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Der tot auf zwei socken:)
19.05.2008, 19:00
Mal so vorweg: Die Geschichte ist noch im Aufbau, ich schreibe sie hier her um tipps zu bekommen was ich verbessern kann^^ und vor allem ist sie noch nicht fertig! Na ich freue mich über jegliche Kritik und Tipps ;)

Die Einsame Seele: Das ist Deena
Die Zwei Krähen: Deena und Jason zusammen
Die Freundin: Anny
Der Geheimnisvolle: Jason



Schwarzes Leben



Die einsame Seele

Es ist ein kalter Wintermorgen und die 16 jährige Deena steht schon seit knapp einer Stunde im Badezimmer. Ihr Bruder wartet schon vor der Tür und haut mit kräftigen Schlägen auf das Holz der Tür. „Deena!!! Geht das mal nicht schneller??“ Derek seufzt halblaut und verdreht die Augen. Im selben Moment schlägt die Tür auf und trifft ihn beinahe am Kopf. Deena tritt stolz heraus und lächelt. Ihre Augen sind schwarz umrandet und ihre ebenso schwarzen Haare mit einer Menge Haarspray an Ort und Stelle gebracht. Ihre Klamotten unterscheiden sich nicht von dem Rest: schwarz. „Heute habe ich meine Frisur wieder perfekt hinbekommen, meinst du nicht?“ Sie sieht ihren Bruder, der nur ein Jahr älter ist als sie, kurz an. „Ja ganz super… kann ich jetzt ins Bad oder erlege ich an vergasung weil das Haarspray noch nicht verdampft ist?“ Derek grinst breit und kassiert ein paar Kitzel – Attacken von Deena. „Nein kannst reingehen.“ Sie liebte die letzten Momente, an denen sie morgens lachen kann. Derek ist neben ihrer besten Freundin Anny der einzige der sie so mag wie sie ist. Sie ist anders. Weil sie diese „Grufti – Sache“ –so wie es die anderen nennen- einfach liebte. Sie fühlte sich wohl in dieser Rolle. Aber ihre Klasse und die Schule verstanden einfach nicht und behandeln sie wie den letzten Dreck. Mit Nicki war sie einst befreundet, allerdings ist sie jetzt ihre schlimmste Feindin. Sie terrorisiert sie förmlich. Aber Deena lässt das kalt. Im Moment. Sie seufzt und geht nach unten, schnappt sich ihre Schultasche und geht hinaus. Und wieder ein verfluchter Tag in dieser verfluchten Schule… dachte sie sich als sie um die Ecke biegt und die Schule in ihrem Blickfeld erscheint. Nicki, die sehr arrogant geworden ist, stolziert in Mini – rock und Schuhen mit ziemlich hohen Pfennigabsätzen an ihr vorbei. Deena sieht fast schon verachtend auf den hin und her schwingenden Hintern von Nicki, bis sie die Gestalt einer Person sieht die sie am meisten hasst. Ihre Klassenlehrerin Mrs. Croyd taucht mit einem neuen auf. Und dieser neue –so unwahrscheinlich wie es klingt- ist genauso wie Deena. Schwarz wo sie nur hinsieht. Haare, Kleidung, alles. Mrs. Croyd maschiert auf Deena zu. Mit abweisendem Blick sieht die kleinwüchsige Lehrerin sie an und befahl: „Du wirst ihm die Schule zeigen. Schließlich scheint ihr beide ja Verwandt zu sein.“ Mrs. Croyds Stimme klingt als ob sie mit jemandem reden würde der sie nicht versteht. Aber das interessiert Deena nicht. Nicht jetzt. „Hi…“ sagte der neue ziemlich angenervt von der Lehrerin. Deena nickte nur zur Begrüßung. „Wir sollten reingehen es hat schon geklingelt…“ murmelt sie vor sich hin und ging mit ihm rein. „Ich bin Jason.“ Sein schwarzes Haar fiel ihm ins Gesicht als er den Klassenraum betrat, in dem Deena und er die nächsten Stunden verbringen müssen. Oh man… der ist einfach ein Traum! Denkt sie sich und vergaß fast zu antworten. „Oh ich bin Deena… wir haben jetzt Mathe mit der Croyd, die die dich zu mir geschleppt hat.“ Sie macht eine ziemlich verabscheuende Geste in Richtung Lehrerpult und seufzt. Jason sieht sie an. „Ich kann die jetzt schon nicht…“ Mrs. Croyd ist schon längst in der Klasse und steht vor den beiden die nebeneinander sitzen und zu ihr aufsehen. „Das fängt ja toll an Mr. Forn. Und sie Miss Voight, sie sollten ebenfalls das reden einstellen wir alle interessieren uns nicht für ihre Gesprächsthemen.“ Die Lehrerin klingt fast schon drohend. Sie dreht sich um und stampft auf die Tafel zu, um die Klasse weiter mit Mathe zu quälen.

Nach der Schule steht Deena alleine am Schultor und wartet auf Anny, die auf eine andere Schule geht und sie abholen will. Jason taucht mit einmal hinter Deena auf. „Hey…“ nuschelt er leicht verlegen und sieht sie an. „Hi. Solltest du nicht auf den Weg nach Hause sein?“ Deena sieht ihm kurz in die Augen und glaubt sich in ihnen zu verlieren. Allerdings wurde sie von seiner Stimme wieder zurück aus ihrem „Traum“ geholt. „Ich hab dich hier gesehen und wollte dich was fragen. Hast du heute Nachmittag nicht vielleicht Lust zu mir zu kommen?“ Deena spürt wie ihr Herz heftig zu schlagen anfängt. Es pochte gegen ihre Rippen. „Ja gerne doch…“ Jason drückt ihr lächelnd ein Zettel in die Hand und verschwindet. Sie kann ihr Glück nicht fassen: Sie kennt ihn doch erst seit heute Morgen und schon will er sich mit ihr treffen! Es muss ein Wunder sein das sie sich mit jemandem aus ihrer Schule trifft. Plötzlich hupt ein Auto hinter Deena, die sich immer auf das neuste erschreckt wenn Anny dies tut. Sie steigt in den kleinen Käfer ein und schnallt sich an. „Was ist denn mit dir los? Stehst du unter Drogen?“ Anny klingt ernst was Deena leicht enttäuscht. „Nein… Aber ich habe heute Nachmittag eine Verabredung!“ Deena hüpfte auf dem Sitz des Autos hin und her. „Was?? Mit wem?“ Anny sieht man an, dass sie sich für Deena freut. „Mit Jason! Stell dir vor er ist genauso wie ich drauf. Er ist total süß und heute Nachmittag gehe ich zu ihn.“ Anny biegt in die Auffahrt von Deena ein. „Okay… ich komme morgen zu dir und du erzählst mir alles, klar?“ Deena nickt zustimmend und geht in die Haustür. Wieder ist sie alleine. Plötzlich scheint es so als ob ihr Blut zu Eis gefriert. Sie atmet tief ein und aus um sich zu beruhigen aber es hilft nichts. Ein schaudiger Gedanke schießt ihr durch den Kopf… dieser Gedanke löst all das aus. Blut…ich brauche Blut… Es ist so als ob sie es nicht kontrollieren kann aber ihr Kopf verlangt nach Blut. „Du… du bildest dir das nur ein…“ sagt sie zitternd zu sich selbst. Du brauchst Blut… Gut…dieser Gedanke kommt nicht von ihr. Wird sie jetzt verrückt?

Der Geheimnisvolle

Jason steht im Badezimmer und sieht sich im Spiegel an. Seine Hände hat er auf das Waschbecken gestüzt. Seine Finger scheinen sich in das Porzellan zu bohren. Er hat Angst. Angst vor dem was ihn heute Abend wieder erwartet. Angst davor wieder Menschen zu töten. Aber er ist ja nicht alleine. Er weiß, dass Deena das auch bald tun wird. Deena ist auch so wie er. Sie wird genauso sein. Genauso erbamungslos und… ohne Furcht. Wenn ich es ihr erzähle hält sie mich für verrückt… Ich muss warten. Warten bis wir uns gut genug kennen. Falls es sie vorher „erwischt“ muss ich es ihr dann erzählen. Sein Gedanke klingt so weit entfernt wie die, die er jeden Abend empfängt, wenn sein Leben nicht mehr seines zu sein scheint. Er seufzt und wendet den Blick von dem Spiegel ab. Er schließt die Tür auf und geht hinaus, um sein Zimmer aufzuräumen. Es ist gewiss nicht ordentlich. Aber wenn Deena kommt muss es ordentlich sein. Er will ihr vertrauen erlangen um irgendwann ihr sein Herz auszuschütten. Er braucht einfach jemanden der zumindest zur hälfte genauso fühlt wie er. Und sie ist so jemand. Wenn sie auch diese „Gabe“, so nennt er es, hat dann werden sie in Zukunft öfter miteinander zu tun haben als sie vielleicht wollen.
Er hört wie jemand die Treppen hochkommt. Sein Blick wendet sich ruckartig auf die Wanduhr. Erst halb drei. Das ist sie noch nicht… Er seufzt und macht sich auf seinen Vater gefasst von dem er das Gefühl nicht los wird, dass er ihn nicht mag. Jason geht gerade zu seinem Schreibtisch um seine ganzen Unterlagen auszusortieren. Sein Vater stapft mit Elefanten-Schritten in sein Zimmer. „Wow… Der Sohnemann räumt sein Zimmer auf. Wie kommt es denn dazu?“ Jason verdreht die Augen. „Ganz einfach: Ich bekomme heute Besuch. Aber das interessiert dich ja eh nicht. Also habe ich mir auch nicht die Mühe gemacht es dir zu sagen.“ Sein Vater steht da, als ob er einen Geist gesehen hätte. Man sieht in seinem Blick, dass ihm die Worte fehlen und er geht Kopfschüttelnd weg.
Pünktlich um Drei Uhr klingelt es an der Tür. Jason rennt runter, drängt sich an seinen Vater vorbei der gerade zur Tür gehen will, und macht sie auf. „Hi“ Deena lächelt ihn an. Jason verspürt momentan nichts mehr. Ihm ist wichtig, dass sie hier ist. „Komm rein…“ Er macht ein paar Schritte zur Seite und sieht seinem Vater mit seinem ihm bekannten mach-dich-dünne Blick an. Sein Vater versteht und geht in die Küche. Deena sieht nicht gerade gesund aus. Hat sie schon die Gabe erhalten? Wenn ja dann hat sie schon verlangen nach Blut. Garantiert. „Alles in Ordnung?“ fragt Jason sie kurz nach dem er seinen Gedanken zu Ende gedacht hat. „Ähh… Ja alles in Ordnung“, sie lacht kurz auf. „Ich habe nur geträumt.“ Er glaubt es ihr nicht. Diese Ausrede bestätigt irgendwie seine Vermutung.
Im laufe dieses Treffens hat er herausgefunden wo Deena wohnt. Als er in seinem Zimmer sitzt beschließt er kurzerhand in der Nacht vor ihrem Haus zu warten und zu sehen ob es tatsächlich so weit ist. Ob sie tatsächlich ihren Namen unterzeichnet hat. Ob sie tatsächlich bewusst oder unbewusst diese Feder nahm, sie auf dem alten Stück Pergament aufgesetzt hat und ihren Namen unterschrieb. Wenn ja, dann beginnt für sie an diesem Abend ein zweites Leben. Ein Leben das sich kein normaler Mensch ausmalen kann. Wenn sie Probleme damit hat und die Probleme auch noch freigibt, dann landet sie garantiert in der Psycho-Farm… Miteinmal fühlt es sich in seinem Kopf an, als hätte man ihn Kräftig gegen die Wand gestoßen. Jason schnappt nach Luft rennt leise aus seinem Zimmer durch den Flur direkt auf die Haustür zu. Er reißt den Schlüssel von dem Wandharken zieht die Haustür auf und lässt sie hinter sich zuknallen. Im Park wird er langsamer, fällt auf die Knie, stüzt sich mit seinen Händen ab und ringt nach Luft. Schweißperlen tropfen von seiner Nase auf den schneebedeckten Rasen. Sein Blick wandert zum Mond, der ihn zu verändern schien. Seine Augen werden leer und ausdruckslos. Eine Krähe landet vor ihm und sieht ihn an. Jason steht auf und sieht in die Richtung aus der er kam. Deena taucht zu seiner Überraschung auf. Sie ist doch gerade erst nach Hause gegangen. Anscheinend hat sie ihn verfolgt. „Jason?? Bist du das??“ Gott wenn sie ihn so sieht? Was soll er ihr sagen? „Jason?“ Deena nähert sich und er kann schwören, dass sich ihre Stimme nicht gerade beruhigt anhört. Sie sieht in seine leeren Augen und als er auch noch grinst bekommt sie richtig Angst. Das sieht man ihr an. „Hey…“ sagt Jason ganz ruhig und anscheinend normal. Aber er ist nicht normal. Nicht so wie er jetzt aussieht. „Ist Halloween?“ Deena kann es nicht glauben. Das gibt es nicht. Nein Deena, es gibt keine Menschen die solch leere Augen haben. Nein das ist bestimmt eine Einbildung so wie dieser Gedanke vorhin… Jason kommt mit langsamen Schritten auf sie zu. „Pass auf. Ich kann dir all das erklären. Du wirst mich für verrückt halten aber das ist es mir wert, weil du spätestens in der nächsten Woche genauso sein wirst wie ich.“ Deena schüttelt den Kopf. „Aber so was wie dich gibt es nicht. Du hast dich bestimmt verkleidet oder so was! Du willst mich doch auf…“ Sie stoppte. Diesmal wurde ihr Kopf wieder von einem anderen Gedanken durchflutet. Dieser ist genauso weit weg wie die anderen. Glaub ihm. Dir ergeht es auch bald so. Ich habe den Vertrag. Dein Name. Deine Schrift. Deine Entscheidung… Das ist zu viel. Was bedeutet der ganze kram? Sie hat gar keine Ahnung. Von nichts. Sie geht rückwärts und stolpert über einen Stein. Sie fällt rücklings auf den Boden. Jason kniet sich vor ihr hin. „Ich bin ein Vampir…“ Deena spürt wie ihr Herz noch heftiger zu schlagen beginnt. Diese Worte gehen ihr durch Marg und Bein. Wie ein Echo wiederholen sich die Worte in ihrem Kopf bis sie schließlich ein kurzes lachen von sich gibt. „Du willst mich doch nur auf den Arm nehmen. Vampire gibt es gar nicht. Und wenn dann nur in deinen Träumen.“ Bei dem Versuch nicht ängstlich zu klingen, scheitert sie gnadenlos. Sie spürt die Kälte des Schnees unter ihr und die Kälte die von Jason zu kommen scheint. Jason beginnt erneut zu grinsen. Diese Zähne! Sie sehen so echt aus. „Ich wollte es dir heute noch nicht erzählen. Wir kennen uns ja kaum. Allerdings musstest du es jetzt ja doch erfahren und hältst mich sicherlich für verrückt.“ Jasons leere Augen starren sie immer noch an. Deena zieht sich mit ihren Armen nach hinten und steht langsam auf ohne ihn dabei aus den Augen zu verlieren. „Du bist wirklich verrückt…“ Ihre Hände zittern vor Angst und ehe Jason noch etwas sagen kann rennt sie los und verschwindet.


Die einsame Seele
Derek sieht besorgt aus dem Küchenfenster. Deena sitzt auf dem Küchenstuhl und fühlt sich als wenn sie von einem Komissar verhört wird. „Deena… Du treibst dich jetzt noch draußen rum. Kommst blass nach Hause und willst mir dann noch erzählen, dass mit dir alles in Ordnung ist? Hör mal ich bin nicht auf den Kopf gefallen.“ Mit diesen Worten wendet er sich Deena zu und mustert sie erneut. Manchmal kann auch mein Bruder nerven. Ich hoffe, dass ich Jason heute Nacht nicht wieder sehen muss. Deena wollte ihn aber wieder sehen. Aber der Gedanke an das was letzte Nacht passiert ist hindert sie daran. „Ich will nicht darüber reden Derek. Ich muss dir nicht alles erzählen.“ Sie steht langsam auf und geht in ihr Zimmer. Dort legt sie sich auf ihr Bett und starrt die Decke an. Kann man das überhaupt glauben? Da kommt ein Junge in die Schule, den sie gerade erst kennen gelernt hat. Der lädt sie zu sich nach Hause ein. Alles ist normal und noch am selben Abend ändert sich der Gesamteindruck. „Tzzz… Vampire gibt es nicht.“ Es klopft an ihrer Zimmertür. „Ja???“ ruft Deena leicht genervt. Im selben Moment schlägt die Tür auf und Anny tritt ein. „Dein Bruder hat mich besorgt angerufen.“ Sie kommt in das Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Dann setzt sie sich auf die Bettkante und sieht Deena an. „Was ist mit dir los? Hat dich wieder jemand aus deiner Schule fertig gemacht? Oder hast du wieder Ärger mit der Croyd?“ In Deena baut sich langsam Wut auf. Warum löchern sie sie nur so? „Ich hab es Derek auch schon gesagt und ich sag es dir gerne auch noch mal: Ich möchte nicht darüber reden.“ Anny seufzt. Okay… irgendwo muss Deena sich ja ausheulen aber mit der Begründung sie hätte einen Vampir gesehen kommt sie garantiert in eine Psycho – Farm. Also, Mund halten Voight, befielt Deena sich selbst. Anny mustert sie von oben bis unten. „Gehen wir ein Eis essen? Ich lad dich ein.“ Anny sieht sie erwartungsvoll an. „Okay…“ Es ist sicher komisch mitten im Winter Eis essen zu gehen Aber die beiden liebten es. In ihrem Lieblingseisladen war es auch nichts neues das alle anderen Kunden Waffeln essen und die beiden Freundinnen Eis. Deena steht auf und zieht sich ihre Winterjacke an, die sie gestern von ihrem Vater bekommen hat. Dann schlendern sie und Anny nach unten und ziehen sich ihre Schuhe an.
Deena macht sich über ihren großen Eisbecher her, da taucht plötzlich Jason auf. Ein unwohles Gefühl bereitet sich in ihr aus. „Alles okay Deena? Deena???“ Sie reagierte erst als Jason sie gesehen hat und auf sie zukommt. „Ja alles in Ordnung“, sagt Deena recht hektisch. „Hi..“ Jason steht neben ihr und lächelt so als ob nichts gewesen wäre. „Hi…“ erwiedert sie recht unsicher und sieht Anny an die gerade zur Begrüßung nickt, weil sie ihren Mund voller Eis hat. Jason setzt sich zu ihnen und bestellt eine Cola. „Wie könnt ihr im Winter Eis essen gehen? Das ist doch viel zu kalt.“ Deena hofft regelrecht das Anny antwortet aber es geschieht nichts. „Ähh das ist sozusagen unser Hobby…“ Was will der hier? Er ist doch nicht nur zu uns gekommen um mit uns zu quatschen. Der hat bestimmt was vor. Wahrscheinlich wieder so eine dämliche Geschichte wie gestern. Jasons Blick wandert ernst zu Deena. Als ob er ihre Gedanken lesen kann antwortet er ohne seinen Blick von ihr abzuwenden: „Ich wollte nur mal etwas mit dir Quatschen. Villeicht willst du dich heute wieder mit mir treffen? Wir können DVD’s gucken.“ Oh nein. Die frage stellt er auch noch in Annys Gegenwart. Anny mischt sich gerne in solche Angelegenheiten ein und antwortet für sie. Anny nickt heftig schluckt das ganze Eis in ihrem Mund runter ignoriert die Kälte in ihrem Rachen und antwortet ebenso hektisch mit einem Ja. „Gut dann sehen wir uns heute Abend um acht. Du weißt ja wo ich wohne.“ Er trinkt seine Cola aus und geht hinaus in die weiße Winterpracht. Deena sieht Anny böse an. Sie steht auf und lässt Anny einfach sitzen. Als sie ebenfalls weg ist sieht Anny ihr Eis an. „Irgendetwas stimmt wirklich nicht mit ihr… Ich dachte ich tu’ ihr mal einen Gefallen…“ Anny steht auf bezahlt und geht als letzte der eben noch drei Teenanger in diesem Laden.

Die Zwei Krähen
Jason sucht sich ein paar Filme zusammen die er besonders mag. Hoffentlich mag Deena die Filme auch. Und hoffentlich haut sie nicht wieder ab, wenn ich ihr erklären will was mit ihr und mir in jeder Nacht passiert. Als es klingelt wird er auch noch unsicher. Sie würde sicher nicht alles vergessen haben. Und sie würde ihm auch nicht vertrauen. Wenige Minuten sind vergangen da tritt Deena in sein Zimmer. Sie lächelt ihn an. Er sieht, dass ihre Hände heftig zu zittern beginnen als er sie ansieht. „Keine Angst. Ich will dir nur helfen. Du wirst mir später dankbar sein. Aber jetzt vergessen wir mal das Thema und gucken uns ein paar Filme an.“ Deena wird mit einmal ernst. „Ich will, dass du mir alles erzählst. Ich will, dass du…“ Mitten im Satz unterbricht sie wieder ein fremder Gedanke. Er wird dir helfen. Ich brauche es dann nicht zu tun. Du wirst auf ihn hören wenn er dir alles beibringt und erklärt. Sonst wirst du teuer bezahlen. Und zwar mit deinem Leben… Mit ihrem Leben bezahlen? „Ahhh.“ Jason lächelt leicht. „Er hat schon mit dir eine Verbindung. Er schickt dir seltsame Gedanken nicht wahr?“ Deena wird wieder leicht blass um die Nase. „Ja… schon seit gestern kurz bevor wir uns getroffen hatten.“ Jason setzt sich auf seine Couch. „Setz dich…“ Deena zögert kurz, setzt sich dann aber neben ihn. „Was passiert mit mir? Ich fühle mich so komisch. Ich höre Gedanken die nicht meine eigenen oder total krank sind. Du kommst bei mir an und erzählst mir das du ein Vampir bist…“ Als sie zu ihm rüber sieht, sieht sie, dass er den Kopf gesenkt hat und seine Augen von seinen schwarzen halb langen Haaren verdeckt sind. „Jason?“ Er sieht auf und starrt mit seinen leeren Augen in ihre. Deena atmet schnell als wieder seine Kälte auf sie zukommt. „Ich werde dir nichts tun. Dir nicht. Aber anderen. Deena… Dich töte ich nicht weil du auch ein Vampir wirst. Aber andere Menschen werden wir töten.“ Deena bekommt wässrige Augen vor Angst. Sie steht auf und stolpert zur Tür die sich nicht öffnen lässt. „Lass mich raus!! LASS MICH RAUS!“ schreit sie ihn an. „Ich werde dir aber doch nichts tun. Ich will dir nur helfen. Ich will dir helfen damit klarzukommen. Du musst lernen damit umzugehen. Du wirst Menschen töten. Ich habe es auch schon oft getan.“ Jason hört sich so… normal an. Als ob er noch nie etwas anderes getan hat. Deena sitzt mittlerweile zusammengekauert vor der verschlossenen Tür. Ein nicht-ihre-Gedanke erreicht sie wieder. Hör auf Angst vor ihm zu haben. Hör auf so ängstlich zu sein. Dir kann eh nicht mehr geholfen werden. Verweigere nicht dein Schicksal. Deena sieht Jason an. Er kommt auf sie zu und hilft ihr auf. Beide regen sich nicht. Sie hat ihren Blick gesenkt und Jason sieht sie an. Vorsichtig legt er eine Hand auf ihre Stirn und schließt seine Augen. Deena wird schwach. Sie hat nicht mal Kraft ihren Kopf nach hinten wegzuziehen und sinkt zu Boden. Jason geht mit ihr auf die Knie. „Morgen Abend wirst du das erste mal zum Vampir. Du wirst dich Anfangs nicht unter Kontrolle haben. Also bleibe ich bei dir.“ Jason nimmt seine Hand von ihrer Stirn und sieht sie an. Vorsichtig legt er sie in sein Bett. „Du hast Glück das wir Wochenende haben“, flüstert er leise. Er legt sich auf seine Couch und wartet bis nächsten Morgen um wenigstens noch eine Stunde schlafen zu können.
Als am nächsten morgen die Sonne in Deena's Gesicht scheint, hat sie für einen moment vergessen was in der Nacht geschehen war. Sie steht schnell auf und geht richtung Tür. Die Tür öffnete sich und Jason trat hinein. "Morgen..." Deena antwortete nicht und fixierte Jason mit einem bösen Blick. "Ich habe dir nichts getan und werde dir auch nichts tun. Höre doch endlich mal auf solche Angst vor mir zu haben." Deena beginnt zu zittern: "Ich werde dir vertrauen... Und ich werde versuchen nicht mehr so viel Angst vor dir zu haben. Allerdings muss ich jetzt nach Hause gehen. Meine Mutter und mein Bruder werden mich schon suchen." Deena geht um Jason herum und verlässt das Haus.
Als sie die Auffahrt ihres Hauses betritt, sieht sie in der Küche keinerlei bewegung. Komisch... Sonst sitzt Mom doch schon mit Derek in der Küche und trinkt Kaffee... Sie schließt die Tür auf und betritt den Flur. "Mom?! Derek?!" Sie geht die Treppe hinauf und öffnet die Tür von Derek's Zimmer. Dieser liegt regungslos auf dem Boden. "Derek!" Sie läuft zu ihm und kniet sich hin: "Derek! Sag' doch was! Irgendwas!" Mit Tränen in den Augen starrt sie auf den regungslosen Körper. Als sie beginnt, nach ihrer Mutter zu suchen, macht sie genau die selbe entdeckung. Überall war Blut, an den Wänden und an den Möbelstücken. Jetzt kannst du dich endlich besser konzentrieren. Diese beiden nutzlosen Menschen kannst du nicht gebrauchen. Vergiss sie… Deena weinte, den ganzen Tag lang, blieb neben ihrerm Bruder sitzen und weinte weiter.

Die Freundin
Anny war sehr besorgt wegen Deena. Irgendetwas stimmt doch nicht mit ihr. Am besten ich fahre mal zu diesem Jason, und werde mal mit ihm reden. Was sagte Deena, wo er wohnt? Achja… Vor Jasons Haus prakte sie ihren kleinen feuerroten Käfer, und klingelte. Die Tür schlug auf und ein hochgewachsener Mann mit großem Bierbauch öffnete die Tür. „Ja?“ sagte er grimmig und sah Anny von oben bis unten an. „Ich möchte zu Jason…“ sagte sie knapp. Der Mann wich zur Seite. „Oben, die rechte Tür“ murrte er noch, dann knallte die Tür zu. Anny ging nach oben, klopfte an der Zimmertür von dem jungen Teenager

Fortsetzung (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=189014&postcount=8)
Fortsetzung 2 (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=190704&postcount=14)
edit:
bitte keine hellen Farben verwenden, da man diese im hellen forenstyle nicht lesen kann
CKomet

DieFlamme
20.05.2008, 18:01
erstmal kompliment!die story ist echt spannend...aber was ich nicht so super finde ist,dass du mal in der vergangeheit schreibst,und mal in der gegenwart.das kommt nicht so gut rüber...aber ansonsten echt gut!

Der tot auf zwei socken:)
21.05.2008, 19:18
lol, das ist eher ein tippfehler^^ muss es noch korrigieren, die story habe ich ja auch nicht an einem tag geschrieben. Erst wollte ich in der Gegenwart schreiben, und dann kam es so, das ich schon ohne es zu merken in der vergangenheit geschrieben habe >.<
und ein großes Dankeschön für das Kompliment *ganz rot werd*

DieFlamme
22.05.2008, 16:10
no problem,socke

Der tot auf zwei socken:)
22.05.2008, 16:51
Jetzt muss ich mit bedauern bekannt geben, das ich die Story so schnell nicht weiterschreiben kann. Ich habe gerade ein etwas anderes Projekt für den Deutschunterricht starten müssen -.- wir lesen dort die Welle, und ich habe mich dazu bereit erklärt ein Tagebuch von dem Ben Ross zu schreiben. Also muss ich mich erstmal darauf konzentrieren.
Und PS.:
das mit Gegenwart und Vergangenheit ist so: In gegenwart sind die Gedanken der einzelen Personen geschrieben, die eigentlich auch Kursiv erscheinen sollten, was wohl beim kopieren des Textes nicht passiert ist^^ also, wenn auch mal was in der "ich form" steht dann ist es ein Gedanke;)

CKomet
22.05.2008, 17:49
Und PS.:
das mit Gegenwart und Vergangenheit ist so: In gegenwart sind die Gedanken der einzelen Personen geschrieben, die eigentlich auch Kursiv erscheinen sollten, was wohl beim kopieren des Textes nicht passiert ist^^ also, wenn auch mal was in der "ich form" steht dann ist es ein Gedanke;)
liegt wohl eher daran, das ich den Text farblich angepasst habe und dabei nicht nur die Farbe, sondern auch das kursive mit draufgegangen ist ;)

Der tot auf zwei socken:)
22.05.2008, 20:59
^^ hehe kann gut sein, ist aber nicht schlimm steht da oben jetzt ja, und das mit der Farbe: als ich den text hierher kopiert habe, war es schwarz, da ich das grau nicht auf die schnelle hinbekam, musste ich weiß nehmen, daher mal danke fürs umändern^^

Der tot auf zwei socken:)
01.06.2008, 21:01
Hab mal ne Fortsetzung geschrieben, hoffe es gefällt und ich habe auch auf die Zeitformen geachtet ;)

Die Freundin
Anny war sehr besorgt wegen Deena. ~Irgendetwas stimmt doch nicht mit ihr. Am besten ich fahre mal zu diesem Jason, und werde mal mit ihm reden. Was sagte Deena, wo er wohnt? Achja…~ Vor Jasons Haus prakte sie ihren kleinen feuerroten Käfer, und klingelte. Die Tür schlug auf und ein hochgewachsener Mann mit großem Bierbauch öffnete die Tür. „Ja?“ sagte er grimmig und sah Anny von oben bis unten an. „Ich möchte zu Jason…“ sagte sie knapp. Der Mann wich zur Seite. „Oben, die rechte Tür“ murrte er noch, dann knallte die Tür zu. Anny ging nach oben, klopfte an der Zimmertür von dem jungen Teenager. Als sie ein kurzes unsicheres „Ja“ als Antwort bekam, trat sie ein. Es war ein kleines, etwas unordentliches Zimmer. Am Schreibtisch sitzt Jason, sieht sie überrascht an. ~Der sieht ja nicht schlecht aus…~ dachte Anny kurz. Erst dann merkte sie, das Jason sie immer misstrauischer ansah. „Oh entschuldige, ich bin Anny, Deenas Freundin.“ Sie lächelt leicht. Dann stand Jason auf, zog beide Augenbrauen hoch. „Ich bin Jason. Was willst du denn hier?“ fragte er dann mit einem ungewollt kühlen Ton. Anny zögert kurz, dann begann sie langsam zu sprechen. „Nunja… Es geht um Deena. Sie ist so komisch… Seitdem sie dich kennt hat sie irgendwie Angst, ist unsicherer als sie es eh schon war… Und als sie dich im Eiscafé sah, da war sie noch eigenartiger… Ich will dich jetzt nicht beschuldigen, aber weisst du vielleicht, was mit ihr sein könnte?“ Jason sieht kurz auf seinen Schreibtisch. „Ich wüsste nicht, was ich getan habe um sie so zu verändern. Bei mir ist sie ganz normal… Nett, Hilfsbereit und süß…“ Er lächelte, und Anny wurde etwas direkter. „Auf jeden Fall werde ich dich im Auge behalten. Wenn ich herausbekomme, dass du Deena etwas antust, dann gibt es Ärger…“ Sie machte auf dem Absatz kehrt, dann ging sie hinaus. Als sie in ihrem Auto saß, umfasste sie fest das Lenkrad. ~Was ist er denn für ein komischer Typ?~ Anny erahnte ja nicht, was sie in den nächsten Tagen erwarten würde. Sie fuhr los, beschloss aber Deena nicht zu besuchen.


Der Geheimnisvolle

"Wir haben ein Problem… Diese Anny. Sie könnte uns stören. Und sie könnte Deena wieder zurückholen.“ Jason stand an einem See, mitten in der eisigen Nacht. Vor ihm war eine dunkle Gestalt, durch den Schatten der Bäume kaum zu erkennen. „Dann werde sie los. Bist du dir überhaupt sicher, das Deena die Auserwählte ist?“ fragte die Gestalt. Jason nickte. „Ich habe es gespürt, als ich sie das erste mal sah. Sie ist stark, auch wenn man es jetzt nicht bemerkt. Aber wenn sie sich gut genug darauf konzentriert, dann wird sie mächtig werden… Und dann, dann werden wir SIE auslöschen können. Alle sieben.“ Jason war sich sicher. Die dunkle Gestalt trat zurück, rote Augen funkelten kurz auf. „Dann kümmere dich sofort um diese Freundin. Deine Deena hat schon zwei unwichtige Menschen verloren, die sie gestört hätten. Jetzt nur noch die letzte, dann fängst du sofort an, Deena auszubilden.“ Sagte die Gestalt und verschwand. ~Aber erst muss ich Deena finden. Sie wird sich gleich verwandeln… Und wenn sie dass tut kann sie vielleicht selbst ihre Freundin los werden…~ dachte er etwas belustigt, setzte sich dann in Bewegung.
Seine leeren Augen richteten sich auf den Weg, dann irgendwann kam er bei Deena an. Das Haus war dunkel, und als er durch die offen stehende Tür trat, hörte er ein leises Wimmern. Schnell fand er Deena, neben ihrem Bruder kauernd. Sie hatte starke Schmerzen. Das spürte er deutlich. ~Sie ist also schon dabei, sich zu verwandeln…~ Er seufzte etwas. Er musterte Deena, packte sie dann am Arm und zog sie hoch. „Du kommst jetzt mit. Du musst noch etwas erledigen…“ hauchte er in ihr Ohr, zog sie dann mit sich. Deenas Blick war ebenso leer wie der seine. Ihre Zähne hatten sich auch schon entwickelt. Doch würde Jason sie jetzt loslassen, würde sie in wenigen Minuten die ersten Menschen anfallen. „Deena, ich will, dass du mich zu Anny bringst. Wir haben eine Überraschung für sie…“ Er lächelte etwas, als er bemerkte, wie Deena gezoelt einen Weg einschlug.
Bei einem schönen Vorgarten blieben sie dann stehen. ~Diese Anny scheint reich zu sein…~ überlegte er kurz. Dann sieht er zu Deena, flüstert ihr etwas ins Ohr. Deena nickt etwas benommen, schlurft dann auf die Tür zu und klopft. Als Anny die Tür öffnet, packte Deena sie und zog sie mit sich hinein. Einen Moment hört man nichts, dann ein kurzer, durchdringender Schmerzensschrei. Nach einigen Minuten erscheint Deena wieder, leckte sich mit der Zunge über die Blutverschmierten Zähne. Sie lächelt zuckersüß, geht zielstrebig auf Jason zu. ~Schön, wenn sie am Anfang alles das machen, was man ihnen befiehlt…~ dahcte Jason mit einem kurzen Schulterzucken. „Vergesse deine Freundin und deine Familie nun. Sie hatten dich nicht verdient. Und nun komm mit mir, ich werde dich jemandem vorstellen…“ Sie gingen gemeinsam in die Nacht hinaus, und von jetzt an wusste Jason, dass er niemals wieder zu seinem Zuhause musste. Jetzt da er erfolgreich war, konnte er dort leben, wo es ihn immer hingezogen hatte…


edit:
bitte keinen hellen Schriftfarben verwenden, da man diese im hellen forenstyle schlecht lesen kann
CKomet

Raikou_1203
05.06.2008, 13:32
*gänsehaut* gute grußelige Geschichte. ^^

Ich musste mich zwar erst an deinen Schreibstil gewöhnen, aber das ging recht schnell. ^^

Diese Wendung hat mich echt neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

Bin gespannt, wie du weitermachst. Aber zu allererst mal ein Kompliment.

LG

Der tot auf zwei socken:)
06.06.2008, 14:05
*g* ja mein Stil ist wirklich etwas dämlich -.- Und danke fürs kompliment, ich arbeite wahrscheinlich heute abend weiter, mal schauen ob ich es denn heute noch reinstell^^

Raikou_1203
06.06.2008, 15:21
o.O ich habe nicht gesagt, dass dein schreibstil dämlich ist. und so was würde mir auch nie einfallen zu sagen.
^^' wie bei jedem autor, so hast auch du deinen eigenen stil und an den musste ich mich erst kurz gewöhnen. Aber das geht mir mit jedem buch so. das sollte also keine kritik daran sein, wie du schreibst.

freu mich schon auf die fortsetzung. und viel spaß beim schreiben.

LG

Der tot auf zwei socken:)
06.06.2008, 17:25
hehe, so kam das hier auch nicht an^^ es war nur so, dass ich selbst meinen schreibstil nicht so toll finde, deswegen habe ich auch etwas länger gezögert, meine story hier reinzuschreiben^^

CKomet
06.06.2008, 20:06
ich habe mal im ersten text direkt auf die forsetzung verlinkt, damit man dort gleich weiterlesen kann ;)

Der tot auf zwei socken:)
06.06.2008, 21:50
ah gut^^ mach ich denn jetzt auch mit dem text


edit:
bzw. kannst du das machen? Habe keine Ahnung wie ich das machen soll *g*

Also hier die Dritte und LETZTE fortsetzung, hoffe das ende gefällt euch^^


Die einsame Seele
So wachte Deena am nächsten Morgen auf, in Jasons Bett. Sie richtete sich auf, legte dann eine Hand auf ihre Stirn, da sie tierische Kopfschmerzen hatte. Als sie an sich runtersah, bemerkte sie mit einem Schock, dass ihre Kleidung blutverschmiert war. Noch dazu hatte sie einen komischen Geschmack im Mund. Dann ging die Tür auf. Jason ging auf sie zu, mit einem Lächeln im Gesicht. „Jetzt… Jetzt hast du genug Zeit für deine Aufgabe…“ Deena war etwas verwirrt, an die letzte Nacht konnte sie sich nicht erinnern. Nichteinmal die kleinste Kleinigkeit wollte ihr einfallen. Und anscheinend kannte sie auch keinen anderen Menschen ausser Jason. Zumindest wollte ihr keiner einfallen. Also zuckte sie etwas mit den Schultern. „Was für eine Aufgabe denn“, fragte sie etwas ratlos. Jason’s Lächeln schwand. „Es gibt sieben gesandte des Lichts… Sieben Halbengel, die auf dieser Erde ihr unwesen treiben. Wir –du und ich- gehören zu der anderen Seite, zu der Seite der Dunkelheit. Deine Aufgabe ist es, diese sieben Gesandte ausfindig zu machen… Und dann musst du sie töten. Aber das dauert noch, denn erst musst du deine Kräfte kennenlernen.“ Deena zog beide Augenbrauen hoch. ~Wow, ich scheine ihm ja mächtig wichtig zu sein…~ dachte sie kurz. „Und warum gerade ich?“ Ihre Stimme war etwas heiser. Noch dazu war es so, als ob ihr Kopf ihr ein Strich durch die Rechnung machen wollte, indem es ihre Erinnerungen nicht aufrufen wollte. „Du… Du bist die Auserwählte, die wir schon lange gesucht haben…“ versuchte Jason ihr zu erklären. „Wenn du bei deiner Aufgabe Erfolg hast, dann gehen wir zusammen zu unserem richtigen Zuhause…“ Jason beeinflusste sie bis aufs äußere, doch Deena schien es nichteinmal mehr zu bemerken. Sie lächelte. ~Zuhause… Das hört sich gut an…~ „Ich brauche etwas frische Luft… Mein Kopf spielt verrückt, und ich möchte mal etwas alleine sein…“ sagte sie fest und verließ ohne auf eine Antwort zu warten das Zimmer. Als sie draußen war, sah sie sich kurz um, dann folgte sie einfach ihrer Nase.

Nach knapp einer halben Stunde lief sie gerade durch eine Einkaufsmeile, als sie eine kleinwüchsige, pummelige Frau anrempelt. Die Frau sah Deena an, ihre Augen weiteten sich. „Miss Voight!“, sprach die kleine Frau, packte Deena am Arm. Deena zog beide Augenbrauen hoch. „Wer sind sie?“ „Wer ich bin? Ich bin deine Lehrerin! Was ist denn mit ihnen los?“ Dann, ganz plötzlich schien es so, als würde Mrs. Croyd von jemandem in den Magen geschlagen, veränderte sich ihre Mimik. „Kind… Komm mit mir…“, sagte sie etwas leiser. Deena weigerte sich erst, dann folgte sie der Frau. ~Was will die denn von mir? Mensch, irgendwie ist das alles komisch, ich komme mir vor wie in einem Krieg…~ Wie recht sie doch hatte. Aber das wusste sie nicht. Nach einem längeren Fußmarsch kamen Deena uns Mrs. Croyd in einer verlassenen Gasse an. Mrs. Croyd schloss dort eine Tür auf, und ging mit Deena in einen großen hübsch eingerichteten Raum. Überall waren Bücherregale, Sessel und Tische. Am einem Ende des Raumes war ein großer Kamin, in dem ein Feuer brannte. Um diesen Karmin saßen sechs Leute, manche waren sogar noch recht jung. Alle starrten zu Tür, alsMrs. Croyd mit Deena diesen Raum betrat, und alle schwiegen…

Die Sieben
Alle sahen zu dem jungen Mädchen, und alle wussten von anhieb, dass es schon bereits geschehen war. „Sie ist noch so jung…“ sagte eine junge Frau. „Mittlerweile holen sie sich doch jeden…“ meinte ein junger, äußerst hübscher Mann, der Deena ansah. Deena wurde in die Mitte gestellt. Dann, als sie von einem zum anderen sah, wurde es ihr klar. Sieben Personen, alle eigenartig gekleidet. Das sind die sieben Halbengel, von denen Jason sprach. Die Frau, die eben gesprochen hatte, steht auf und geht auf Deena zu. „Kind, egal was dir dein kleiner Freund erzählt haben mag, es stimmt nichts von alle dem! Du wirst nicht zu deinem ‚Zuhause‘ gehen, sondern du wirst dann umgebracht! Und noch dazu erlebst du dann nicht gerade die schönen Seiten des Todes…“ Deena war nur ratlos. So viele Menschen redeten auf sie ein, alle sagten, sie wollten nur das beste für sie. „Es wird einen Krieg geben…“ sagte Mrs. Croyd plötzlich in die kurze Schweigeminute hinein. „Sie wissen bestimmt, dass Deena hier ist. Wir müssen uns noch verstärkung-“ In dem Moment schlug die Tür auf, 9 düstere Gestalten betraten den Raum. Einer davon war Jason, die anderen waren alle in schwarze Umhänge gekleidet, und jedes Gesicht von ihnen wurde von einer Kapuze überschattet…

Der Lichtkrieg
„Soso, da haben sich die Sieben unsere kleine Auserwählte unter den Nagel gerissen…“ sagte die größte der Dunklen Gestalten. Sie trat hervor, streckte eine knochige Hand aus. „Sie gehört zu uns…“, meinte diese Gestalt. Die Sieben standen auf, allen wuchsen prachtvolle Flügel. „Wenn du sie haben willst, dann KÄMPFE FÜR SIE!“ Die kleine Mrs, Croyd war mit einemal etwas größer wie Deena selbst, und sechs der Sieben flogen auf die neun dunklen Gestalten zu. Es gab ein unglaubliches Gemetzel, es waren bittere Schreie zu hören. Deena spürte plötzlich, wie eine Hand nach ihr Griff und sie wegzog. Es war der letzte der Sieben. „Okay, hör mir zu, egal was passiert, bleibe hier. Und laufe um Himmels Willen nicht weg!“ Deena nickte kurz, mit angsterfüllten Augen. Der letzte der Sieben stürtzte sich ebenfalls auf die dunklen zu, er schwang ein Rapier, das wunderhübsch war, so dachte Deena. Erst sah es so aus, als würden es die Sieben nicht schaffen, doch dann, urplötzlich, sah Deena nichts mehr ausser grellem weißem Licht. Sie spürte wie sie umfiel, sah noch, wie sich die Sieben über sie beugten und irgendetwas sagten, doch das vernahm sie nicht mehr…

Deena wurde wach. Sie stöhnte etwas, sie hatte immernoch unerträgliche Kopfschmerzen. Aber diesmal fühlte sie sich anders. Sie fühlte kein Verlangen mehr nach Blut. Und sie fühlte sich nicht mehr so vergessen. Langsam setzte sie sich auf, sah sich um. Mrs. Croyd trat auf sie zu. „Du bist ja endlich wach… Wir haben die Gesandten des Todes vertrieben… Und ich glaube, ich muss dir einiges erklären…“, lächelte die jetzt große schlanke Mrs. Croyd. Deena zögert erst mit der Antwort, doch dann begann sie zu reden: „Ich habe plötzlich alles vergessen… Ich kannte niemanden mehr ausser Jason…“ „Ich weiß… Hör zu. Alles begann damit, das sich das Licht mit der Dunkelheit auseinander gesetzt haben. Es ging um diese Welt hier. Bisher konnten wir diese Welt bewachen. Doch die Dunklen wollten die Macht an sich ziehen. Und sie hatten eine Prophezeiung. Eines Tages sollte eine Dunkle kommen, die die Sieben vernichten würde, um so die Macht an sich zu reißen. Die Sieben waren die Weltenwächter, wir wurden geschikt, um hier für das Gleichgewicht zu sorgen. Aber damals, als Jason kam, habe ich einen Fehler gemacht: Ich habe ihn direkt zu der Auserwählten geführt… Er bekam es wohl irgendwann heraus, und beeinflusste dich also. Als wir merkten, dass du die bist, die sie suchten, war es schon zu spät. Du hast dich das erste mal in eine Vampirin verwandelt, und somit hast du auch deine Erinnerungen verloren. Wir mussten schnell handeln, damit du nicht zu tief in die Hände der Dunklen gerietst. Ich hatte dich gerade gesucht, als du mir in der Stadt über den Weg liefst. Das war ein guter Zufall. Und der Grund, warum ich dich immer so schlecht in der Schule behandelt hatte, war ganz einfach : es war eine Art Drill. Denn umsomehr du dich eingeschüchtert oder vernachlässigt fühlst, werden auch deine verborgenen Kräfte unterdrückt. So konnten dich die Dunklen also nie aufspüren. Und jetzt… Jetzt bist du keine Vampirin mehr. Allerdings musstest du dafür ein Opfer bringen…“ Mrs. Croyd sieht Deena etwas aufmunternd an. „Was denn für ein Opfer?“, fragte Deena dann unsicher. „Du musstest uns dein Leben geben. Du bist also Tod. Aber du bist nicht bei den Dunklen, sondern bei uns. Komm steh auf und sieh selbst…“ Deena zögerte, sah Mrs. Croyd unsicher an. Dann stand sie auf, und erst jetzt spürte sie sie: zwie große, gefiederte, schneeweiße Flügel an ihrem Rücken. Sie spannte sie, ein paar Federn flogen. „Wir sind keine Sieben mehr, sondern Acht. Deena, du bist die achte der Weltenwächter. Du wirst uns helfen, und du kannst gemeinsam mit uns den Dunklen ein Ende bereiten…“ Deena staunte, musterte die Flügel. „Das ist… Unglaublich!“ Sie fühlte sich als Halbengel besser als Vampirin. Es war ein befreiendes Gefühl, und dass sie Tod ist nimmt sie dafür gerne in Kauf. Dann sieht sie Mrs. Croyd an. „Ich werde euch helfen… Es soll niemand mehr dafür trainiert werden, um uns zu schaden oder unschuldige Menschen zu töten…“ Deena lächelte, schlug einmal kräftig mit ihren Föügeln und erhob sich, flog durch die Wolken, und genoss die frische, klare, kühle Luft, die sie tief einatmete. Ja, ein Weltenwächter sein. Damit hatte sie nicht gerechnet, aber eines wusste sie sicher: das Gleichgewicht muss auf dieser Welt gehalten werden, und Jason und seine Komplizen müssen alle sterben…

Epilog
Lange Jahre hielt sie das Gleichgewicht, doch auch ein Halbengel kehrt eines Tages zurück zu dem Herren. So auch Deena, eine mittlerweile junge und begabte Wächterin. Doch kehrte sie nicht für immer zurück. Sie war und ist die erste Weltenwächterin, die ihr ganzes Leben darauf verbrachte, auf dieser Welt zu bleiben, um die Dunklen abzuhalten. Die anderen Sieben bleiben natürlich auch, kamen aber nur auf die Welt, wenn es wirklich nötig war. Am Anfang schien sie die Auserwählte der Dunklen zu sein, am Ende jedoch wendete sich das Blatt, und nun ist sie die Auserwählte Weltenwächterin, die die Toten in den Himmel begleitet, einsamen Menschen ihre Zuwendung schenkt, und sterbenskranke Menschen mit ihrem Schiksal hilft. Nur die, die wirklich nach Deena riefen, konnten sie sehen, und auch nur die gutherzigen Menschen, die starben, hatten Deena an ihrer Seite wenn sie starben. Schon bald hieß Deena nicht mehr Deena, sondern erhielt den Namen Ilendriel vom Herren persöhnlich. Und bei einer Sache war Ilendriel sich sicher: Sie würde immer eine Weltenwächterin bleiben, bis es an der Zeit für sie war, dorthin zu gehen, wo sie ein reiner Engel werden würde, um sich endlich zur Ruhe zu legen. Doch dann kam der Tag, an dem Ilendirel endlich klar wurde, warum sie den Pakt mit dem Teufel geschlossen hatte: Sie war jung, unerfahren. Noch dazu wurde sie gehänselt und ignoriert. Und da kam dieser Mann, er versprach ihr eine heile Welt, Liebe und Zuneigung. Ilendirel willigte ein und musste mit ihrem eigenen Blut ihren Namen unterschreiben… Jetzt wo sie darüber nachdachte, musste sie Lächeln. „Wie naiv ich doch damals war…“


edit:
sooo, hab eben beim erneuten durchlesen der Story bemerkt, das noch etwas fehlt^^ habe es eben kurz ergänzt, mal schauen, obs euch gefällt...

CKomet
06.06.2008, 22:23
so erst mal weider das helle grau entfernt, da das mit dem hellen forenstyle schlecht zu lesen ist ;)

und das mit dem verlinken ist anich ganz einfach ;)

schreibe das wort:

Fortsetzung 2

untern den text .

vorher am besten dir den link in den zwischenspeicher gepackt, den dein neuer Beitrag, auf den du verlinken willst. Dafür einfach mal mit dem cursor auf die Zahl (in diesem falle #14) und dort mit der rechten maustaste nun draugklicken und dir die eigenschaften anzeigen lassen. Aus dem fenster die Url in den zwischenspeicher packen.

nun noch mal in deinen text

makiere dort einmal das fortsetzung 2 und gehe dann bei den symbolen im texteditor auf den "Globus mit Brille" in das sich öffnende kleinen fenster einfach die zwischengespeicherte url eintragen und abschicken,

das wars dann auch schon :)

wenns nicht klappt einfach bescheid geben, dann mache ich es.
Aber kann ja icht schaden, es selbst zu lernen ;)

Der tot auf zwei socken:)
06.06.2008, 22:55
Hab doch eine dunkle farbe gehabt oO ach gott, ich bin einfach zu blöd für diese welt -.- liegt villeicht an den bevorstehenden abschlussprüfungen... ka
Naja, und das mit dem verlinken habe ich gemacht, nur kann er mir die seite nicht anzeigen o.o

CKomet
06.06.2008, 23:00
Hab doch eine dunkle farbe gehabt oO ach gott, ich bin einfach zu blöd für diese welt -.- liegt villeicht an den bevorstehenden abschlussprüfungen... ka
Naja, und das mit dem verlinken habe ich gemacht, nur kann er mir die seite nicht anzeigen o.o

warscheinlich hast du den text direkt irgendwoher kopiert, (word mit anderer schriftfarbe) so das es hier auch so übernommen wurde ;9

und das mit dem verlinken habe ich behoben

da war ein http:// zuviel

Der tot auf zwei socken:)
07.06.2008, 00:15
lol, nagut, danke einmal fürs erklären und verbessern^^

Raikou_1203
27.06.2008, 11:45
*gänsehaut* O.O Der Epilog gefällt mir besonders gut.

Obwohl ich ja eigentlich dafür wäre, es solchen Auserwählten schon von Anfang an zu sagen, wer sie sind und was sie erwartet. ^^' Dann kommen die gar nicht in die Missere. Aber naja, wenn es so wäre, dann wären die Geschichten immer sehr kurz. :D

Dein Schreibstil gefällt mir immer besser. Schön klar und doch hin und wieder mit kleinen "Schnörckeln".

^^' Aber ein paar kleine Grammatikfehler haben mich beim lesen doch etwas zum straucheln gebracht.
z. b.: "Alles begann damit, das sich das Licht mit der Dunkelheit auseinander gesetzt haben." ^^'
Es ist nicht schlimm, aber das wäre der einzige Punkt, der mir einfällt an was du arbeiten könntest.

LG

Der tot auf zwei socken:)
29.06.2008, 18:05
Ich hasse Grammatik -.- Naja, immerhin kann ich den Fehler noch ausbesser :D Schön das dir die Geschichte gefällt, hatte schon gedacht diese Wendung sagt euch gar nicht zu, aber als ich weiterschreiben wollte kam mir halt diese Idee und ich fand sie ganz interessant