschwand, die Stöpsel ihres Mp3-Players in den Ohren nach draußen. Sie eilte über den Hof zu ihrem Rad, öffnete das Schloss und zog das Mountainbike aus den Fahrradständer heraus. Als erstes fuhr sie in die Bäckerei ihrer Mutter, in der sie während dem Wochenende und den Ferien arbeitete. ,,Hey Mama.'' Sie drückte ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und stellte ihre Tasche unter den Verkaufsthresen. ,,Ich verschwinde noch mal Kurz in Richtung Floh, okay?'' Sie winkte kurz und machte sich auf den Weg zu ihrer besten Freundin Floriane, kurz Floh gennant. Als sie im Buss saß, entdeckte Jackie draußen auf der Straße einen jungen Mann. Er war ungefähr Anfang Zwanzig, hatte dunkelbraune Haare, trug ein Schwarzes T-Shirt, eine graue Röhrenjeans für Männer und schwarze Chucks. Um seinen Hals hing eine goldene Kette mit Engelsflügeln als Anhänger. Ohne zu wissen warum, stieg sie aus und folgte ihm zu einem kleinen Park, wo er plötzlich verschwand. Jackie zuckte zusammen als ihr Handy klingelte. Sie hob ab und war nicht allzu überrascht, Floh am anderen Ende der Leitung zu hören. ,, Jackie? Mensch wo bleibst du denn? Ich warte schon seit zehn Minuten an der Haltestelle auf dich! Entweder tauchst du jetzt auf oder ich geh wieder!'' Jackie seuftzte genervt. ,, Ich hab noch was zu erledigen, klar? Ich ruf wieder an wenn ich komme.'' Sie legte auf ,drehte sich um und sprang erschrocken zurück als der Junge Mann dem sie gefolgt war plötzlich vor ihr stand. Der lächelte leise und lehnte sich gegen einen Baum. ,,Wußtest du nicht, dass es unhöflich ist, fremden Leuten nach zu spionieren?'' Jackie verschränkte ihre Arme vor der Brust und öffnete den Mund um sich zu rechtfertigen. In diesem Moment bohrte sich ein Pfeil in seine Rechte Schulter. Er fluchte wütend, zog den Pfeil mit einem Ruck heraus und zog Jackie hinter den Baum an dem er vorher noch gelehnt hatte. ,,Was zum Teufel ist hier los?'' fauchte sie und duckte sich, als ein weiterer Pfeil an ihr vorbei zischte. Der junge Mann fluchte leise. ,,Erst mal müssen wir hier weg! Kennst du einen Ort, wo wir uns vorerst Verstecken können?'' Jackie nickte und zog ihn hinter sich her. ,,Wie heist du eigentlich?'' fragte sie und blieb vor der Tür des Hauses stehen, in dem Floh wohnte. Der Fremde hielt sich die schmerzende Schulter, sah sich um und antwortete:,, Mein Name ist Raphael, ich bin der jüngste von drei Brüdern. Meine Brüder heißen Michael und Gabriel.'' Jackie runzelte die Stirn. ,,Und was sind das für Leute, die uns da jagen? Die sind ja wohl nicht um sosnt hinter uns her, oder?'' Sie klingelte und drückte die Tür auf, als der Summer ertönte. Raphael stand noch draußen, deshalb sah Jackie nicht gleich, dass ein zweiterer Pfeil sich in seinen Rücken bohrte. Raphaels Beine knickten weg und er griff nach Jackies Schulter. Oben öffnete sich eine Wohnungstür, Floh schaute über das Treppengeländer. ,,Verdammt Jackie! Wen schleppst du denn da wieder an?'' Sie lief die Treppe herunter und entdeckte das Blut an Raphaels Arm und den Pfeil in seinem Rücken. ,,Komm, wir schaffen ihn hoch. Meine Mum ist nicht da, sie arbeitet.'' sagte sie. Sie und Jackie brachten ihn in Floh's Wohnung und versorgten seine Wunden. Jackie zog Raphael das Hemd aus und bemerkte, dass in den Anhänger seiner Kette ein R eingraviert war. ,, Jackie, sieh mal. Das hatte er in der Hosentasche.'' sagte Floh und reichte ihr einen zerknitterten, braunen Umschlag. Darin waren ein Brief und eine Kette wie die von Raphael, mit dem Unterschied dass in dieser Kette ein J eingraviert war. Floh war in der Küche verschwunden und kochte Tee. Raphael lag im Wohnzimer auf der Couch und wachte langsam auf. Jackie stand vor dem Wohnzimmerfenster und sah nach draußen.
,,Wer bist du?'' fragte sie und drehte sich zu ihm um. Raphael seuftzte, zog sich sein Hemd wieder an und stand auf.Die dunklen Kalmotten gaben ihm etwas bedrohliches aber irgendwie vertaute Jackie ihm trotzdem, warum auch immer. ,,Also? Wer bist du? Sag nicht, du bist ein Agent in geheimer Mission, das wäre zu abgefahren...'' Sie wollte weiterreden, aber Raphael unterbrach sie. ,,Ich bin ein Engel. Genauer gesagt ein Erzengel. Meine Aufgabe ist es, dich zu finden und zu meinen Brüdern zu bringen. Es klingt verrückt aber du bist die einzige, die uns gegen Luzifer helfen kann. Er macht uns schon seit ungefähr einhundert Jahren wortwörtlich Feuer unterm Hintern.'' Bei seinem letzten Satz lachte er bitter auf und stellte sich neben Jackie ans Fenster. ,,Meine Brüder wissen gar nicht, wie schwierig es sein wird, dich davon zu überzeugen, mit zu kommen, noch dazu in den Himmel, wohin du eigentlich erst kommen solltest, wenn du gestorben bist.'' Raphael warf ihr einen Blick zu und musste lächeln, als er Jackies ungläubiges Gesicht sah. ,,Du glaubst mir nicht, wie? Warte, ich beweise dir, wie ernst ich es meine.'' Raphael stellte sich in die Mitte des Wohnzimmers, atmete tief ein und wieder aus und mit einem Ruck brachen aus seinen Schultern zwei goldweiß schimmernde Flügel heraus. Hinter ihm erschien Floh mit einem Tablett mit Tee aus der Küche und lies es fallen, als sie Raphaels Flügel sah. ,,Ach du heilige...'' war alles was sie sagte bevor ihr die Beine wegknickten und sie gegen den Türrahmen stieß. Die Flügel verschwanden ebenso schnell wie sie gekommen waren, Raphael fing Floh auf und legte sie auf die Couch. Dann wurde er wieder ernst und sah zu Jackie rüber. ,,Wenn sie wieder aufwacht, wird sie vergessen haben, was sie gesehen hat. Wenn wir länger hier bleiben, wird es für sie genauso gefährlich wie für uns!'' er stand auf, räumte die zerbrochene Teekanne und die Tassen weg, wischte den ausgeschütteten Tee auf so gut es ging und kam wieder ins Wohnzimmer. Jackie seuftzte. ,,Was ist mit meinen Eltern? Sind die wenigstens in Sicherheit?'' fragte sie. Raphael nickte. ,,Ja, zwei Schutzengel sind in diesem Moment dabei, sich bei deiner Mutter in der Bäckerei vor zustellen. Sie sind sicher, das verspreche ich dir.'' Er nahm den Umschlag, der auf dem Couchtisch lag und steckte ihn wieder ein. ,,Wir müssen weg von hier, Jackie. Einer von Luzifers Spähtrupps ist auf dem Weg hier her, um uns gefangen zu nehmen. Wenn wir uns beeilen, können wir sie von hier weg locken.'' Einen Moment zögerte sie, dann nickte sie und ging zur Tür. Raphael drückte ihr die Kette mit dem eingravierten J in die Hand. Jackie steckte die Kette in ihre Jeanstasche, öffnete die Wohnungstür und wäre beinahe mit einem Kerl in roter Jeans und rotem T-Shirt zusammen gestoßen. Raphael fluchte, zog Jackie hinter sich und schlug die Tür zu. Dann rannte er ins Wohnzimmer, öffnete die Balkontür und breitete seine Flügel aus. ,,Du musst dir die Kette um den Hals hängen! Ich kann dich nicht tragen, tut mir Leid!'' Jackie hängte sich die Kette um den Hals und erschrak ein wenig, als aus ihrem Rücken ein paar goldweiße Flügel hervorkamen. Raphael zog sie auf das Geländer des Balkons und stellte sich aufrecht hin. ,,Was machst du denn? Willst du uns umbrigen?'' kreischte sie entsetzt. Raphael grinste. ,, Nein, bloß nicht! Wir fliegen zu meinen Brüdern!'' rief er, stieß sich vom Geländer ab und zog Jackie hinter sich her. Raphael flog immer höher in die Wolken hinauf und auch als sie die Wolkendecke schon durchbrochen hatten, flog er weiter. Nach einiger Zeit machten die beiden endlich eine kurze Rast und als Jackie sich die Beine vertreten wollte, entdeckte sie einen weiteren Engel, der deutlich größer war als Raphael war. Sie beobachtete den fremden Engel eine Weile und zuckte erschrocken zusammen, als ihr jemand auf die Schulter tippte. ,,Verdammt, was zum...?'' fluchte sie und drehte sich um. Da stand doch tatsächlich Raphael hinter ihr und grinste frech von einem Ohr zum anderen. ,,Kannst du mir sagen, warum du meinen Bruder beobachtest, als wäre er einer von Luzifers Leuten?'' fragte er und lief an ihr vorbei auf den anderen Engel zu. ,,Gabriel! Was machst du hier mit deinen Männern? Ihr sucht doch nicht etwa nach uns oder?'' rief er und umarmte seinen Bruder. Der befreite sich aus der Umarmung und musterte Raphael von oben bis unten. ,,Ich bin nicht auf der Suche nach dir, Raphael. Ich suche sie.'' Er zeigte auf Jackie und ging zu ihr rüber.


,,Du bist also diejenige, die uns gegen Luzifer helfen soll? Ich bezweifle nicht, dass du das nicht kannst aber es kommt mir ein wenig seltsam vor, dass außgerechnet ein Mensch uns hilft.'' jackie zuckte mit den Schultern und musterte Gabriel kritisch von oben bis unten. ,,Dann must du wohl einer von Raphaels Brüdern sein.'' Sie wollte noch etwas sagen, wurde aber von einem leisen Summen unterbrochen das definitiv nicht von den beiden Brüdern stammte. ,,Ehhm ich glaube das ist mein Handy...'' Sie grinste verlegen und wollte den Anruf entgegen nehmen. Aber Gabriel hielt sie zurück. ,, Bevor du rangehst, solltest du wissen, dass bei dir zu Hause mittlerweile schon zwei Tage vergangen sind.'' Jackie sah unsicher zu Rapahel rüber, der nickte. ,,Was er sagt stimmt leider, Jackie. Du musst dich entscheiden. Entweder du begleitest uns auf unserer Reise und hilfst uns oder du kehrst nach Hause zurück und erfindest irgendeine Ausrede für die letzten zwei Tage.'' Jackie seuftzte. ,,Ich komme mit aber nur unter der Bedigung, dass meine beste Freundin mitkommt, klar? Ansonsten könnt ihr das vergessen!'' Jackies Handy klingelte immer noch, sie warf einen Blick auf den Display und nahm den Anruf an. ,,Floh? Hör zu ich hab dir was ultra cooles zu erzäh...'' ,,Wo zu Teufel warst du?'' unterbrach Floh sie und man konnte deutlich hören, dass sie mehr als sauer war. Jackie schaltete den Lautsprecher ihres Handys ein und versuchte, alles zu erklären. ,,Hör mir doch mal zu, du meine Güte! Ich hab im Moment nicht die Zeit, dir alles zu erklären, aber ich bringe dich da hin wo ich im Moment bin. Wo bist du grade?'' Floh fluchte ein bisschen vor sich hin. ,,Ich bin zu Hause, warum fragst du verdammt? Wir treffen uns einfach bei der Bäckerei deiner Mum...'' Jetzt mischte sich Gabriel ins Gespräch mit ein. ,,Moment ja! Niemand geht hier irgendwo hin, bevor ich es nicht als sicher ansehe! Und deine wirklich bescheuerte Idee, diese Floh oder wie sie heist hier her zu bringen kannst du dir sofort wieder abschminken, verstanden?'' Nun mischte sich auch Raphael ein und verteidigte Jackie und Floh. ,,Gabriel du kannst von Jackie nicht verlangen, dass sie ihre beste Freudin zurück lässt! Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, Luzifer zu besiegen und soweit ich weis kannst du nicht in die Zukunft sehen.'' Floh unterbrach die beiden. ,,HEEEEEEEEEEEEEEEEEEEY! Kann ich auch mal was sagen, bitte schön?? Was auch immer da wo ihr seid abgeht, ich wär ganz gerne dabei. Schließlich ist Jackie bei euch und ich hab' keine Lust, sie zu verlieren! Jackie, hol' mich bei mir zu Hause ab, okay? Bis gleich!'' Sie legte auf, Jackie steckte ihr Handy weg und streckte ihre Flügel aus. Raphael tat dasselbe, atmete einmal tief ein und wieder aus und sah zu Jackie rüber. Sie nickte und die beiden flogen nach unten zu Floh's Wohnung um sie zu holen.
Nach ein paar Minuten kamen beiden bei Floh's Wohnung an, landeten auf deren Balkon und Jackie schlüpfte durch die Balkontür ins Wohnzimmer. ,,Floh? Ich bins Jackie. Bist du fertig?'' Floh kam ins Wohnzimmer gelaufen, begrüßte Jackie und warf Raphael einen missbilligenden Blick zu. ,,Ist das der Kerl, der nicht wollte das ich bei was-auch-immer dabei bin?'' fragte sie baute sich vor ihm auf. Raphael grinste. ,,Nein, der bin ich nicht. Du meinst meinen Bruder Gabriel. Aber keine Sorge, der kriegt sich wieder ein.'' Raphael nahm Floh's Tasche und ging auf den Balkon. Jackie zog Floh hinter sich her und stellte sie ziwschen sich selbst und Raphael. ,,Gleich erlebst du das allercoolste, das es gibt, liebste Freundin!'' Raphael grinste, breitete seine Flügel aus und griff nach Floh's Hand. ,,Bereit?'' fragte er und sah kurz zu Jackie rüber. Floh seuftzte, nickte und kreischte entsetzt auf, als Jackie und Raphael sie mit sich in die Höhe zogen.Jackie lachte und erklärte Floh was los war. Abands saßen Gabriel, Raphael, Jackie und Floh um ein Feuer herum und redeten. Jackie bemerkte immer wieder die Blicke, die sich Gabriel und Floh zu warfen. Sie lächelte, stand auf und zog Raphel zur Seite. ,,Die beiden brauchen etwas Zeit für sich. Komm mit, wir lassen sie lieber in Ruhe, ja?'' Jackie zog Raphael ein Stück hinter sich her und lies ihn dann stehen. Sie stellte sich an den Rand einer Wolke und sah nach unten. Plötzlich taumelte sie und ruderte mit den Armen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Raphael kam ihr zu Hilfe, zog Jackie am T-Shirt an sich heran und hielt sie für einen Moment fest. ,, Ich glaube, Gabriel und Floh sind nicht die einzigen, die ein bisschen Zeit für sich brauchen...'' Er lachte leise und lies Jackie wieder los. Sie drehte sich um und ging. Später am Abend saßen Gabriel und Raphael am Feuer und hielten Wache. ,,Ich werde sie verlieren, nicht wahr?'' fragte Raphael leise und seuftzte. Gabriel nickte. ,,Ja, wirst du. Aber sie ist ein Mensch und du bist ein Engel.das kann nicht gutgehen.''

Vito
29.11.2008, 20:00
Ich finde sie besser als deine anderen Geschichten bisher. Allerdings sind da ein paar Rechtschreibfehler, und komisch klingende Sätze, aber ansonsten nicht schlecht. ;)

DieFlamme
29.11.2008, 20:16
thx^^die komisch klingenden sätze kriegen nioch gesellschaft,glaub ich=P...
glückwunsch zum ersten commi übrigens

The_Nameless
29.11.2008, 22:40
Ich kenne deine Geschichten zwar nicht *schäm*, der hier gefällt mir aber.

DieFlamme
30.11.2008, 16:31
brauchst dich nich zu schämen,lies die einzelnen sachen einfach jetz.thx fürs kompliment,ich hoffe die story kommt bei den anderen auch so gut an