Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Inzest-Täter sollte getötet werden
royboy|LP
13.11.2008, 17:07
Fritzl sollte vergewaltigt und getötet werden
http://1.1.1.4/bmi/bilder.rtl.de/mcms/rtlaktuell/format682375.jpg
Der Inzest-Täter von Amstetten, Josef Fritzl, sollte Opfer eines Mordanschlags in dem Gefängnis in St. Pölten werden. Gefängniswärter erfuhren von dem Plan der Haft-Insassen, die Fritzl im Waschraum der Anstalt töten wollten. Sie wollten ihn angeblich vergewaltigen, foltern und dann totschlagen.
Die Insassen des Gefängnisses verabscheuen den 73-Jährigen, Drohungen gegen ihn sind keine Seltenheit. Fritzl wartet in einem kleinen Gefängnis auf die Gerichtsverhandlung und steht unter besonderer Beobachtung, wie die britische Zeitung 'Daily Mirror' berichtet. "In einem normalen Gefängnis würde er nur ein paar Monate überleben", wird ein Knast-Mitarbeiter von dem Blatt zitiert.
Quelle = Rtl.de (http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=23352&pos=5)
Eure Meinung? Ganz ehrlich... Er hätte es verdient. Auf der anderen Seite soll man ja gleich nicht mit gleichem vergelten. Aber bei diesem Abschaum von Menschen sehe ich das absolut anders.
Ich denke, für ihn ist das Leben die größere Bestrafung als der Tod.
Außerdem, wozu soll das Morden führen ? Mord ist in keinem Fall gut um etwas zu begleichen, es macht es immer nur schlimmer.
Timiursa
13.11.2008, 17:58
Ich denke Fritzl ist so ein kandidat, den man in Amerika zum Tode verurteilt hätte. Aber so genau kenne ich mich da nicht aus.
Verdient hätte er es in meinen Augen auch, aber im Zweifelsfall wäre ich lieber für lebenslange Isolationshaft.
Sithoras
13.11.2008, 18:15
Wenn man ihn tötet (und ihn auch noch vergewaltigt) sinkt man damit auf die gleiche Stufe wie Fritzl, egal ob Staat oder Gefängnis-Insassen.
Das was Fritzl getan hat war unmenschlich, aber ein Staat ( und auch sonst niemand) sollte sich niemals auf eine solche unhumane Sufe herab-begeben.
mfg
fable-freak
13.11.2008, 18:20
Töten sollte man ihn nicht. Finde ich allgemein nicht gut und der Tod ist keine Strafe, da man ihn ja nicht bemerkt(man ist ja weg). Aber hart bestrafen sollte man ihn schon, so dass er genauso leidet wie es seine Opfer getan haben(man muss schon gerecht bestraft werden!). Wie und durch wen das passiert, will ich jetzt aber nicht festlegen^^
Aber einfach nur Gefängnis finde ich viel zu wenig...
Der Börner 3000
13.11.2008, 18:34
Fritzl ist einer derjenigen, die nichts bereuen. Er hat selbst einmal gesagt, er sei zum Vergwaltigen geboren. Entweder lebenslänglich in der Psychatrie, oder welcher Weg auch immer nötig ist, dass er nie wieder irgendwen Schaden zukommen lassen kann.
Wenn war ist, was Du sagst, Börner, ist absolute Isolation lebenslänglich wohl das Beste.
Aber wie ich hier schon einige Male ausgelegt habe, bin ich strikt gegen die Todesstrafe und das bleibt auch so - egal, unter welchen Umständen. Bestrafungen sind heute aber eben durch viel mehr als den Tod möglich und wohl auch angebrachter.
Der Börner 3000
13.11.2008, 20:28
Da: http://www.welt.de/vermischtes/article2608328/Fritzl-nennt-sich-einen-geborenen-Vergewaltiger.html hier stehts.
"Ich bin zur Vergewaltigung geboren – dafür habe ich doch relativ lange durchgehalten."
Avantenor
13.11.2008, 22:40
Es gibt kein unwertes Leben, nicht einmal das eines Inzesttäters und Kinderschänders. Wer diese Türe einmal öffnet, öffnet sie für jegliche Art von Interpretationen. Wer legt fest, wann ein Leben unwert ist? Wo ist die Grenze?
Werte und Ansichten in einer Gesellschaft verändern sich, und das in weniger als einem Menschenalter. Als der Kalte Krieg noch herrschte und die DDR existierte, wäre hier nie ein Mensch hingerichtet worden. Unvorstellbar. Das hat man vll "drüben" gemacht. Aber wir waren was besseres. Das kam gar nicht in Frage. Schon damals die Erschießung Benno Ohnesorgs durch Polizisten war die größte Katastrophe, die man sich vorstellen konnte. Sie führte dazu, daß viele Menschen in der Bundesrepubklik heimlich mit der RAF sympathisierten, den Terror gegen den Staat passiv unterstützten. Denn der Staat hatte in ihren Augen nicht das Recht zu morden.
40 Jahre später lenken islamistische Terroristen zwei Flugzeuge ins WTC und die Welt diskutiert ernsthaft darüber, ob Guantanamo gerechtfertigt wäre. Daß es überhaupt zur Diskussion kommt, zeigt schon, wie sich Ansichten innerhalb kürzester Zeit ändern, besonders wenn der böse Gegenpart, gegenüber dem man sich moralisch positionieren musste, auf einmal wegfällt. Die Leute lassen sich freiwillig zunehmend bespitzeln, erfassen und auswerten. Solange der finanzielle Bonus und das Sicherheitsgefühl stimmt, regt sich keiner auf. In Großbritannien lassen sich Leute von Kameras beobachten, Videobänder werden zur Ahndung von Delikten wie Betreten des Rasen, Beschädigung von Blumenbeeten und Hundekot auf Bürgersteigen genutzt. Eine so perfekte Überwachung wie in unseren reichen westlichen Gesellschaften hat trotz Denunziantentums bislang kaum ein Unrechtsstaat dieser Welt so perfekt hinbekommen.
Und wenn man sich mal anschaut, wie oft sich der Wert eines Lebens in Deutschland vom Kaiserreich über ersten und zweiten Weltkrieg, Ost-West-Konflikt, Wiedervereinigung bis zur heutigen Zeit der Terroranschläge gewandelt hat, in nur knapp hundert Jahren... Wer will da ernsthaft wagen, diese Errungenschaft wieder zu relativieren und einzuschränken?
Wer die Tür einmal öffnet, riskiert für sich und seine Nachkommen, selbst einmal Opfer dieser Lockerung zu werden. Er muss nur zur falschen politischen Fraktion, Gesellschaftsschicht, Religion oder Ethnie gehören. Oder einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Es gibt keine Garantie, außer bei strikten, unmissverständlichen Verboten. Wer will das riskieren, nur damit eine blutgeile Masse ihren kurzfristige Belustigung vor dem TV-Schirm bekommt? Die Anteilnahme heuchelt, aber eigentlich nur das Entertainment am Mittagstisch sucht? Damit sie sich selbst wieder in ihren wohlbehüteten Schlaf wiegen kann und sich einreden kann, daß alles gut sei. Wieviel besser sie doch seien, trotz Langzeitarbeitslosigkeit, Ausländerfeindlichkeit und Jugendkriminalität.
Dieser Mensch hat nicht sozial isoliert gelebt. Er war mitten unter uns und keiner hat es gesehen oder wollte es sehen. Aber hängt ihn höher, und keiner muss sich mehr Vorwürfe oder überhaupt nur einmal Gedanken machen, wie es dazu kommen konnte. Denn wenn er tot ist, ist das Problem gelöst. Er hatte seinen Spaß und wir dann unsere Ruhe.
Jede Gesellschaft braucht ihre Ausgestoßenen.
Jede Gesellschaft braucht ihre Ausgestoßenen.
Durch Ausstoßung und somit auch Abgrenzung definiert sich eine Gruppe (hier die gesamte Gesellschaft) ja erst als solche, deshalb stimme ich dir da komplett zu :A
Aber auch wenn der Lebenswert zeitabhängig ist und sich somit in ständigem Wandel befindet, bedeutet das ja trotzdem, das möglicherweise eine derartige Person wie Fritzl derzeit das Leben nicht verdient hat, festgelegt wird dies von der Gesellschaft mit ihren sozialen-ethischen Ansichten, welche sich bei diesen Dingen ziemlich ähneln.
Auch ist eine dominierende, zahlenmäßig überlegene Gruppe durch einen Mord an nun gesellschaftlich ausgeschlossenen Personen nicht sonderlich gefährdet, hätten diese Gefängnisinsassen Fritzl getötet, wäre wohl kaum eine Gruppe von Inzesttätern auf diese gestürzt. Niemand hätte ein Problem mit dem Tod Fritzls, jedoch hätten einige ein Problem mit der Ermordung seiner Person, da besteht ein Unterschied.
Deshalb ist nicht unbedingt ein Mörder "Mord bedroht", nein, es gibt sogar Fälle in amerikanischen Gefängnissen, da sind "nicht-Mörder" bedroht, ist natürlich die Ausnahme ;)
Vllt, stellt Fritzl eine leichte Ausnahme dar, da er nicht komplett sozial isoliert lebte, aber im Fall von Natscha Kampusch haben wir jemanden, bei dem dies der Fall war und was wohl auch eher die "Regel" darstellt.
Avantenor
14.11.2008, 19:25
Ich mag mich täuschen, aber ich hab in Erinnerung, daß auch der Entführer der Kampusch nicht auf einer einsamen Bergalm gewohnt hat und die Kampusch auch nicht dermaßen radikal von der Außenwelt isoliert war.
Immolation
14.11.2008, 19:45
festgelegt wird dies von der Gesellschaft mit ihren sozialen-ethischen Ansichten, welche sich bei diesen Dingen ziemlich ähneln.
Uh, zum Glück nicht. Und das ist auch gut so.
Uh, zum Glück nicht. Und das ist auch gut so.
Ausnahmen gibt es immer, ich spreche hier vom Großteil, so findet wohl fast jeder diesen Vorfall schrecklich, also zum Glück doch.
Immolation
14.11.2008, 23:43
Ich bezog mich eher auf den Part vor dem Beistrich.
Ich bezog mich eher auf den Part vor dem Beistrich.
Argumentation ?
Oder einfach sinnlos Thesen in den Raum werfen ?
Immolation
15.11.2008, 13:34
Bis jetzt habe ich noch keine "These in den Raum geworfen".Der Gesellschaft obliegt es nicht über den Tod oder das Leben eines Menschen zu entscheiden, höchstens welche Reden sie in Bezug auf Geistesgestörte wie unseren Inzest-Täter in ihrer Stammkneipe schwingen. Und damit ist ihre Meinung auch vollkommen bedeutungslos.
Inwiefern ihr Urteil "ethisch" motiviert ist, sei mal dahingestellt.
"Wer Unschuldig ist der werfe den ersten Stein!"
Ich denke in fast allen Menschen geht dieser gedanke durch den Kopf "Das Etwas" Schmerzen zu bereiten und ihn sogar zu töten.
Mensch zu sein macht es, das wir nicht immer unseren Instinkten folgen und blind drauf losschlagen, sondern auch mal 5 min. drüber nachdenken können.
Um ihn dann anschliessend seiner Strafe zu entlassen.
Die gefangenen an sich haben selbst ein schlechtes gewissen, und wollen uns Menschen draussen zeigen das sie auch gefühle haben. Aber genau so agieren wie aus dem Grund warum sie jetzt da sitzen, wo sie sitzen.
Und das unterscheidet uns Menschen ja. Die die Denken und diejenigen die Handeln ohne zu denken.
Bis jetzt habe ich noch keine "These in den Raum geworfen".
Uh, zum Glück nicht. Und das ist auch gut so.
Uh, zum Glück hast du noch nie einfach eine These ohne jegliche Argumentation benutzt :rolleyes:
Gegenfrage,
Wer bitte legt fest, was die Gesellschaft entscheiden darf oder nicht ?
Fritzl selbst entschied über das Leben seiner Tochter, wieso soll dann nicht die Gesellschaft über das Leben von ihm entscheiden.
Zumal Menschen schon immer über das Leben anderer entschieden haben, sie sind auch die Einzigen, die dazu im Stande sind, ob ein Mensch befugt ist derartige Entscheidungen zu fällen, muss jeder in seiner subjektiven Sichtweise entscheiden, ganz offensichtlich war in der Geschichte die Mehrzahl für die Hinrichtung.
Ich würde eher sagen, kein Mensch kann entscheiden was einem Menschen obliegt oder was nicht, doch wir sind ja alle demokratisch, wenn die Mehrzahl der Gesellschaft meint, dass es den Menschen obliegt über das Schicksal eines Mörders zu entscheiden, dann ist dem so.
Immolation
15.11.2008, 14:11
Faszinierend was du so alles als These auffasst.
Schon mal was von Gesetzen gehört?
Und das unterscheidet uns Menschen ja. Die die Denken und diejenigen die Handeln ohne zu denken.
Und was ist mit denen, die denken und dann genauso handeln wie die, die handeln ohne zu denken?
Schon mal was von Gesetzen gehört?
Schonmal überlegt wer die Gesetze macht?
Immolation
15.11.2008, 14:18
Die "Gesellschaft" interessiert sich doch nur für Gesetze wenn sie sich als direkt betroffen empfindet, oder wenn sie es mal wieder mit Fällen wie Fritzl zu tun bekommt. Auf Gesetze hat ihre super tolle Lynchmobmentalität keinen Einfluss.
Und was ist mit denen, die denken und dann genauso handeln wie die, die handeln ohne zu denken?
Diese handeln überlegt, auch wenn das Ergebnis dasselbe ist und sich ihre Tat nicht von denen der "Bösen" unterscheidet und man somit selbst auf diese Seite gerät, welche man doch eigentlich als schlecht verurteilt. (Ich bestätige dich hiermit ;))
@Immolation,
eine These ist eine Behauptung, mit Argumenten wird diese belegt und diese Argumente werden möglicherweise (bei ordentlicher Argumentation, wovon du offensichtlich keinen Schimmer hast) noch gestützt durch Beispiele.
Wenn man nun schreibt "Zum Glück nicht." dann behauptest du lediglich, dass dem nicht so sei, begründest aber keineswegs. Ich hoffe, jetzt hast du's verstanden ....
Auf Gesetze hat ihre super tolle Lynchmobmentalität keinen Einfluss.
Du bist Nordkoreaner, nicht wahr ?
Immolation
15.11.2008, 15:01
@Immolation,
eine These ist eine Behauptung, mit Argumenten wird diese belegt und diese Argumente werden möglicherweise (bei ordentlicher Argumentation, wovon du offensichtlich keinen Schimmer hast) noch gestützt durch Beispiele.
Wenn man nun schreibt "Zum Glück nicht." dann behauptest du lediglich, dass dem nicht so sei, begründest aber keineswegs. Ich hoffe, jetzt hast du's verstanden ....
Das war ein dummer Spruch, nicht mehr und nicht weniger.
Dass man deine weltfremden Ansichten auch noch mit irgendwelchen Beispielen belegen muss, wusste ich nicht. Tut mir Leid.
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