Der tot auf zwei socken:)
19.05.2008, 19:00
Mal so vorweg: Die Geschichte ist noch im Aufbau, ich schreibe sie hier her um tipps zu bekommen was ich verbessern kann^^ und vor allem ist sie noch nicht fertig! Na ich freue mich über jegliche Kritik und Tipps ;)
Die Einsame Seele: Das ist Deena
Die Zwei Krähen: Deena und Jason zusammen
Die Freundin: Anny
Der Geheimnisvolle: Jason
Schwarzes Leben
Die einsame Seele
Es ist ein kalter Wintermorgen und die 16 jährige Deena steht schon seit knapp einer Stunde im Badezimmer. Ihr Bruder wartet schon vor der Tür und haut mit kräftigen Schlägen auf das Holz der Tür. „Deena!!! Geht das mal nicht schneller??“ Derek seufzt halblaut und verdreht die Augen. Im selben Moment schlägt die Tür auf und trifft ihn beinahe am Kopf. Deena tritt stolz heraus und lächelt. Ihre Augen sind schwarz umrandet und ihre ebenso schwarzen Haare mit einer Menge Haarspray an Ort und Stelle gebracht. Ihre Klamotten unterscheiden sich nicht von dem Rest: schwarz. „Heute habe ich meine Frisur wieder perfekt hinbekommen, meinst du nicht?“ Sie sieht ihren Bruder, der nur ein Jahr älter ist als sie, kurz an. „Ja ganz super… kann ich jetzt ins Bad oder erlege ich an vergasung weil das Haarspray noch nicht verdampft ist?“ Derek grinst breit und kassiert ein paar Kitzel – Attacken von Deena. „Nein kannst reingehen.“ Sie liebte die letzten Momente, an denen sie morgens lachen kann. Derek ist neben ihrer besten Freundin Anny der einzige der sie so mag wie sie ist. Sie ist anders. Weil sie diese „Grufti – Sache“ –so wie es die anderen nennen- einfach liebte. Sie fühlte sich wohl in dieser Rolle. Aber ihre Klasse und die Schule verstanden einfach nicht und behandeln sie wie den letzten Dreck. Mit Nicki war sie einst befreundet, allerdings ist sie jetzt ihre schlimmste Feindin. Sie terrorisiert sie förmlich. Aber Deena lässt das kalt. Im Moment. Sie seufzt und geht nach unten, schnappt sich ihre Schultasche und geht hinaus. Und wieder ein verfluchter Tag in dieser verfluchten Schule… dachte sie sich als sie um die Ecke biegt und die Schule in ihrem Blickfeld erscheint. Nicki, die sehr arrogant geworden ist, stolziert in Mini – rock und Schuhen mit ziemlich hohen Pfennigabsätzen an ihr vorbei. Deena sieht fast schon verachtend auf den hin und her schwingenden Hintern von Nicki, bis sie die Gestalt einer Person sieht die sie am meisten hasst. Ihre Klassenlehrerin Mrs. Croyd taucht mit einem neuen auf. Und dieser neue –so unwahrscheinlich wie es klingt- ist genauso wie Deena. Schwarz wo sie nur hinsieht. Haare, Kleidung, alles. Mrs. Croyd maschiert auf Deena zu. Mit abweisendem Blick sieht die kleinwüchsige Lehrerin sie an und befahl: „Du wirst ihm die Schule zeigen. Schließlich scheint ihr beide ja Verwandt zu sein.“ Mrs. Croyds Stimme klingt als ob sie mit jemandem reden würde der sie nicht versteht. Aber das interessiert Deena nicht. Nicht jetzt. „Hi…“ sagte der neue ziemlich angenervt von der Lehrerin. Deena nickte nur zur Begrüßung. „Wir sollten reingehen es hat schon geklingelt…“ murmelt sie vor sich hin und ging mit ihm rein. „Ich bin Jason.“ Sein schwarzes Haar fiel ihm ins Gesicht als er den Klassenraum betrat, in dem Deena und er die nächsten Stunden verbringen müssen. Oh man… der ist einfach ein Traum! Denkt sie sich und vergaß fast zu antworten. „Oh ich bin Deena… wir haben jetzt Mathe mit der Croyd, die die dich zu mir geschleppt hat.“ Sie macht eine ziemlich verabscheuende Geste in Richtung Lehrerpult und seufzt. Jason sieht sie an. „Ich kann die jetzt schon nicht…“ Mrs. Croyd ist schon längst in der Klasse und steht vor den beiden die nebeneinander sitzen und zu ihr aufsehen. „Das fängt ja toll an Mr. Forn. Und sie Miss Voight, sie sollten ebenfalls das reden einstellen wir alle interessieren uns nicht für ihre Gesprächsthemen.“ Die Lehrerin klingt fast schon drohend. Sie dreht sich um und stampft auf die Tafel zu, um die Klasse weiter mit Mathe zu quälen.
Nach der Schule steht Deena alleine am Schultor und wartet auf Anny, die auf eine andere Schule geht und sie abholen will. Jason taucht mit einmal hinter Deena auf. „Hey…“ nuschelt er leicht verlegen und sieht sie an. „Hi. Solltest du nicht auf den Weg nach Hause sein?“ Deena sieht ihm kurz in die Augen und glaubt sich in ihnen zu verlieren. Allerdings wurde sie von seiner Stimme wieder zurück aus ihrem „Traum“ geholt. „Ich hab dich hier gesehen und wollte dich was fragen. Hast du heute Nachmittag nicht vielleicht Lust zu mir zu kommen?“ Deena spürt wie ihr Herz heftig zu schlagen anfängt. Es pochte gegen ihre Rippen. „Ja gerne doch…“ Jason drückt ihr lächelnd ein Zettel in die Hand und verschwindet. Sie kann ihr Glück nicht fassen: Sie kennt ihn doch erst seit heute Morgen und schon will er sich mit ihr treffen! Es muss ein Wunder sein das sie sich mit jemandem aus ihrer Schule trifft. Plötzlich hupt ein Auto hinter Deena, die sich immer auf das neuste erschreckt wenn Anny dies tut. Sie steigt in den kleinen Käfer ein und schnallt sich an. „Was ist denn mit dir los? Stehst du unter Drogen?“ Anny klingt ernst was Deena leicht enttäuscht. „Nein… Aber ich habe heute Nachmittag eine Verabredung!“ Deena hüpfte auf dem Sitz des Autos hin und her. „Was?? Mit wem?“ Anny sieht man an, dass sie sich für Deena freut. „Mit Jason! Stell dir vor er ist genauso wie ich drauf. Er ist total süß und heute Nachmittag gehe ich zu ihn.“ Anny biegt in die Auffahrt von Deena ein. „Okay… ich komme morgen zu dir und du erzählst mir alles, klar?“ Deena nickt zustimmend und geht in die Haustür. Wieder ist sie alleine. Plötzlich scheint es so als ob ihr Blut zu Eis gefriert. Sie atmet tief ein und aus um sich zu beruhigen aber es hilft nichts. Ein schaudiger Gedanke schießt ihr durch den Kopf… dieser Gedanke löst all das aus. Blut…ich brauche Blut… Es ist so als ob sie es nicht kontrollieren kann aber ihr Kopf verlangt nach Blut. „Du… du bildest dir das nur ein…“ sagt sie zitternd zu sich selbst. Du brauchst Blut… Gut…dieser Gedanke kommt nicht von ihr. Wird sie jetzt verrückt?
Der Geheimnisvolle
Jason steht im Badezimmer und sieht sich im Spiegel an. Seine Hände hat er auf das Waschbecken gestüzt. Seine Finger scheinen sich in das Porzellan zu bohren. Er hat Angst. Angst vor dem was ihn heute Abend wieder erwartet. Angst davor wieder Menschen zu töten. Aber er ist ja nicht alleine. Er weiß, dass Deena das auch bald tun wird. Deena ist auch so wie er. Sie wird genauso sein. Genauso erbamungslos und… ohne Furcht. Wenn ich es ihr erzähle hält sie mich für verrückt… Ich muss warten. Warten bis wir uns gut genug kennen. Falls es sie vorher „erwischt“ muss ich es ihr dann erzählen. Sein Gedanke klingt so weit entfernt wie die, die er jeden Abend empfängt, wenn sein Leben nicht mehr seines zu sein scheint. Er seufzt und wendet den Blick von dem Spiegel ab. Er schließt die Tür auf und geht hinaus, um sein Zimmer aufzuräumen. Es ist gewiss nicht ordentlich. Aber wenn Deena kommt muss es ordentlich sein. Er will ihr vertrauen erlangen um irgendwann ihr sein Herz auszuschütten. Er braucht einfach jemanden der zumindest zur hälfte genauso fühlt wie er. Und sie ist so jemand. Wenn sie auch diese „Gabe“, so nennt er es, hat dann werden sie in Zukunft öfter miteinander zu tun haben als sie vielleicht wollen.
Er hört wie jemand die Treppen hochkommt. Sein Blick wendet sich ruckartig auf die Wanduhr. Erst halb drei. Das ist sie noch nicht… Er seufzt und macht sich auf seinen Vater gefasst von dem er das Gefühl nicht los wird, dass er ihn nicht mag. Jason geht gerade zu seinem Schreibtisch um seine ganzen Unterlagen auszusortieren. Sein Vater stapft mit Elefanten-Schritten in sein Zimmer. „Wow… Der Sohnemann räumt sein Zimmer auf. Wie kommt es denn dazu?“ Jason verdreht die Augen. „Ganz einfach: Ich bekomme heute Besuch. Aber das interessiert dich ja eh nicht. Also habe ich mir auch nicht die Mühe gemacht es dir zu sagen.“ Sein Vater steht da, als ob er einen Geist gesehen hätte. Man sieht in seinem Blick, dass ihm die Worte fehlen und er geht Kopfschüttelnd weg.
Pünktlich um Drei Uhr klingelt es an der Tür. Jason rennt runter, drängt sich an seinen Vater vorbei der gerade zur Tür gehen will, und macht sie auf. „Hi“ Deena lächelt ihn an. Jason verspürt momentan nichts mehr. Ihm ist wichtig, dass sie hier ist. „Komm rein…“ Er macht ein paar Schritte zur Seite und sieht seinem Vater mit seinem ihm bekannten mach-dich-dünne Blick an. Sein Vater versteht und geht in die Küche. Deena sieht nicht gerade gesund aus. Hat sie schon die Gabe erhalten? Wenn ja dann hat sie schon verlangen nach Blut. Garantiert. „Alles in Ordnung?“ fragt Jason sie kurz nach dem er seinen Gedanken zu Ende gedacht hat. „Ähh… Ja alles in Ordnung“, sie lacht kurz auf. „Ich habe nur geträumt.“ Er glaubt es ihr nicht. Diese Ausrede bestätigt irgendwie seine Vermutung.
Im laufe dieses Treffens hat er herausgefunden wo Deena wohnt. Als er in seinem Zimmer sitzt beschließt er kurzerhand in der Nacht vor ihrem Haus zu warten und zu sehen ob es tatsächlich so weit ist. Ob sie tatsächlich ihren Namen unterzeichnet hat. Ob sie tatsächlich bewusst oder unbewusst diese Feder nahm, sie auf dem alten Stück Pergament aufgesetzt hat und ihren Namen unterschrieb. Wenn ja, dann beginnt für sie an diesem Abend ein zweites Leben. Ein Leben das sich kein normaler Mensch ausmalen kann. Wenn sie Probleme damit hat und die Probleme auch noch freigibt, dann landet sie garantiert in der Psycho-Farm… Miteinmal fühlt es sich in seinem Kopf an, als hätte man ihn Kräftig gegen die Wand gestoßen. Jason schnappt nach Luft rennt leise aus seinem Zimmer durch den Flur direkt auf die Haustür zu. Er reißt den Schlüssel von dem Wandharken zieht die Haustür auf und lässt sie hinter sich zuknallen. Im Park wird er langsamer, fällt auf die Knie, stüzt sich mit seinen Händen ab und ringt nach Luft. Schweißperlen tropfen von seiner Nase auf den schneebedeckten Rasen. Sein Blick wandert zum Mond, der ihn zu verändern schien. Seine Augen werden leer und ausdruckslos. Eine Krähe landet vor ihm und sieht ihn an. Jason steht auf und sieht in die Richtung aus der er kam. Deena taucht zu seiner Überraschung auf. Sie ist doch gerade erst nach Hause gegangen. Anscheinend hat sie ihn verfolgt. „Jason?? Bist du das??“ Gott wenn sie ihn so sieht? Was soll er ihr sagen? „Jason?“ Deena nähert sich und er kann schwören, dass sich ihre Stimme nicht gerade beruhigt anhört. Sie sieht in seine leeren Augen und als er auch noch grinst bekommt sie richtig Angst. Das sieht man ihr an. „Hey…“ sagt Jason ganz ruhig und anscheinend normal. Aber er ist nicht normal. Nicht so wie er jetzt aussieht. „Ist Halloween?“ Deena kann es nicht glauben. Das gibt es nicht. Nein Deena, es gibt keine Menschen die solch leere Augen haben. Nein das ist bestimmt eine Einbildung so wie dieser Gedanke vorhin… Jason kommt mit langsamen Schritten auf sie zu. „Pass auf. Ich kann dir all das erklären. Du wirst mich für verrückt halten aber das ist es mir wert, weil du spätestens in der nächsten Woche genauso sein wirst wie ich.“ Deena schüttelt den Kopf. „Aber so was wie dich gibt es nicht. Du hast dich bestimmt verkleidet oder so was! Du willst mich doch auf…“ Sie stoppte. Diesmal wurde ihr Kopf wieder von einem anderen Gedanken durchflutet. Dieser ist genauso weit weg wie die anderen. Glaub ihm. Dir ergeht es auch bald so. Ich habe den Vertrag. Dein Name. Deine Schrift. Deine Entscheidung… Das ist zu viel. Was bedeutet der ganze kram? Sie hat gar keine Ahnung. Von nichts. Sie geht rückwärts und stolpert über einen Stein. Sie fällt rücklings auf den Boden. Jason kniet sich vor ihr hin. „Ich bin ein Vampir…“ Deena spürt wie ihr Herz noch heftiger zu schlagen beginnt. Diese Worte gehen ihr durch Marg und Bein. Wie ein Echo wiederholen sich die Worte in ihrem Kopf bis sie schließlich ein kurzes lachen von sich gibt. „Du willst mich doch nur auf den Arm nehmen. Vampire gibt es gar nicht. Und wenn dann nur in deinen Träumen.“ Bei dem Versuch nicht ängstlich zu klingen, scheitert sie gnadenlos. Sie spürt die Kälte des Schnees unter ihr und die Kälte die von Jason zu kommen scheint. Jason beginnt erneut zu grinsen. Diese Zähne! Sie sehen so echt aus. „Ich wollte es dir heute noch nicht erzählen. Wir kennen uns ja kaum. Allerdings musstest du es jetzt ja doch erfahren und hältst mich sicherlich für verrückt.“ Jasons leere Augen starren sie immer noch an. Deena zieht sich mit ihren Armen nach hinten und steht langsam auf ohne ihn dabei aus den Augen zu verlieren. „Du bist wirklich verrückt…“ Ihre Hände zittern vor Angst und ehe Jason noch etwas sagen kann rennt sie los und verschwindet.
Die einsame Seele
Derek sieht besorgt aus dem Küchenfenster. Deena sitzt auf dem Küchenstuhl und fühlt sich als wenn sie von einem Komissar verhört wird. „Deena… Du treibst dich jetzt noch draußen rum. Kommst blass nach Hause und willst mir dann noch erzählen, dass mit dir alles in Ordnung ist? Hör mal ich bin nicht auf den Kopf gefallen.“ Mit diesen Worten wendet er sich Deena zu und mustert sie erneut. Manchmal kann auch mein Bruder nerven. Ich hoffe, dass ich Jason heute Nacht nicht wieder sehen muss. Deena wollte ihn aber wieder sehen. Aber der Gedanke an das was letzte Nacht passiert ist hindert sie daran. „Ich will nicht darüber reden Derek. Ich muss dir nicht alles erzählen.“ Sie steht langsam auf und geht in ihr Zimmer. Dort legt sie sich auf ihr Bett und starrt die Decke an. Kann man das überhaupt glauben? Da kommt ein Junge in die Schule, den sie gerade erst kennen gelernt hat. Der lädt sie zu sich nach Hause ein. Alles ist normal und noch am selben Abend ändert sich der Gesamteindruck. „Tzzz… Vampire gibt es nicht.“ Es klopft an ihrer Zimmertür. „Ja???“ ruft Deena leicht genervt. Im selben Moment schlägt die Tür auf und Anny tritt ein. „Dein Bruder hat mich besorgt angerufen.“ Sie kommt in das Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Dann setzt sie sich auf die Bettkante und sieht Deena an. „Was ist mit dir los? Hat dich wieder jemand aus deiner Schule fertig gemacht? Oder hast du wieder Ärger mit der Croyd?“ In Deena baut sich langsam Wut auf. Warum löchern sie sie nur so? „Ich hab es Derek auch schon gesagt und ich sag es dir gerne auch noch mal: Ich möchte nicht darüber reden.“ Anny seufzt. Okay… irgendwo muss Deena sich ja ausheulen aber mit der Begründung sie hätte einen Vampir gesehen kommt sie garantiert in eine Psycho – Farm. Also, Mund halten Voight, befielt Deena sich selbst. Anny mustert sie von oben bis unten. „Gehen wir ein Eis essen? Ich lad dich ein.“ Anny sieht sie erwartungsvoll an. „Okay…“ Es ist sicher komisch mitten im Winter Eis essen zu gehen Aber die beiden liebten es. In ihrem Lieblingseisladen war es auch nichts neues das alle anderen Kunden Waffeln essen und die beiden Freundinnen Eis. Deena steht auf und zieht sich ihre Winterjacke an, die sie gestern von ihrem Vater bekommen hat. Dann schlendern sie und Anny nach unten und ziehen sich ihre Schuhe an.
Deena macht sich über ihren großen Eisbecher her, da taucht plötzlich Jason auf. Ein unwohles Gefühl bereitet sich in ihr aus. „Alles okay Deena? Deena???“ Sie reagierte erst als Jason sie gesehen hat und auf sie zukommt. „Ja alles in Ordnung“, sagt Deena recht hektisch. „Hi..“ Jason steht neben ihr und lächelt so als ob nichts gewesen wäre. „Hi…“ erwiedert sie recht unsicher und sieht Anny an die gerade zur Begrüßung nickt, weil sie ihren Mund voller Eis hat. Jason setzt sich zu ihnen und bestellt eine Cola. „Wie könnt ihr im Winter Eis essen gehen? Das ist doch viel zu kalt.“ Deena hofft regelrecht das Anny antwortet aber es geschieht nichts. „Ähh das ist sozusagen unser Hobby…“ Was will der hier? Er ist doch nicht nur zu uns gekommen um mit uns zu quatschen. Der hat bestimmt was vor. Wahrscheinlich wieder so eine dämliche Geschichte wie gestern. Jasons Blick wandert ernst zu Deena. Als ob er ihre Gedanken lesen kann antwortet er ohne seinen Blick von ihr abzuwenden: „Ich wollte nur mal etwas mit dir Quatschen. Villeicht willst du dich heute wieder mit mir treffen? Wir können DVD’s gucken.“ Oh nein. Die frage stellt er auch noch in Annys Gegenwart. Anny mischt sich gerne in solche Angelegenheiten ein und antwortet für sie. Anny nickt heftig schluckt das ganze Eis in ihrem Mund runter ignoriert die Kälte in ihrem Rachen und antwortet ebenso hektisch mit einem Ja. „Gut dann sehen wir uns heute Abend um acht. Du weißt ja wo ich wohne.“ Er trinkt seine Cola aus und geht hinaus in die weiße Winterpracht. Deena sieht Anny böse an. Sie steht auf und lässt Anny einfach sitzen. Als sie ebenfalls weg ist sieht Anny ihr Eis an. „Irgendetwas stimmt wirklich nicht mit ihr… Ich dachte ich tu’ ihr mal einen Gefallen…“ Anny steht auf bezahlt und geht als letzte der eben noch drei Teenanger in diesem Laden.
Die Zwei Krähen
Jason sucht sich ein paar Filme zusammen die er besonders mag. Hoffentlich mag Deena die Filme auch. Und hoffentlich haut sie nicht wieder ab, wenn ich ihr erklären will was mit ihr und mir in jeder Nacht passiert. Als es klingelt wird er auch noch unsicher. Sie würde sicher nicht alles vergessen haben. Und sie würde ihm auch nicht vertrauen. Wenige Minuten sind vergangen da tritt Deena in sein Zimmer. Sie lächelt ihn an. Er sieht, dass ihre Hände heftig zu zittern beginnen als er sie ansieht. „Keine Angst. Ich will dir nur helfen. Du wirst mir später dankbar sein. Aber jetzt vergessen wir mal das Thema und gucken uns ein paar Filme an.“ Deena wird mit einmal ernst. „Ich will, dass du mir alles erzählst. Ich will, dass du…“ Mitten im Satz unterbricht sie wieder ein fremder Gedanke. Er wird dir helfen. Ich brauche es dann nicht zu tun. Du wirst auf ihn hören wenn er dir alles beibringt und erklärt. Sonst wirst du teuer bezahlen. Und zwar mit deinem Leben… Mit ihrem Leben bezahlen? „Ahhh.“ Jason lächelt leicht. „Er hat schon mit dir eine Verbindung. Er schickt dir seltsame Gedanken nicht wahr?“ Deena wird wieder leicht blass um die Nase. „Ja… schon seit gestern kurz bevor wir uns getroffen hatten.“ Jason setzt sich auf seine Couch. „Setz dich…“ Deena zögert kurz, setzt sich dann aber neben ihn. „Was passiert mit mir? Ich fühle mich so komisch. Ich höre Gedanken die nicht meine eigenen oder total krank sind. Du kommst bei mir an und erzählst mir das du ein Vampir bist…“ Als sie zu ihm rüber sieht, sieht sie, dass er den Kopf gesenkt hat und seine Augen von seinen schwarzen halb langen Haaren verdeckt sind. „Jason?“ Er sieht auf und starrt mit seinen leeren Augen in ihre. Deena atmet schnell als wieder seine Kälte auf sie zukommt. „Ich werde dir nichts tun. Dir nicht. Aber anderen. Deena… Dich töte ich nicht weil du auch ein Vampir wirst. Aber andere Menschen werden wir töten.“ Deena bekommt wässrige Augen vor Angst. Sie steht auf und stolpert zur Tür die sich nicht öffnen lässt. „Lass mich raus!! LASS MICH RAUS!“ schreit sie ihn an. „Ich werde dir aber doch nichts tun. Ich will dir nur helfen. Ich will dir helfen damit klarzukommen. Du musst lernen damit umzugehen. Du wirst Menschen töten. Ich habe es auch schon oft getan.“ Jason hört sich so… normal an. Als ob er noch nie etwas anderes getan hat. Deena sitzt mittlerweile zusammengekauert vor der verschlossenen Tür. Ein nicht-ihre-Gedanke erreicht sie wieder. Hör auf Angst vor ihm zu haben. Hör auf so ängstlich zu sein. Dir kann eh nicht mehr geholfen werden. Verweigere nicht dein Schicksal. Deena sieht Jason an. Er kommt auf sie zu und hilft ihr auf. Beide regen sich nicht. Sie hat ihren Blick gesenkt und Jason sieht sie an. Vorsichtig legt er eine Hand auf ihre Stirn und schließt seine Augen. Deena wird schwach. Sie hat nicht mal Kraft ihren Kopf nach hinten wegzuziehen und sinkt zu Boden. Jason geht mit ihr auf die Knie. „Morgen Abend wirst du das erste mal zum Vampir. Du wirst dich Anfangs nicht unter Kontrolle haben. Also bleibe ich bei dir.“ Jason nimmt seine Hand von ihrer Stirn und sieht sie an. Vorsichtig legt er sie in sein Bett. „Du hast Glück das wir Wochenende haben“, flüstert er leise. Er legt sich auf seine Couch und wartet bis nächsten Morgen um wenigstens noch eine Stunde schlafen zu können.
Als am nächsten morgen die Sonne in Deena's Gesicht scheint, hat sie für einen moment vergessen was in der Nacht geschehen war. Sie steht schnell auf und geht richtung Tür. Die Tür öffnete sich und Jason trat hinein. "Morgen..." Deena antwortete nicht und fixierte Jason mit einem bösen Blick. "Ich habe dir nichts getan und werde dir auch nichts tun. Höre doch endlich mal auf solche Angst vor mir zu haben." Deena beginnt zu zittern: "Ich werde dir vertrauen... Und ich werde versuchen nicht mehr so viel Angst vor dir zu haben. Allerdings muss ich jetzt nach Hause gehen. Meine Mutter und mein Bruder werden mich schon suchen." Deena geht um Jason herum und verlässt das Haus.
Als sie die Auffahrt ihres Hauses betritt, sieht sie in der Küche keinerlei bewegung. Komisch... Sonst sitzt Mom doch schon mit Derek in der Küche und trinkt Kaffee... Sie schließt die Tür auf und betritt den Flur. "Mom?! Derek?!" Sie geht die Treppe hinauf und öffnet die Tür von Derek's Zimmer. Dieser liegt regungslos auf dem Boden. "Derek!" Sie läuft zu ihm und kniet sich hin: "Derek! Sag' doch was! Irgendwas!" Mit Tränen in den Augen starrt sie auf den regungslosen Körper. Als sie beginnt, nach ihrer Mutter zu suchen, macht sie genau die selbe entdeckung. Überall war Blut, an den Wänden und an den Möbelstücken. Jetzt kannst du dich endlich besser konzentrieren. Diese beiden nutzlosen Menschen kannst du nicht gebrauchen. Vergiss sie… Deena weinte, den ganzen Tag lang, blieb neben ihrerm Bruder sitzen und weinte weiter.
Die Freundin
Anny war sehr besorgt wegen Deena. Irgendetwas stimmt doch nicht mit ihr. Am besten ich fahre mal zu diesem Jason, und werde mal mit ihm reden. Was sagte Deena, wo er wohnt? Achja… Vor Jasons Haus prakte sie ihren kleinen feuerroten Käfer, und klingelte. Die Tür schlug auf und ein hochgewachsener Mann mit großem Bierbauch öffnete die Tür. „Ja?“ sagte er grimmig und sah Anny von oben bis unten an. „Ich möchte zu Jason…“ sagte sie knapp. Der Mann wich zur Seite. „Oben, die rechte Tür“ murrte er noch, dann knallte die Tür zu. Anny ging nach oben, klopfte an der Zimmertür von dem jungen Teenager
Fortsetzung (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=189014&postcount=8)
Fortsetzung 2 (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=190704&postcount=14)
edit:
bitte keine hellen Farben verwenden, da man diese im hellen forenstyle nicht lesen kann
CKomet
Die Einsame Seele: Das ist Deena
Die Zwei Krähen: Deena und Jason zusammen
Die Freundin: Anny
Der Geheimnisvolle: Jason
Schwarzes Leben
Die einsame Seele
Es ist ein kalter Wintermorgen und die 16 jährige Deena steht schon seit knapp einer Stunde im Badezimmer. Ihr Bruder wartet schon vor der Tür und haut mit kräftigen Schlägen auf das Holz der Tür. „Deena!!! Geht das mal nicht schneller??“ Derek seufzt halblaut und verdreht die Augen. Im selben Moment schlägt die Tür auf und trifft ihn beinahe am Kopf. Deena tritt stolz heraus und lächelt. Ihre Augen sind schwarz umrandet und ihre ebenso schwarzen Haare mit einer Menge Haarspray an Ort und Stelle gebracht. Ihre Klamotten unterscheiden sich nicht von dem Rest: schwarz. „Heute habe ich meine Frisur wieder perfekt hinbekommen, meinst du nicht?“ Sie sieht ihren Bruder, der nur ein Jahr älter ist als sie, kurz an. „Ja ganz super… kann ich jetzt ins Bad oder erlege ich an vergasung weil das Haarspray noch nicht verdampft ist?“ Derek grinst breit und kassiert ein paar Kitzel – Attacken von Deena. „Nein kannst reingehen.“ Sie liebte die letzten Momente, an denen sie morgens lachen kann. Derek ist neben ihrer besten Freundin Anny der einzige der sie so mag wie sie ist. Sie ist anders. Weil sie diese „Grufti – Sache“ –so wie es die anderen nennen- einfach liebte. Sie fühlte sich wohl in dieser Rolle. Aber ihre Klasse und die Schule verstanden einfach nicht und behandeln sie wie den letzten Dreck. Mit Nicki war sie einst befreundet, allerdings ist sie jetzt ihre schlimmste Feindin. Sie terrorisiert sie förmlich. Aber Deena lässt das kalt. Im Moment. Sie seufzt und geht nach unten, schnappt sich ihre Schultasche und geht hinaus. Und wieder ein verfluchter Tag in dieser verfluchten Schule… dachte sie sich als sie um die Ecke biegt und die Schule in ihrem Blickfeld erscheint. Nicki, die sehr arrogant geworden ist, stolziert in Mini – rock und Schuhen mit ziemlich hohen Pfennigabsätzen an ihr vorbei. Deena sieht fast schon verachtend auf den hin und her schwingenden Hintern von Nicki, bis sie die Gestalt einer Person sieht die sie am meisten hasst. Ihre Klassenlehrerin Mrs. Croyd taucht mit einem neuen auf. Und dieser neue –so unwahrscheinlich wie es klingt- ist genauso wie Deena. Schwarz wo sie nur hinsieht. Haare, Kleidung, alles. Mrs. Croyd maschiert auf Deena zu. Mit abweisendem Blick sieht die kleinwüchsige Lehrerin sie an und befahl: „Du wirst ihm die Schule zeigen. Schließlich scheint ihr beide ja Verwandt zu sein.“ Mrs. Croyds Stimme klingt als ob sie mit jemandem reden würde der sie nicht versteht. Aber das interessiert Deena nicht. Nicht jetzt. „Hi…“ sagte der neue ziemlich angenervt von der Lehrerin. Deena nickte nur zur Begrüßung. „Wir sollten reingehen es hat schon geklingelt…“ murmelt sie vor sich hin und ging mit ihm rein. „Ich bin Jason.“ Sein schwarzes Haar fiel ihm ins Gesicht als er den Klassenraum betrat, in dem Deena und er die nächsten Stunden verbringen müssen. Oh man… der ist einfach ein Traum! Denkt sie sich und vergaß fast zu antworten. „Oh ich bin Deena… wir haben jetzt Mathe mit der Croyd, die die dich zu mir geschleppt hat.“ Sie macht eine ziemlich verabscheuende Geste in Richtung Lehrerpult und seufzt. Jason sieht sie an. „Ich kann die jetzt schon nicht…“ Mrs. Croyd ist schon längst in der Klasse und steht vor den beiden die nebeneinander sitzen und zu ihr aufsehen. „Das fängt ja toll an Mr. Forn. Und sie Miss Voight, sie sollten ebenfalls das reden einstellen wir alle interessieren uns nicht für ihre Gesprächsthemen.“ Die Lehrerin klingt fast schon drohend. Sie dreht sich um und stampft auf die Tafel zu, um die Klasse weiter mit Mathe zu quälen.
Nach der Schule steht Deena alleine am Schultor und wartet auf Anny, die auf eine andere Schule geht und sie abholen will. Jason taucht mit einmal hinter Deena auf. „Hey…“ nuschelt er leicht verlegen und sieht sie an. „Hi. Solltest du nicht auf den Weg nach Hause sein?“ Deena sieht ihm kurz in die Augen und glaubt sich in ihnen zu verlieren. Allerdings wurde sie von seiner Stimme wieder zurück aus ihrem „Traum“ geholt. „Ich hab dich hier gesehen und wollte dich was fragen. Hast du heute Nachmittag nicht vielleicht Lust zu mir zu kommen?“ Deena spürt wie ihr Herz heftig zu schlagen anfängt. Es pochte gegen ihre Rippen. „Ja gerne doch…“ Jason drückt ihr lächelnd ein Zettel in die Hand und verschwindet. Sie kann ihr Glück nicht fassen: Sie kennt ihn doch erst seit heute Morgen und schon will er sich mit ihr treffen! Es muss ein Wunder sein das sie sich mit jemandem aus ihrer Schule trifft. Plötzlich hupt ein Auto hinter Deena, die sich immer auf das neuste erschreckt wenn Anny dies tut. Sie steigt in den kleinen Käfer ein und schnallt sich an. „Was ist denn mit dir los? Stehst du unter Drogen?“ Anny klingt ernst was Deena leicht enttäuscht. „Nein… Aber ich habe heute Nachmittag eine Verabredung!“ Deena hüpfte auf dem Sitz des Autos hin und her. „Was?? Mit wem?“ Anny sieht man an, dass sie sich für Deena freut. „Mit Jason! Stell dir vor er ist genauso wie ich drauf. Er ist total süß und heute Nachmittag gehe ich zu ihn.“ Anny biegt in die Auffahrt von Deena ein. „Okay… ich komme morgen zu dir und du erzählst mir alles, klar?“ Deena nickt zustimmend und geht in die Haustür. Wieder ist sie alleine. Plötzlich scheint es so als ob ihr Blut zu Eis gefriert. Sie atmet tief ein und aus um sich zu beruhigen aber es hilft nichts. Ein schaudiger Gedanke schießt ihr durch den Kopf… dieser Gedanke löst all das aus. Blut…ich brauche Blut… Es ist so als ob sie es nicht kontrollieren kann aber ihr Kopf verlangt nach Blut. „Du… du bildest dir das nur ein…“ sagt sie zitternd zu sich selbst. Du brauchst Blut… Gut…dieser Gedanke kommt nicht von ihr. Wird sie jetzt verrückt?
Der Geheimnisvolle
Jason steht im Badezimmer und sieht sich im Spiegel an. Seine Hände hat er auf das Waschbecken gestüzt. Seine Finger scheinen sich in das Porzellan zu bohren. Er hat Angst. Angst vor dem was ihn heute Abend wieder erwartet. Angst davor wieder Menschen zu töten. Aber er ist ja nicht alleine. Er weiß, dass Deena das auch bald tun wird. Deena ist auch so wie er. Sie wird genauso sein. Genauso erbamungslos und… ohne Furcht. Wenn ich es ihr erzähle hält sie mich für verrückt… Ich muss warten. Warten bis wir uns gut genug kennen. Falls es sie vorher „erwischt“ muss ich es ihr dann erzählen. Sein Gedanke klingt so weit entfernt wie die, die er jeden Abend empfängt, wenn sein Leben nicht mehr seines zu sein scheint. Er seufzt und wendet den Blick von dem Spiegel ab. Er schließt die Tür auf und geht hinaus, um sein Zimmer aufzuräumen. Es ist gewiss nicht ordentlich. Aber wenn Deena kommt muss es ordentlich sein. Er will ihr vertrauen erlangen um irgendwann ihr sein Herz auszuschütten. Er braucht einfach jemanden der zumindest zur hälfte genauso fühlt wie er. Und sie ist so jemand. Wenn sie auch diese „Gabe“, so nennt er es, hat dann werden sie in Zukunft öfter miteinander zu tun haben als sie vielleicht wollen.
Er hört wie jemand die Treppen hochkommt. Sein Blick wendet sich ruckartig auf die Wanduhr. Erst halb drei. Das ist sie noch nicht… Er seufzt und macht sich auf seinen Vater gefasst von dem er das Gefühl nicht los wird, dass er ihn nicht mag. Jason geht gerade zu seinem Schreibtisch um seine ganzen Unterlagen auszusortieren. Sein Vater stapft mit Elefanten-Schritten in sein Zimmer. „Wow… Der Sohnemann räumt sein Zimmer auf. Wie kommt es denn dazu?“ Jason verdreht die Augen. „Ganz einfach: Ich bekomme heute Besuch. Aber das interessiert dich ja eh nicht. Also habe ich mir auch nicht die Mühe gemacht es dir zu sagen.“ Sein Vater steht da, als ob er einen Geist gesehen hätte. Man sieht in seinem Blick, dass ihm die Worte fehlen und er geht Kopfschüttelnd weg.
Pünktlich um Drei Uhr klingelt es an der Tür. Jason rennt runter, drängt sich an seinen Vater vorbei der gerade zur Tür gehen will, und macht sie auf. „Hi“ Deena lächelt ihn an. Jason verspürt momentan nichts mehr. Ihm ist wichtig, dass sie hier ist. „Komm rein…“ Er macht ein paar Schritte zur Seite und sieht seinem Vater mit seinem ihm bekannten mach-dich-dünne Blick an. Sein Vater versteht und geht in die Küche. Deena sieht nicht gerade gesund aus. Hat sie schon die Gabe erhalten? Wenn ja dann hat sie schon verlangen nach Blut. Garantiert. „Alles in Ordnung?“ fragt Jason sie kurz nach dem er seinen Gedanken zu Ende gedacht hat. „Ähh… Ja alles in Ordnung“, sie lacht kurz auf. „Ich habe nur geträumt.“ Er glaubt es ihr nicht. Diese Ausrede bestätigt irgendwie seine Vermutung.
Im laufe dieses Treffens hat er herausgefunden wo Deena wohnt. Als er in seinem Zimmer sitzt beschließt er kurzerhand in der Nacht vor ihrem Haus zu warten und zu sehen ob es tatsächlich so weit ist. Ob sie tatsächlich ihren Namen unterzeichnet hat. Ob sie tatsächlich bewusst oder unbewusst diese Feder nahm, sie auf dem alten Stück Pergament aufgesetzt hat und ihren Namen unterschrieb. Wenn ja, dann beginnt für sie an diesem Abend ein zweites Leben. Ein Leben das sich kein normaler Mensch ausmalen kann. Wenn sie Probleme damit hat und die Probleme auch noch freigibt, dann landet sie garantiert in der Psycho-Farm… Miteinmal fühlt es sich in seinem Kopf an, als hätte man ihn Kräftig gegen die Wand gestoßen. Jason schnappt nach Luft rennt leise aus seinem Zimmer durch den Flur direkt auf die Haustür zu. Er reißt den Schlüssel von dem Wandharken zieht die Haustür auf und lässt sie hinter sich zuknallen. Im Park wird er langsamer, fällt auf die Knie, stüzt sich mit seinen Händen ab und ringt nach Luft. Schweißperlen tropfen von seiner Nase auf den schneebedeckten Rasen. Sein Blick wandert zum Mond, der ihn zu verändern schien. Seine Augen werden leer und ausdruckslos. Eine Krähe landet vor ihm und sieht ihn an. Jason steht auf und sieht in die Richtung aus der er kam. Deena taucht zu seiner Überraschung auf. Sie ist doch gerade erst nach Hause gegangen. Anscheinend hat sie ihn verfolgt. „Jason?? Bist du das??“ Gott wenn sie ihn so sieht? Was soll er ihr sagen? „Jason?“ Deena nähert sich und er kann schwören, dass sich ihre Stimme nicht gerade beruhigt anhört. Sie sieht in seine leeren Augen und als er auch noch grinst bekommt sie richtig Angst. Das sieht man ihr an. „Hey…“ sagt Jason ganz ruhig und anscheinend normal. Aber er ist nicht normal. Nicht so wie er jetzt aussieht. „Ist Halloween?“ Deena kann es nicht glauben. Das gibt es nicht. Nein Deena, es gibt keine Menschen die solch leere Augen haben. Nein das ist bestimmt eine Einbildung so wie dieser Gedanke vorhin… Jason kommt mit langsamen Schritten auf sie zu. „Pass auf. Ich kann dir all das erklären. Du wirst mich für verrückt halten aber das ist es mir wert, weil du spätestens in der nächsten Woche genauso sein wirst wie ich.“ Deena schüttelt den Kopf. „Aber so was wie dich gibt es nicht. Du hast dich bestimmt verkleidet oder so was! Du willst mich doch auf…“ Sie stoppte. Diesmal wurde ihr Kopf wieder von einem anderen Gedanken durchflutet. Dieser ist genauso weit weg wie die anderen. Glaub ihm. Dir ergeht es auch bald so. Ich habe den Vertrag. Dein Name. Deine Schrift. Deine Entscheidung… Das ist zu viel. Was bedeutet der ganze kram? Sie hat gar keine Ahnung. Von nichts. Sie geht rückwärts und stolpert über einen Stein. Sie fällt rücklings auf den Boden. Jason kniet sich vor ihr hin. „Ich bin ein Vampir…“ Deena spürt wie ihr Herz noch heftiger zu schlagen beginnt. Diese Worte gehen ihr durch Marg und Bein. Wie ein Echo wiederholen sich die Worte in ihrem Kopf bis sie schließlich ein kurzes lachen von sich gibt. „Du willst mich doch nur auf den Arm nehmen. Vampire gibt es gar nicht. Und wenn dann nur in deinen Träumen.“ Bei dem Versuch nicht ängstlich zu klingen, scheitert sie gnadenlos. Sie spürt die Kälte des Schnees unter ihr und die Kälte die von Jason zu kommen scheint. Jason beginnt erneut zu grinsen. Diese Zähne! Sie sehen so echt aus. „Ich wollte es dir heute noch nicht erzählen. Wir kennen uns ja kaum. Allerdings musstest du es jetzt ja doch erfahren und hältst mich sicherlich für verrückt.“ Jasons leere Augen starren sie immer noch an. Deena zieht sich mit ihren Armen nach hinten und steht langsam auf ohne ihn dabei aus den Augen zu verlieren. „Du bist wirklich verrückt…“ Ihre Hände zittern vor Angst und ehe Jason noch etwas sagen kann rennt sie los und verschwindet.
Die einsame Seele
Derek sieht besorgt aus dem Küchenfenster. Deena sitzt auf dem Küchenstuhl und fühlt sich als wenn sie von einem Komissar verhört wird. „Deena… Du treibst dich jetzt noch draußen rum. Kommst blass nach Hause und willst mir dann noch erzählen, dass mit dir alles in Ordnung ist? Hör mal ich bin nicht auf den Kopf gefallen.“ Mit diesen Worten wendet er sich Deena zu und mustert sie erneut. Manchmal kann auch mein Bruder nerven. Ich hoffe, dass ich Jason heute Nacht nicht wieder sehen muss. Deena wollte ihn aber wieder sehen. Aber der Gedanke an das was letzte Nacht passiert ist hindert sie daran. „Ich will nicht darüber reden Derek. Ich muss dir nicht alles erzählen.“ Sie steht langsam auf und geht in ihr Zimmer. Dort legt sie sich auf ihr Bett und starrt die Decke an. Kann man das überhaupt glauben? Da kommt ein Junge in die Schule, den sie gerade erst kennen gelernt hat. Der lädt sie zu sich nach Hause ein. Alles ist normal und noch am selben Abend ändert sich der Gesamteindruck. „Tzzz… Vampire gibt es nicht.“ Es klopft an ihrer Zimmertür. „Ja???“ ruft Deena leicht genervt. Im selben Moment schlägt die Tür auf und Anny tritt ein. „Dein Bruder hat mich besorgt angerufen.“ Sie kommt in das Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Dann setzt sie sich auf die Bettkante und sieht Deena an. „Was ist mit dir los? Hat dich wieder jemand aus deiner Schule fertig gemacht? Oder hast du wieder Ärger mit der Croyd?“ In Deena baut sich langsam Wut auf. Warum löchern sie sie nur so? „Ich hab es Derek auch schon gesagt und ich sag es dir gerne auch noch mal: Ich möchte nicht darüber reden.“ Anny seufzt. Okay… irgendwo muss Deena sich ja ausheulen aber mit der Begründung sie hätte einen Vampir gesehen kommt sie garantiert in eine Psycho – Farm. Also, Mund halten Voight, befielt Deena sich selbst. Anny mustert sie von oben bis unten. „Gehen wir ein Eis essen? Ich lad dich ein.“ Anny sieht sie erwartungsvoll an. „Okay…“ Es ist sicher komisch mitten im Winter Eis essen zu gehen Aber die beiden liebten es. In ihrem Lieblingseisladen war es auch nichts neues das alle anderen Kunden Waffeln essen und die beiden Freundinnen Eis. Deena steht auf und zieht sich ihre Winterjacke an, die sie gestern von ihrem Vater bekommen hat. Dann schlendern sie und Anny nach unten und ziehen sich ihre Schuhe an.
Deena macht sich über ihren großen Eisbecher her, da taucht plötzlich Jason auf. Ein unwohles Gefühl bereitet sich in ihr aus. „Alles okay Deena? Deena???“ Sie reagierte erst als Jason sie gesehen hat und auf sie zukommt. „Ja alles in Ordnung“, sagt Deena recht hektisch. „Hi..“ Jason steht neben ihr und lächelt so als ob nichts gewesen wäre. „Hi…“ erwiedert sie recht unsicher und sieht Anny an die gerade zur Begrüßung nickt, weil sie ihren Mund voller Eis hat. Jason setzt sich zu ihnen und bestellt eine Cola. „Wie könnt ihr im Winter Eis essen gehen? Das ist doch viel zu kalt.“ Deena hofft regelrecht das Anny antwortet aber es geschieht nichts. „Ähh das ist sozusagen unser Hobby…“ Was will der hier? Er ist doch nicht nur zu uns gekommen um mit uns zu quatschen. Der hat bestimmt was vor. Wahrscheinlich wieder so eine dämliche Geschichte wie gestern. Jasons Blick wandert ernst zu Deena. Als ob er ihre Gedanken lesen kann antwortet er ohne seinen Blick von ihr abzuwenden: „Ich wollte nur mal etwas mit dir Quatschen. Villeicht willst du dich heute wieder mit mir treffen? Wir können DVD’s gucken.“ Oh nein. Die frage stellt er auch noch in Annys Gegenwart. Anny mischt sich gerne in solche Angelegenheiten ein und antwortet für sie. Anny nickt heftig schluckt das ganze Eis in ihrem Mund runter ignoriert die Kälte in ihrem Rachen und antwortet ebenso hektisch mit einem Ja. „Gut dann sehen wir uns heute Abend um acht. Du weißt ja wo ich wohne.“ Er trinkt seine Cola aus und geht hinaus in die weiße Winterpracht. Deena sieht Anny böse an. Sie steht auf und lässt Anny einfach sitzen. Als sie ebenfalls weg ist sieht Anny ihr Eis an. „Irgendetwas stimmt wirklich nicht mit ihr… Ich dachte ich tu’ ihr mal einen Gefallen…“ Anny steht auf bezahlt und geht als letzte der eben noch drei Teenanger in diesem Laden.
Die Zwei Krähen
Jason sucht sich ein paar Filme zusammen die er besonders mag. Hoffentlich mag Deena die Filme auch. Und hoffentlich haut sie nicht wieder ab, wenn ich ihr erklären will was mit ihr und mir in jeder Nacht passiert. Als es klingelt wird er auch noch unsicher. Sie würde sicher nicht alles vergessen haben. Und sie würde ihm auch nicht vertrauen. Wenige Minuten sind vergangen da tritt Deena in sein Zimmer. Sie lächelt ihn an. Er sieht, dass ihre Hände heftig zu zittern beginnen als er sie ansieht. „Keine Angst. Ich will dir nur helfen. Du wirst mir später dankbar sein. Aber jetzt vergessen wir mal das Thema und gucken uns ein paar Filme an.“ Deena wird mit einmal ernst. „Ich will, dass du mir alles erzählst. Ich will, dass du…“ Mitten im Satz unterbricht sie wieder ein fremder Gedanke. Er wird dir helfen. Ich brauche es dann nicht zu tun. Du wirst auf ihn hören wenn er dir alles beibringt und erklärt. Sonst wirst du teuer bezahlen. Und zwar mit deinem Leben… Mit ihrem Leben bezahlen? „Ahhh.“ Jason lächelt leicht. „Er hat schon mit dir eine Verbindung. Er schickt dir seltsame Gedanken nicht wahr?“ Deena wird wieder leicht blass um die Nase. „Ja… schon seit gestern kurz bevor wir uns getroffen hatten.“ Jason setzt sich auf seine Couch. „Setz dich…“ Deena zögert kurz, setzt sich dann aber neben ihn. „Was passiert mit mir? Ich fühle mich so komisch. Ich höre Gedanken die nicht meine eigenen oder total krank sind. Du kommst bei mir an und erzählst mir das du ein Vampir bist…“ Als sie zu ihm rüber sieht, sieht sie, dass er den Kopf gesenkt hat und seine Augen von seinen schwarzen halb langen Haaren verdeckt sind. „Jason?“ Er sieht auf und starrt mit seinen leeren Augen in ihre. Deena atmet schnell als wieder seine Kälte auf sie zukommt. „Ich werde dir nichts tun. Dir nicht. Aber anderen. Deena… Dich töte ich nicht weil du auch ein Vampir wirst. Aber andere Menschen werden wir töten.“ Deena bekommt wässrige Augen vor Angst. Sie steht auf und stolpert zur Tür die sich nicht öffnen lässt. „Lass mich raus!! LASS MICH RAUS!“ schreit sie ihn an. „Ich werde dir aber doch nichts tun. Ich will dir nur helfen. Ich will dir helfen damit klarzukommen. Du musst lernen damit umzugehen. Du wirst Menschen töten. Ich habe es auch schon oft getan.“ Jason hört sich so… normal an. Als ob er noch nie etwas anderes getan hat. Deena sitzt mittlerweile zusammengekauert vor der verschlossenen Tür. Ein nicht-ihre-Gedanke erreicht sie wieder. Hör auf Angst vor ihm zu haben. Hör auf so ängstlich zu sein. Dir kann eh nicht mehr geholfen werden. Verweigere nicht dein Schicksal. Deena sieht Jason an. Er kommt auf sie zu und hilft ihr auf. Beide regen sich nicht. Sie hat ihren Blick gesenkt und Jason sieht sie an. Vorsichtig legt er eine Hand auf ihre Stirn und schließt seine Augen. Deena wird schwach. Sie hat nicht mal Kraft ihren Kopf nach hinten wegzuziehen und sinkt zu Boden. Jason geht mit ihr auf die Knie. „Morgen Abend wirst du das erste mal zum Vampir. Du wirst dich Anfangs nicht unter Kontrolle haben. Also bleibe ich bei dir.“ Jason nimmt seine Hand von ihrer Stirn und sieht sie an. Vorsichtig legt er sie in sein Bett. „Du hast Glück das wir Wochenende haben“, flüstert er leise. Er legt sich auf seine Couch und wartet bis nächsten Morgen um wenigstens noch eine Stunde schlafen zu können.
Als am nächsten morgen die Sonne in Deena's Gesicht scheint, hat sie für einen moment vergessen was in der Nacht geschehen war. Sie steht schnell auf und geht richtung Tür. Die Tür öffnete sich und Jason trat hinein. "Morgen..." Deena antwortete nicht und fixierte Jason mit einem bösen Blick. "Ich habe dir nichts getan und werde dir auch nichts tun. Höre doch endlich mal auf solche Angst vor mir zu haben." Deena beginnt zu zittern: "Ich werde dir vertrauen... Und ich werde versuchen nicht mehr so viel Angst vor dir zu haben. Allerdings muss ich jetzt nach Hause gehen. Meine Mutter und mein Bruder werden mich schon suchen." Deena geht um Jason herum und verlässt das Haus.
Als sie die Auffahrt ihres Hauses betritt, sieht sie in der Küche keinerlei bewegung. Komisch... Sonst sitzt Mom doch schon mit Derek in der Küche und trinkt Kaffee... Sie schließt die Tür auf und betritt den Flur. "Mom?! Derek?!" Sie geht die Treppe hinauf und öffnet die Tür von Derek's Zimmer. Dieser liegt regungslos auf dem Boden. "Derek!" Sie läuft zu ihm und kniet sich hin: "Derek! Sag' doch was! Irgendwas!" Mit Tränen in den Augen starrt sie auf den regungslosen Körper. Als sie beginnt, nach ihrer Mutter zu suchen, macht sie genau die selbe entdeckung. Überall war Blut, an den Wänden und an den Möbelstücken. Jetzt kannst du dich endlich besser konzentrieren. Diese beiden nutzlosen Menschen kannst du nicht gebrauchen. Vergiss sie… Deena weinte, den ganzen Tag lang, blieb neben ihrerm Bruder sitzen und weinte weiter.
Die Freundin
Anny war sehr besorgt wegen Deena. Irgendetwas stimmt doch nicht mit ihr. Am besten ich fahre mal zu diesem Jason, und werde mal mit ihm reden. Was sagte Deena, wo er wohnt? Achja… Vor Jasons Haus prakte sie ihren kleinen feuerroten Käfer, und klingelte. Die Tür schlug auf und ein hochgewachsener Mann mit großem Bierbauch öffnete die Tür. „Ja?“ sagte er grimmig und sah Anny von oben bis unten an. „Ich möchte zu Jason…“ sagte sie knapp. Der Mann wich zur Seite. „Oben, die rechte Tür“ murrte er noch, dann knallte die Tür zu. Anny ging nach oben, klopfte an der Zimmertür von dem jungen Teenager
Fortsetzung (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=189014&postcount=8)
Fortsetzung 2 (http://www.globalgameport.com/showpost.php?p=190704&postcount=14)
edit:
bitte keine hellen Farben verwenden, da man diese im hellen forenstyle nicht lesen kann
CKomet