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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Schlechteste Buch das ihr gelesen habt



nidhoegger
22.03.2008, 14:23
Hier könnt ihr euren frust an Schlechten Bücher rauslassen und ander vielicht davor warnen so ein Buch zu lesen.


MEin Schlechtestes Buch EVER "Die Einbahn Straße von Kordon" vieleicht hängst daran dass es ne Schüllektüre war was ich weiß ist dass es *WÜRG* war.

Mini
22.03.2008, 14:25
ja ja, schullektüren waren bei uns meist auch ein griff ins klo. aber sie waren ertragbar, bis auf "irrungen, wirrungen". ich glaube, ich kann das buch niemandem empfehlen und leute, die es freiwillig lesen kan ich nicht verstehen. der erste abschnitt dieses buches besteht aus drei sätzen. muss ich dazu noch was sagen? :lol

Killerdragon
22.03.2008, 16:20
Also das schlechteste buch was ich gelesen habe war vor ein paar wochen,es ist ein buch von Demokrit,einem philosophen der eine blühende fantasie hatte...wir wären alle irgendwo im universum ganz winzig und so...gott war das grrrrhhh

:motz



achso,ausserdem würd ich niemanden Naddels kochbücher empfehlen

Sithoras
22.03.2008, 16:55
Ich bin totaler Dan Brown Fan, aber "Meteor" ist meiner Meinung nach, überhaupt nicht sein Niveau. Mann muss sich zwingen weiterzulesen und es fallen einem fast die Augen zu, so langweilig ist das. Die Story geht ja grade so eben noch ist aber immertotal berechenbar, es ist mega langweilig geschrieben und die Charaktäre...naja
P.-S. Achja und über schullektüre will ich lieber gar nicht anfangen;)

Maximus1
22.03.2008, 21:21
Also die meisten Bücher finde ich ja gut, super, okay usw. Aber In der Schule... Kennt Jemand von Judith-Kerr "Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl?
Da bin ich, das weicht mir nie aus der Erinnerung, viermal eingeschlafen...
:list3no::list3no:
Wenn das mal nichts heißt...

elwen
23.03.2008, 18:19
hab ich auch gelesen. voll öde ist das buch. vorallem weil es stellenweise recht wirr ist. oder urplötzlich der schreibstil gewechselt wurde

Keksus
23.03.2008, 18:34
Doom

Es fängt gut an, aber im Verlaufe des Buches (und vor allem der Nachfolger, da das BUch ne ganze Reihe hat) vermasseln die alles restlos. Das Spiel hat eine so gute Vorlage gegeben und was machen die draus? Aliens -.- Und nicht nur ALiens: Die nennen sie "Freds" und "Newbies" Argh! Grauenvolles Buch.

gateacc
23.03.2008, 19:31
Ich bin totaler Dan Brown Fan, aber "Meteor" ist meiner Meinung nach, überhaupt nicht sein Niveau. Mann muss sich zwingen weiterzulesen und es fallen einem fast die Augen zu, so langweilig ist das. Die Story geht ja grade so eben noch ist aber immertotal berechenbar, es ist mega langweilig geschrieben und die Charaktäre...naja
P.-S. Achja und über schullektüre will ich lieber gar nicht anfangen;)

Ebenfalls ein riesiger Fan von Dan Brown, allerdings muss ich Sithoras zustimmen. Meteor war ja zum heulen. Nach den ersten 100 Seiten dacht ich, es wäre Schullektüre...:rolleyes: !

PS: "Das Gebet" von keine Ahnung wem, ebenfalls zum einpennen. Allerdings ist die Zusammenfassung auf der Rückseite interessant :D.

alceleniel
23.03.2008, 19:40
Ein Buch von Umberto Eco (fragt mich jetzt nicht nach dem Titel). Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich mal was passiert. Dann war's auch schon zu Ende (und es war dick). Hatte ich glaube ich in englisch gelesen (vielleicht lag's daran ;))

Kurintor
25.03.2008, 19:06
Frosfeuer von kay meier
find die Bücher von ihm sonst nicht schlecht, aber dieses ist meiner meinung nach nicht gut

auch schlecht war Andorra von Max Frisch, die Idee und den Hintergrund fand ich noch gut, aber wies geschrieben ist.....:scared(war ebenfalls Schullektüre)

Immolation
25.03.2008, 21:58
Ein schnelles Leben - Zoe Jenny
Was für kitschiger Blödsinn.

soulsdeep
29.03.2008, 09:40
Juli Zeh - Spieltrieb

Maximus1
29.03.2008, 10:35
hab ich auch gelesen. voll öde ist das buch. vorallem weil es stellenweise recht wirr ist. oder urplötzlich der schreibstil gewechselt wurde

Ja, und dort wurde garkeine Spannung aufgebaut und nur irgendein kautsch geschrieben

Avantenor
29.03.2008, 10:44
Bislang habe ich an jedem Buch interessante Aspekte gefunden. Manche haben mich mehr, manche weniger überzeugt. Aber so dämlich, daß ich mir gewünscht hätte, es nicht fertig gelesen zu haben... Kam noch nicht vor. Sogar bei der Schullektüre.
Die Leiden des jungen W. waren grenzwertig, wenn es allein um den Unterhaltungsfaktor ging. Hatte die Lektüre lange Zeit verweigert, weil ich es öde fand zu lesen (So eine Heulsuse!). Nach zwei, drei Wochen im Deutschunterricht, als wir durch die Führung unseres Lehrers allmählich zum Kern des ganzen vordrangen, habe ich dann letztlich doch gemerkt, daß mich die Kernthematik eigentlich schon interessiert und habe das Buch schließlich doch noch gelesen. Ich denke, jedes Buch hat interessante Aspekte, sonst hätte man es sich eigentlich auch nicht herausgesucht. Irgendwas muss einen bei der Auswahl schließlich angesprochen haben. Daher findet man zumindest immer ein paar Teilaspekte, die interessant waren. Wenn de Sprache manchmal auch noch so öde ist, manchmal ist es der Gedanke dahinter, der genial ist. Oder vll kann man gerade an der Sprache Dinge erkennen / festmachen. Literatur ist immer spannend.

tenochtitlan
29.03.2008, 11:06
Also die meisten Bücher finde ich ja gut, super, okay usw. Aber In der Schule... Kennt Jemand von Judith-Kerr "Als Hitler das rosa Kaninchen Stahl?
Da bin ich, das weicht mir nie aus der Erinnerung, viermal eingeschlafen...
:list3no::list3no:
Wenn das mal nichts heißt...Wohl der absolute Tiefpunkt meiner Schullektürenlaufbahn... Und unsere Lehrerin damals war so furchtbar übermotiviert, was die Sache nicht besser gemacht hat...
Ich bin totaler Dan Brown Fan, aber "Meteor" ist meiner Meinung nach, überhaupt nicht sein Niveau. Mann muss sich zwingen weiterzulesen und es fallen einem fast die Augen zu, so langweilig ist das. Die Story geht ja grade so eben noch ist aber immertotal berechenbar, es ist mega langweilig geschrieben und die Charaktäre...naja
P.-S. Achja und über schullektüre will ich lieber gar nicht anfangen;)Ich fand Dan Brown immer vorhersehbar und nicht wirklich anspruchsvoll, aber zum zwischendurch was interessantes Lesen reichts meistens... Aber Meteor war tatsächlich Schrott.
Literatur ist immer spannend.Prinzipiell richtig, aber mir fehlt zumindest privat die Zeit und Lust, denn interessanten Teil eines Buches krampfhaft suchen zu können. Bei Schullektüre bemühe ich mich meistens^^

Avantenor
29.03.2008, 12:01
Prinzipiell richtig, aber mir fehlt zumindest privat die Zeit und Lust, denn interessanten Teil eines Buches krampfhaft suchen zu können. Bei Schullektüre bemühe ich mich meistens^^
Es gibt Bücher, die würde ich ohne Anleitung auch nicht lesen aus diesem Grund. Jane Austen z.B. Interessiert mich privat einfach nicht. Im Rahmen eines Literaturseminars, wo auch die Umstände der Zeit und die im Buch enthaltene Kritik des gegenwärtigen Systems zur Sprache gebracht wird, ist das was anderes. Dann werden die Bücher tatsächlich wieder interessant. Auf sowas muss man aber erst kommen und ohne Sekundärliteratur käme man in vielen Fällen gar nicht drauf. Man kann nicht alles wissen.

Andere Bücher dagegen sind wirklich nicht spannend zu lesen, aber prinzipiell doch wieder gut. 1984 ist für mich ziemlich dröge. Doch die Genialität hinter dieser erschreckenden Zukunftsvision macht das Buch zu etwas besonderem. Kann man auf viele Werke ausweiten. Fahrenheit 451 ist auch so eines, einige Philip K. Dick, die Dune-Serie teilweise. Auch der Herr der Ringe beginnt imho sehr langatmig. Ich hab mit 12 Jahren beim Bockland Schluß gemacht und es erst Jahre später wieder rausgezogen. Alles nach Bockland war genial, aber ich hatte es schlichtweg nicht ausgehalten. Vll war ich auch noch ein wenig zu jung, um das einfach durchzustehen.

Dan Browns Illuminati ist ein Buch, das mir sehr viel Freude bereitet hat. Aber es hat keinen langfristigen Nährwert. Das ist wie Popmusik, man liest es kurz, hat eine zeitlang seine Freude daran und dann ab ins Archiv. War nett, ich bereue es nicht, aber es ist halt aufgebraucht. Muss ich auch kein zweites Mal lesen (was ich sowieso selten tue). Andere Bücher, und zwar meist die unbequemeren, prägen Dich dafür fürs Leben, weil sie Dich zum Nachdenken über gewisse Dinge anregen. Manchmal sind es noch nicht einmal die Hauptthemen, sondern irgendein kleiner Teilaspekt der Geschichte, eine bestimmte Entscheidung oder Frage im Buch, die Dich ganz besonders interessiert und Dich über das Buch hinaus beschäftigt. Das macht das Buch dann wieder zu etwas besonderem, weil man dadurch wieder auf andere Themen gelenkt wird und dieses Buch vll der Ausgangspunkt für ein ganz neues Interessensgebiet ist.

Ein Bekannter unserer Familie hat durch Karl May inspiriert z.B. die Original-Schauplätze besucht, um einfach mal zu schauen, wie genau die Beschreibungen sind. Solche Sachen. Wegen Robert Harris' Roman Pompeji habe ich eine ganz neue Wertschätzung für Aquädukte, etc. pp.

tenochtitlan
29.03.2008, 14:19
Joa, das trifft meine Meinung zu Literatur ganz gut ;)

sh4d0wl0rd
29.03.2008, 15:03
Bislang habe ich an jedem Buch interessante Aspekte gefunden.
(...)
Literatur ist immer spannend.

Ja bei gehobener Literatur - nein bei Trivialliteratur, so meine Meinung zu dieser Aussage. ;)

Was viele - auch hier - als Schulliteratur verfluchen, lese ich sehr gerne und auch in meiner Freizeit.
Mein absolutes Lieblingswerk ist eindeutig der Faust. Allerdings nur der Tragödie erster Teil. Den zweiten - und damit nehme ich Rückbezug auf den Threadtitel - fand ich wenig interessant, da er mir zu viele hochklassische Elemente (primär übertriebene Rückgriffe auf die Antike, welche man in der echten Ilias so viel besser erleben kann) enthielt.
Überhaupt finde ich Literatur nicht "spannend" oder "langweilig", sondern lediglich "interessant" - oder eben nicht.

Von trivialliterarischen Büchern halte ich mich allgemein so fern wie von den meisten Filmen, da diese überwiegend aus Klischees bestehen und daher, wenn man diese einmal durchschaut hat, keinerlei spannenden Wendungen und schon gar keinen Tiefgang bieten.
Viel interessanter sind da die philophischen und/oder zeitgeschichtlichen Aspekte, welche sich in aufklärereischen, klassischen, naturalischtischen, realischstischen, expressionistischen etc. Werken finden - die sich oftmals überaschend gut vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Zustände interpretieren lassen.

Es gibt nur wenige Werke, welche eine Art Brückenschlag zwischen hoher und Trivialliteratur schaffen. Ein Beispiel jüngster Zeit ist da Kehlmanns "Vermessung der Welt", welches von der kompletten Bandbreite der Leserschaft überwiegend positiv aufgenommen wurde - obgleich ich bezweifle, dass all zu viele Leser wirklich tief in die Erzählung eingestiegen sind.

Allerdings ist mir durchaus klar, dass die heutige Welt zu schnelllebig und oberflächlich ist, als dass sich breite Bevölkerungsschichten noch mit echter Literatur befassen würden.
Ich resümiere also, dass ich mich von Belletristik überwiegend fernhalte.
Ausnahmen sind da der "Herr der Ringe", obgleich diesem Werk eine Einordnung in die Trivialliteratur eigentlich Unrecht tut und die Roman des genialen Terry Pratchett - einfach aus dem Grund, dass er die von mir so verhassten Klischees bewusst in den Mittelpunkt der Charaktergestaltung setzt und so mit ihnen spielt, anstatt sie nur unüberlegt aufs neue zu verwursten und dabei gleichzeitig den Anspruch auf Ernsthaftigkeit erheben zu wollen.

Und nun wende ich mich wieder meinem aktuellen Lesestoff zu: "Mein Name sei Gantebein" des Schweizers Max Frisch. Freiwillig, nicht als Schullektüre, versteht sich. ;)

monDschatTen
29.03.2008, 15:22
War erst letztens der Fall, dass ich dieses Buch gelesen hab. Hab einfach aufgehört da es ein scheiss-Buch war. Von Henning Mankell "Kennedys Hirn"
:mad:

nidhoegger
30.03.2008, 10:15
Mit diesem Thread hab ich woll eine Diskusion zwischen MOderatoren ins Rollen gebracht. Find ich toll.

Natürlich ist jedes Buch interessant,aber Manche Bücher von Autoren sind nicht so gut wie seine Anderen und man ärgert sich darüber weil man weiß das er es besser machen kann.Und auch bei bücher von Autoren die man das erste mal liest, findet man bestimmte stellen die Zeigen das der Autor sich einfach "zurückgelehnt" hat und seine Ideen aufs Eisgelget habt. Es Ist eifach ärgerlich das er seine IDeen nicht ausschöpfen konnte. Des wegen empfehle ich jedem der Bücher schreibt die hier angeprangerten Bücher zu lesen und zu sehen was der Jeneige der es Sch**e Findet überhaupt meint.So kann man vieleicht Schlechte Bücher in zukunkft verhindern.

UNd das Theman Schullektüre ist ganz leicht zu erklären.Ich erzählen das aus meiner Sicht. Ich Lese bücher gerne aber nur wenn ich sie lesen will nicht wenn ich sie lesen muss(meist ja auch noch unter zeitdruck).Ich lasse mir gerne zeit für ein Buch,wenn ich ein buch in zwei Tagen durch gelesen habe und mich wundere dass ich am ende bin wars eindeutig ein gutes und Spannendes Buch.Dieser Effekt funktioniert meisten nicht mit Schulektüre weil man meisten undter Druck steht weil man weiß das der Inhalt dieses Buches im Test oder in der Klausur vorkommt.Man liest schneller und versucht sich so viel wie möglich auf den inhalt zu achten.MAn fasst das buch zusammen und sieht es nicht mehr als Gesamtwerk.Deswegen finde ich sollte man entweder die Schüler fragen was für ein buch sie intresannt fänden oder man Sollte keinen Druck anwenden(egal ob zeit oder Arbeits druck).Z.b. könnte man ein buch am anfang des Halbjahres rausgeben aber die Klausur darüber erst am ende des Halbjahres Schreiben. Vieleicht wären dann sogar Lesefaule dazu bereit anzufangen zulesen.

tenochtitlan
30.03.2008, 15:05
Dieser Effekt funktioniert meisten nicht mit Schulektüre weil man meisten undter Druck steht weil man weiß das der Inhalt dieses Buches im Test oder in der Klausur vorkommt.Man liest schneller und versucht sich so viel wie möglich auf den inhalt zu achten.MAn fasst das buch zusammen und sieht es nicht mehr als Gesamtwerk.Deswegen finde ich sollte man entweder die Schüler fragen was für ein buch sie intresannt fänden oder man Sollte keinen Druck anwenden(egal ob zeit oder Arbeits druck).Z.b. könnte man ein buch am anfang des Halbjahres rausgeben aber die Klausur darüber erst am ende des Halbjahres Schreiben. Vieleicht wären dann sogar Lesefaule dazu bereit anzufangen zulesen.Wenn ich mir so meine Leute in der Stufe ansehe glaub ich das nicht mit dem Lesen übers Halbjahr^^ Aber an sich hast du recht, je nach Lehrer arbeitet man halt an einem Buch, weil man Noten dafür bekommt, aber nicht, um hinter die tiefere Bedeutung zu kommen.
Mit diesem Thread hab ich woll eine Diskusion zwischen MOderatoren ins Rollen gebracht. Find ich toll.
Man mag es kaum glauben, aber wir haben alle eine eigene Meinung :D

nidhoegger
31.03.2008, 15:35
Man mag es kaum glauben, aber wir haben alle eine eigene Meinung :D



JA ich finds gut den Ich war in Foren wo sich die MOdis(ich hoffe ich darf so abkürzen) die Klinke in die Hand geben .Also bin ich mal froh dass es auch anders gehen kann

Der tot auf zwei socken:)
06.04.2008, 16:13
Also, in der Schule haben wir mal: "Die Insel der blauen Delfine" oder so ähnlich gelesen... Naja, langweilig war es auf jeden Fall, es passierte nie etwas richitg spannendes. Am Ende habe ich aufgehört zu lesen und Klassenkameraden gefragt, wie es denn weitergeht:D

Jake
06.04.2008, 21:10
in der schule

als hitler das rosa kaninchen stahl
die nacht der wölfe
das tagebuch der anne frank
------->allein schon 3 hiltler-bücher

alter john

sh4d0wl0rd
06.04.2008, 21:55
das tagebuch der anne frank
------->allein schon 3 hiltler-bücher

Das als "Hitler-Buch" zu bezeichnen ist mehr als eine grob undifferenzierende Aussage! X(

So alt kann der John noch nicht sein, wenn er mit solchen Pauschalphrasen um sich wirft...

Jake
07.04.2008, 14:40
jaa vllt dann nenn ichs eben "Buch in der zeit des 2. Weltkriegs"

was alter john betrifft
DAS IST EIN BUCH

Der Doktor
07.04.2008, 14:49
Kein Grund, hier Capslock einrasten zu lassen.
Ist "in der schule" dann auch ein Buch? ;)

sh4d0wl0rd
07.04.2008, 16:07
was alter john betrifft
DAS IST EIN BUCH

Oder im Falle meines Postings ein Spiel mit der Doppeldeutigkeit des Buchtitels.
(Gegen die eventuelle Verwechslungsgefahr würden natürlich auch klarer strukturierte Postings helfen...)

Im Übrigen ist auch

"Buch in der zeit des 2. Weltkriegs"
nicht richtig, da der bestialische Akt der Judenverfolgung sowie allgemein der Verfolgung Andersdenkender, welcher z.B. in Anne Franks Tagebuch und dem "Rosa Kaninchen" thematisiert wird, bereits deutlich vor 1939 (=Beginn des WW II) stattfand.

Es gibt keine (chronologische) Gattung (Beispiel: Trümmerliteratur), in die man diese Werke einordnen kann.

Rein inhaltlich könnte man sie vllt als "Literatur zur Vergangenheitsbewältigung" auffassen - obgleich dies kein offizieller germanistischer Terminus ist.

Jake
07.04.2008, 16:23
Es gibt keine (chronologische) Gattung (Beispiel: Trümmerliteratur), in die man diese Werke einordnen kann.

Rein inhaltlich könnte man sie vllt als "Literatur zur Vergangenheitsbewältigung" auffassen - obgleich dies kein offizieller germanistischer Terminus ist.

genau daher kann ich sie doch nennen wie ich will und mit dem von mir benannten begriff wird denke ich jeder erkennen was gemeint ist

tenochtitlan
07.04.2008, 19:23
Nenn es wie du willst, nur Hitler-Literatur bitte nicht, das ist wirklich absolut am Thema vorbei.

Zurück zum Thema: Mein letztes war Von der Erde zum Mond von Jules Verne, ich arbeite da grade eine große Bildungslücke auf ;)

sh4d0wl0rd
07.04.2008, 20:10
Zurück zum Thema: Mein letztes war Von der Erde zum Mond von Jules Verne, ich arbeite da grade eine große Bildungslücke auf ;)

Da bist du gut beschäftigt, wenn du alle Vernes "aufarbeiten" willst. ;)

btw: Findest du das Buch eigentlich schlecht? Falls nicht, könnte man ja auch mal wieder den "Was habt ihr zuletzt gelesen"-Thread ausgraben. ;)

Jake
07.04.2008, 20:21
ohh was ich auch noch schlecht fan war lyra`s oxford von phillip pullman
ich hab die his dark materials trilogie gelesen und die fand ich super:)
dann lyras oxford...
war nach 10 min fertig und echt entäuscht:(

DieFlamme
19.04.2008, 18:20
das schlechteste buch das ich gelesen habe...*denk*keine a´hnung ehrlich gesagt...

Vito
19.04.2008, 19:56
das schlechteste buch das ich gelesen habe...*denk*keine a´hnung ehrlich gesagt...

Was soll der Post dann?

Raikou_1203
29.04.2008, 14:40
Ich will nicht sagen, dass es das schlechteste Buch ist. ABER für mich war es eine herbe Enttäuschung:
"Der Duft des Blutes"
Vampierroman - hat sich auf der Rückseite wie ein guter Vampier-Krimi angehört. ... Das Buch selber war dann allerdings ... ... ... ... langweilig.
Es konnte mich einfach nicht fesseln. Hab drei anläufe gebraucht, durchzukommen und hab nebenbei noch zwei andere Bücher gelesen. Und dass soll bei mir Leseratte schon was heißen, die normalerweise NIE bei einem angefangenen Buch andere Bücher nebenbei liest.

Lavendel
06.05.2008, 16:52
Das schlechteste buch, was ich kenne ist "geboren 1999", welches, wie sollte es auch anders sein, ein buch ist, was ich in der schule lesen musste -.-
schrecklich, nach der hälfte des buches hat der hauptcharakter, den niemand leiden kann, weil er ein arsch ist, sein ziel erreicht und der rest ist nur irgendwelches sinnloses gelabber ... das buch kann man eigentlich gleich wegwerfen^^

ein buch was mir auch nicht so gefallen hat ist eragon... ich find die idee zwar richtig gut, aber die umsetzung ist grausam... sry wenn ich hier einige fans von ihm verletze, aber der liebe autor hätte noch ein paar jährchen warten sollen, bevor er versucht ein buch zu schreiben....


von diesem lyra`s oxford hab ich glaub ich auch schon mal was gehört... meine cousine hat sich drüber aufgeregt, dass die hauptperson einfach alles kann- außer mathe und physik... als ob das so schwer wäre :D:D

Triple.D
20.05.2008, 20:17
Barry Trotter...

Oh mann, ich hab irgendwo gelesen da soll Witz vorhanden sein...naja.

Zum Glück wars nur ausgeliehen.

LOLadin
20.05.2008, 21:02
Was viele - auch hier - als Schulliteratur verfluchen, lese ich sehr gerne und auch in meiner Freizeit.
Mein absolutes Lieblingswerk ist eindeutig der Faust. Allerdings nur der Tragödie erster Teil. Den zweiten - und damit nehme ich Rückbezug auf den Threadtitel - fand ich wenig interessant, da er mir zu viele hochklassische Elemente (primär übertriebene Rückgriffe auf die Antike, welche man in der echten Ilias so viel besser erleben kann) enthielt.
Überhaupt finde ich Literatur nicht "spannend" oder "langweilig", sondern lediglich "interessant" - oder eben nicht.

Von trivialliterarischen Büchern halte ich mich allgemein so fern wie von den meisten Filmen, da diese überwiegend aus Klischees bestehen und daher, wenn man diese einmal durchschaut hat, keinerlei spannenden Wendungen und schon gar keinen Tiefgang bieten.
Viel interessanter sind da die philophischen und/oder zeitgeschichtlichen Aspekte, welche sich in aufklärereischen, klassischen, naturalischtischen, realischstischen, expressionistischen etc. Werken finden - die sich oftmals überaschend gut vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Zustände interpretieren lassen.

Ja, dies entspicht meiner Meinung recht genau.

Neulich durften wir abstimmen welche Buch wir als nächstes in der Schule durchnehmen...

Faust 2 Stimmen (eine davon war die meine)
Im Westen nichts neues 1 Stimme
Die Physiker 23 Stimmen (es hat weniger Seiten als die anderen beiden *augenroll*)

Danach war ich von meinen Mitschülern und ihrem Niveau (der Entscheidungsgrund) sehr enttäuscht, da ich Faust wirklich gerne analysiert hätte.

Jules Verne werde ich auch noch irgendwann einmal lesen.

Das Buch, das mir am wenigsten insgesamt gefallen hat, war "Das Fräulein von Scuderi", denn obwohl es um die Aufklärung eines Mordfalls geht, muss das Fräulein nicht wirklich ermitteln, da sich der Täter im letzten Drittel des Buches stellt. Positiv aufgefallen ist mir jedoch der Sprachgebrauch, den meine Mitschüler so verteufelt haben, mir aber sehr gefiel.

Triple.D
20.05.2008, 21:09
Naja in der Schule lesen wir als nächstes "Die Flucht nach Venedig"...mal schaun.

sh4d0wl0rd
20.05.2008, 21:49
Die Physiker 23 Stimmen (es hat weniger Seiten als die anderen beiden *augenroll*)

Ja ja... das Argument der Seitenzahl. X(
Wobei ich in diesem Fall auch für die "Physiker" gestimmt hätte. Allerdings aus dem Grund, dass ich danke der momentanen Lernerei für das Colloquium in Geschichte schon genug Weltkrieg hatte (--> Auschluss von "Im Westen nichts Neues") und ich den Faust (inkl. dem nicht sehr empfehlenswerten hochklassischen 2. Teil) bereits sehr gut kenne (Referat über die gesamte Historie des Faust-Stoffes + 3 Theaterfassungen + die Parodie von Terry Pratchett^^).


Danach war ich von meinen Mitschülern und ihrem Niveau (der Entscheidungsgrund) sehr enttäuscht

Diese Frustration ist mir nur zu bekannt. Aber in einer Woche ist's für mich vorbei mit mindermotivierten Schülern. :D

@"Fräulein von Scuderi": Jaja... die "Schwarze Romantik". Da ist eindeutig das Problem, dass die Romantiker einerseits wenig mit dem harschen Alltag zu tun haben wollen und andererseits E.T.A. Hoffmann trotzdem dem "Dunklen" anhing - in etwa also eine entschärfte Fassung der "Gothic Literature" im Englischen.
Naja, ich persönlich mag die Romantiker sowieso nicht übermäßig. Da lieber Weimarer Klassik. ;)

LOLadin
20.05.2008, 21:55
Ja ja... das Argument der Seitenzahl. X(
Wobei ich in diesem Fall auch für die "Physiker" gestimmt hätte. Allerdings aus dem Grund, dass ich danke der momentanen Lernerei für das Colloquium in Geschichte schon genug Weltkrieg hatte (--> Auschluss von "Im Westen nichts Neues") und ich den Faust (inkl. dem nicht sehr empfehlenswerten hochklassischen 2. Teil) bereits sehr gut kenne (Referat über die gesamte Historie des Faust-Stoffes + 3 Theaterfassungen + die Parodie von Terry Pratchett^^).
"Die Physiker" hat mir daraufhin natürlich auch sehr gut gefallen, aber das konnte ich vorher natürlich nicht wissen...


Diese Frustration ist mir nur zu bekannt. Aber in einer Woche ist's für mich vorbei mit mindermotivierten Schülern. :D
Dann wünsch ich dir viel Spaß mit deiner neugewonnenen Freiheit und viel Erfolg.

sh4d0wl0rd
20.05.2008, 22:24
Dann wünsch ich dir viel Spaß mit deiner neugewonnenen Freiheit und viel Erfolg.

Die enden dann im Oktober als Student wieder. ;)

Was ich persönlich noch empfehlen kann ist "Kassandra" von Christa Wolf. Der trojanische Krieg aus Sicht der Seherin Kassandra, interpretierbar vor dem Hintergrund des DDR-Systems... Nur so am Rande.

Und jetzt wird's langsam Zeit, zum Topic zurückzukehren. :D

nidhoegger
22.05.2008, 10:21
Die enden dann im Oktober als Student wieder. ;)

Was ich persönlich noch empfehlen kann ist "Kassandra" von Christa Wolf. Der trojanische Krieg aus Sicht der Seherin Kassandra, interpretierbar vor dem Hintergrund des DDR-Systems... Nur so am Rande.

Und jetzt wird's langsam Zeit, zum Topic zurückzukehren. :D

Das fänd ich auch sehr toll ^^

jmm
24.05.2008, 14:39
Ihr glaubt eure büche rsind scheisse ok
Es gibt bücher mit beschissenem inhalt
und bücher die man nicht verstehen kann weil das nur wörter zusammenstellungen sind
Und es git ein Buch das alles hat:
WOYZECK
Geht ins internet und sucht euch einen ausschnitt ihr werdet es bereuen(war schullektüre)(schade konnt nur des finden gibt aber noch viel beschissenere auszüge^^):

Großmutter: Es war einmal ein arm Kind und hat kein Vater und keine Mutter, war alles tot und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es ist hingegangen und hat gesucht Tag und Nacht. Un weil auf der Erde niemand mehr war, wollt`s in Himmel gehen, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war`s ein Stück faul Holz. Und da es zur Sonn gangen, und wie es zur Sonn kam wars ein verwelkt Sonneblum. Und wies zu den Sternen kan warens kleine goldne Mücken, die waren angesteckt wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wies wieder auf die Erde wollte, war die Erde ein umgstürtzer Hafen. Und war ganz allein, und da hat sichs hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und ist ganz allein.

sh4d0wl0rd
24.05.2008, 16:16
Es gibt bücher mit beschissenem inhalt
und bücher die man nicht verstehen kann weil das nur wörter zusammenstellungen sind
Und es git ein Buch das alles hat:
WOYZECK

Schade, dass du das so siehst.
Zu Büchners "Woyzeck" kann man stehen wie man will. Es ist jedoch unbestreitbar, dass Georg Büchner ein großer (und leider viel zu früh verstorbener) Vordenken - seiner Zeit weit voraus - war und sich dies in seinen Werke deutlich widerspiegelt.
Ob nun "Leance und Lena", "Dantons Tod" oder eben der "Woyzeck" - sie alle tragen die Forderung nach Gleichberechtigung, Sozialstaatlichkeit, Gemeinwohl und Demokratie. Nicht umsonst wurden seine Schriften in der Zeit ihrer Entstehung verboten.

Beim "Woyzeck" ist freilich das Problem, dass er nur fragmentarisch erhalten ist. Folglich ist weder bekannt, in welcher Reihenfolge die Szenen angeordnet sein sollten, noch ob sie vollständig sind.
Der Gesamtaussage tut das freilich keinen Abbruch.

Ich gebe zu: Der "Woyzeck" ist kein ganz leichter Stoff (allerdings auch beileibe kein schwerer!), aber das Werk komplett als "beschissen" abzustempeln, offenbart ein Mangel an Intellekt, um es vollständig zu erfassen.


Ach ja: Wer sich über die vermeintliche Zusammenhangslosigkeit im Werk oder dan Sprachstil (dieser heißt übrigens mit Fachterminus "restringierter Sprachcode") aufregt, möge sich bitte einfach mal in der heutigen Welt umsehen und -hören und wird feststellen, dass "Woyzeck" harmlos ist gegen Internetslang und "Ghettosprache".


Eine letzte Anmerkung noch: Die oben zitierte Textstelle ist die Umkehrung des Sterntaler-Märchens. Als solche drückt dieses Anti-Märchen die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit des Proletariats im Deutschland des 19. Jahrhunderts aus.

jmm
25.05.2008, 09:23
Natürlich zeigt das Buch die gesellschaftliche unterdrückung des woyzeck weil er versuchskaninchen war und seine frau in betrug und somit er sie umgebracht hat und er gehängt wurde super...
Aber ich zähle dieses buch zu den unschönen büchern weil_
- Es nicht spannend oder zum weiterlesen anregt geschrieben ist
Wenn ich so ein buch lesen will dann lese ich ein Buch das "normal" geschrieben ist wie:
"Der Baader Meinhof Komplex" (Komplett anderes Thema aber interessant)
Wenn mich was interessiert dann musss ich es mir net antun wenn der stoff des geschriebenen schon anspruchsvoll ist das die schreibweise dies auch ist.
Es mangelt nicht an intellekt sondern an den unterschiedlichen perpektiven von uns beiden

Einbauschrank
03.07.2008, 18:36
Es gibt keine (chronologische) Gattung (Beispiel: Trümmerliteratur), in die man diese Werke einordnen kann.

Rein inhaltlich könnte man sie vllt als "Literatur zur Vergangenheitsbewältigung" auffassen - obgleich dies kein offizieller germanistischer Terminus ist.

Wie wäre es mit "pädagogischer Betroffenheitsliteratur"?

Als Schüler wird man mit diesem Schmodder gequält. Jedes für sich ist vielleicht erträglich, aber die unsägliche Häufung dieser Bücher, die alle auf ähnliche Schlüsse abzielen, hat schon was von Hirnwäsche an sich. Ich habe mich als Schüler immer verarscht gefühlt. Als ob meine Lehrerschaft Angst davor hatte, daß der gesamte Jahrgang der NPD beitritt.

Die Insel der blauen Delphine fand ich BTW gut.

Will Laurence
12.09.2008, 17:15
Mein schlechtestes Buch war Drachentor.

Rechtschreibfehler, eine nicht vorhandene Story und null Logik.

gozillafuerarme
13.09.2008, 17:57
Öhm ich würd mal sagen unsere (bzw. meine) Schullektüren: Angefangen mit Belgische Riesen über Level 4 und Das Königreich der wilden Götter bis zu Asphalt Tribe. Meiner Meinung nach einfach nur grauenhaft.

Mc Pfand
18.09.2008, 19:18
ich habe eigentlich nur durch die schule bücher kennengelernt, die ich zum kotzen fand.

Den größten Ekel hatte ich bei dem Buch "Antigone" von Sophokles.
Und was mich urstwenig interessiert hatte, war Faust II von Goethe, wo ich grundsätzlich fast jede Stunde im Unterricht geschlafen habe.
Ich maße mir zwar nicht an, diese Werke als schlecht zu bezeichnen, aber auf mich haben sie einfach so gewirkt.

G.Hirn
21.09.2008, 17:19
Das Telefonbuch, man war das langweilig .... :D

Okay, das war jetzt Offtopic .... Eig fand ich Wilhelm Tell am schlimmsten ...

day world
28.09.2008, 19:20
mein schlimmstes waren die griechischen Sagen . BAH da errinere ich mich mit schrecken dran.

Froschgott
12.10.2008, 00:02
Grünter Grass - Die Blechtrommel

Deadwing
03.12.2008, 11:38
Mein Problem mit schlechten Büchern ist, dass ich mir deren Namen nicht merken kann, da sie aufgrund ihrer mangelnden Qualität in meinem Langzeitgedächtnis nicht von Relevanz sind. Gerade habe ich versucht, auf Amazon diesen einen Krimi zu finden, den ich mal gelesen habe. Ich weiß noch, dass er von einer Frau geschrieben wurde und auf dem Cover ein Grabstein war (subtil ohne Ende). Mehr leider nicht. Auf jeden Fall war der Protagonist ein frisch entlassener Knacki, ein Hüne mit Stahlmuskeln, super Aussehen, die Männlichkeit in Dosen, und auch etwa im Alter der Autorin. Man konnte förmlich das pheromone Wunschdenken / -schreiben dieser Frau riechen. Das hat sich dann auch entsprechend so gelesen, als würde sie beim Schreiben nicht ans Schreiben denken, sondern an Geschlechtsverkehr. Nicht, dass es besonders anzüglich gewesen wäre, aber da war einfach jemand zu offenkundig rollig beim Schreiben. Wenn ich weiß, wie das Buch heißt, schreib ichs hier rein.

Generell bin ich ein großer Fan von Belleristik, sofern sie keine plakativen Hollywood-Klischees mit Ernsthaftigkeit gleichsetzt, die Charaktere glaubwürdig sind und die Spannungskurve stimmt bzw. der Grat des geweckten Interesses. Beispielsweise habe ich kürzlich Der Schwarm gelesen von Schätzing. Informativ, klug, sauber recherchiert, spannend, tolle Hauptpersonen (Sigur Johanson bin ich in 30 Jahren :) ), aber leider am Ende etwas zu actionlastig. Aber gerade aus den Gedankengängen eines Johanson und den Überlegungen der SETI-Wissenschaftlerin kann man sich viele neue Denkweisen erbauen. Und das macht ein Buch letztendlich wertvoll.

Schlecht finde ich hingegen Dan Brown. Sicherlich unterhaltsam geschrieben, aber - wie hier schon erwähnt - ohne Nährwert. Illuminati und Sakrileg beispielsweise wurden mal in einer Galileo-Sendung widerlegt. So richtig schön, Stück für Stück. Und da taten sich Recherchelücken auf, so breit wie die A3 und so tief wie der Mariannengraben. Mal abgesehen davon, dass - Achtung Spoiler! - man sicherlich nicht, wie am Ende von Illuminati beschrieben, mit einem großen Tuch als Fallschirm aus einem Hubschrauber springen und das auch noch überleben kann. Unrealistisch, sich dem auch latenten Sensationswahn eines Lesers mit dem Zaunpfahl anbiedernd (Stichwort Verschwörungen innerhalb einer Weltreligion), Indiana Jones-Abklatsch und die obligatorische Held-hat-Sex-mit-Heldin-Szene am Ende. Ganz ganz mies.

Des Weiteren wäre als schlechtes Buch zu nennen: Victim von Chris Mooney. So ganz ohne Fantasie und Metaphern geht es dann doch nicht. Zu nüchtern, zu belanglos, zu klischeebehaftet. Aber dieses schlechte Buch ist - wie so viele andere - ein weites Feld. ;)

Behnam
01.02.2009, 12:03
Frostfeuer von Karl Meier
Zwei Sonnen am Himmel von Frederica de Cesco

Muelli
01.02.2009, 13:07
Grünter Grass - Die Blechtrommel

Oh ja, ich dachte als hochgelobtes Buch "Die Blechtrommel" unbedingt gelesen haben zu müssen. Ich hab´s vor zwei Jahren noch einmal "freiwillig" versucht
( ich bin schon etwas älter und meine Schulzeit liegt daher schon etwas zurück, ich weiss ja nicht, was Reich-Ranicki immer reitet... )

Manchmal entwickelt man ja einen Bezug zu einem Buch erst später. In diesem Fall jedenfalls nicht.

Sorry, aber an Dan Brown kann ich auch nichts finden. Durch " Illuminati " habe ich mich während des Urlaubes gequält und "Sakrileg" habe ich ungelesen in der Ferienwohnung zurück gelassen.

Dann fällt mir noch jeder Versuch ein, " Hohlbein " zu lesen. Ein Freund von mir steht total auf dessen Werke und nötigt mich immer, eines zu lesen. Wobei es hier beim Versuch bleibt.

So, und jetzt dürft Ihr mich steinigen.

:D

Arafax
01.02.2009, 15:31
Götterschwert von irgendwem...und Druidentor von Hohlbein

nOeTHe
01.02.2009, 16:59
"Willhelm Tell" und "Der Besuch der alten Dame" halten sich bei mir die Waage.
Beides keine schlechten Bücher doch für mich zu uninteressant als das ich sie mit Freude gelesen hätte. Hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass es beides Schullektüre war ;)

Connileinchen
02.02.2009, 23:34
Nicht Chicago, nicht hier und Biedermann und die Brandstifter waren beide Schulluktüre und die ödesten Bücher, die ich je gelesen habe! Ich hab so das Gefühl, dass die Lehrer sich extra die besch.... dümmsten Bücher der Welt aussuchen. Jedenfalls hatte ersteres ein sehr vorhersehbares Ende und war sonst auch Naja und Letzteres war ein Theaterstück, unglaublich langatmig auch wenn ab und zu lustig.

The Infected
07.02.2009, 02:22
Hmm... das schlechteste Buch das ich je gelesen habe... die Bibel hab ich noch nicht ganz durch :D nee scherz^^
Viele Bücher, von denen ich höre, da klingt schon die Inhaltsangabe so furchtbar, dass ich garnicht wage sie in die Hand zu nehmen (siehe "Twilight")

Aber das allerschlechteste...

Muss leider sagen es ist von Hohlbein, obwohl ich seine Bücher normalerweise schätze, die "Genesis"-Reihe hat mich das Fürchten gelehrt (im negativem Sinne) , nach dem ersten hab ich aufgegeben, und normalerweise lese ich jeden Schund zuende^^

Und Dan Brown find ich auch ziemlich trashig, ist halt irgendwie ziemlich Breitbandliteratur ^^
Aber das ist meine Meinung , ihr dürft mir gerne widersprechen :D

Lump
07.02.2009, 10:29
.

"Die Elfen" von .... öh Hennen?

Lag vielleicht auch daran, dass ich mich vorab TIERISCH auf das Buch gefreut hatte und dann so ein gestelztes, langweiliges Buch, welches sprachlich auf "alt getrimmt" war, indem man eine langatmige, nervtötende Sprache nutzt.
Viel Wind und Aufblaserei und dahinter eine pampige, nichtssagende Story und eine gruselige Sprache.

Ach ja - und "Herr der Ringe" rangiert bei mir auch sehr weit unten ..... auch irgendwo in dem Loch wo auch "Die Elfen" vor sich hin dümpelt.
.

Vampire G
20.02.2009, 10:41
Thomas Mann - Tod in Venedig
(Schullektüre)

Also ich hab schon mehrere Bücher gelesen die nicht so dolle waren, aber das übertraf echt alles)

MycT
21.02.2009, 22:18
also ich fand Die Elfen und auch die Reihe insgesamt richtig gut =)
aber mein schlechtestes Buch war das Gold von Caxamalca,dagegen war sogar der Schimmelreiter besser^^

aaryy
24.05.2009, 14:56
das schlechteste buch was ich bisher gelesen hab war ne schullektüre (novemberschnee(würg)), was auch der einzige grund war das ich es überhaupt gelesen habe, die anderen die ich nicht gut fand hab ich gar nicht erst fertig gelesen...

Cerche
25.05.2009, 01:14
Christoph Hardebusch "Die Trolle"

Ich habs 150 Seiten gelesen... danach mich gefragt, warum ich das uebahaupt noch lese... Sein Geschreibsel zieht mich in keinster weise ind en Bann.. najut kann auch sein, dass ick zuviel Heitz gelesen habe... Weil der, hats echt drauf :)

Keksus
25.05.2009, 01:52
Die Doom Bücher. Mein Gott! Die Story von Doom an sich ist eigentlich wirklich ganz nett: Hölle, Dämonen und was weiss ich. Jetzt aber die Doom Bücher: Aus dem Dämonen werden Aliens namens Freds dann basteln die noch ne weitere Alienrasse rein, die die Newbies nennen und das ganze liest sich so, als wöllte man mal wieder paar Leute zum christlichen Glauben bekehren wollen. Gott, der reinste Horror waren diese Bücher! :no:

yayme!
25.05.2009, 15:50
*räusper* New Moon *räusperräusper* Ich meine Twilight ging ja noch(so für'n Mädchen wie mich),aber New Moon??! Hälfte von dem Buch bestand nur noch aus:

"wuaaaha my superhot vampire boyfriend left meee wuäääh :cry :cry
I'M GETTING SUICIDAL AND JUMP OVER A CLIFF!!"

übersetzt: "Wuaaaahaaa mein superscharfer Vampirfreund hat mich verlassen wuaaah Ich werde suizidgefährdet und springe von eener Klippe."
:cry
:mad:
Bullsh't...

Gunslinger
05.06.2009, 10:41
Ich weiss nicht mehr wie es heisst, aber ich (bzw. meine Klasse) habe zum Schulabschluss von unserem Lehrer eine signierte Version seines selbstgeschriebenen Zukunftsromanes geschenkt bekommen. :rolleyes:

Ich habe nach einem Drittel aufgehört zu lesen (was ich sonst noch nie getan habe)! Ist zwar schon knapp 10 Jahre her, aber ich habs noch immer nicht vergessen. :D

Grob umrissen: Es gibt kein Geld mehr, alles ist soweit gratis und nach der Schulausbildung geht man mal 2 Jahre auf Reise. Einzige Gegenleistung ist die Arbeit die man anschliessend verrichtet.
Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe geht es um einen Jungen der eben seine Reise antritt und dessen Erlebnisse geschildert werden. Es wurde alle 2-3 Seiten nur übers Essen und übers anschliessende F****n geschrieben.
Einen Satz werde ich meine Leben lang nicht vergessen:" .. und sie genossen nach." Der Spruch kam nach jeder Fressorgie vor. :baeh

Ich habs aber immer noch im Keller liegen falls ich mich mal überwinden sollte es fertig zu lesen. :D

Glücklicherweise gibts ja auch vernünftige Bücher auf dieser Welt.

Raikou_1203
05.06.2009, 11:04
... ... ... ... ... für mich das allerschlimmste buch, dass je geschrieben werden konnte:

Breaking Dawn
(4ter Teil der Twilight-saga)

verzeiht mir den ausdruck, aber das ist der größte schei*, den ich je gelesen habe. :( die serie hat gut begonnen, aber mit diesem abschluss hat sie ihr eigens erschaffenes fantasy-universum hintergangen. ... ... ... selbst für n fantasy-roman war dieses buch so voller wiedersprüche und "das kann nicht gehen"-gedanken. :( aber die fallen nur auf, wenn man die ersten drei auch gelesen hat. .... .......
aber mal echt, wer das buch gut findet, der hat entweder keinen geschmack in sachen stimmiger-fantasy-welt oder ist einfach nur blind im "ich liebe edward"-fieber ..........

lest es bitte nie! hört nach Eclipse auf und meidet den 4ten!!!!!!!

LG

skiesofgray
06.06.2009, 01:10
Hab schon einige schlechte Bücher gelesen, aber das schlechteste war, glaub ich,
"Der Hund, der unterwegs zu einem Stern war" von äh... Mankell? Oder so?
War eine Schullektüre.

Ansonsten sind die **Jugendbücher** von Enid Blyton am grottigsten. Hab ich als Kind als Einschlafmittel gelesen... Nie lesen!!! Sonst kotzt ihr!!!

Ich weiß gar nicht, was ihr alle an den Piper-Reihen ("Zwerge", "Elfen", "Trolle", usw.) auszusetzen habt. Die meisten sind ganz in Ordnung. Nur "Die Orks" sind schlecht- RICHTIG schlecht!

hk usp
11.06.2009, 12:16
"Kassandra" von Christa Wolf. :angry

200 Seiten nur innerer Monolog ohne irgendwelche Spannung oder Action. Deutsch LK eben. ^^

Tali
14.06.2009, 17:34
Die Nick Hornby Bücher. Vorallem "High Fidelity" und "A long way down"

Wie kann man sich das ernsthaft geben?! Der Stil ist grauenvoll und die Charaktere sind dermaßen hohl.... und immer die gleichen Versagertypen mit denen man Mitleid haben soll. Ne. High Fidelity hab ich mich komplett durchgequält, die anderen hab ich irgendwann mittendrin immer weggelegt...

"Die Elfen" - sorry, aber ich kann es absolut nicht leiden wenn ein Autor ständig nicht-wörtliche-Rede Sätze mit einem Ausrufezeichen beendet. Hält der uns für bescheuert oder warum muss er ständig alles mit einem "!" betonen? Geht gar nicht...

Gibt noch ein paar, aber ich glaub ich hab die meisten eh verdrängt. :D

C@t
23.06.2009, 17:06
"Buddenbrooks" von Thomas Mann und "Dornenvögel" von Colleen Mc Coullough. Ich lese viele Bücher, auch wenn sie nicht sooo gut sind, zumindest grob durch, aber die beiden habe ich nach der Hälfte in eine Zimmerecke verbannt.
Das erste war einfach nur langweilig, die Story plätschert vor sich hin und alles ist insgesamt so unwichtig. Das einzige Gute, das mir zu der Familiensaga einfällt, ist dass man ein bisschen was über die Zeit lesen kann. (Versteh nicht ganz, warum das - laut meinem Deutschlehrer- so toll sein soll.)
Und Dornenvögel fand ich größtenteils einfach dumm. (Hoffe, dass jetzt keiner da ist, der das mag... :scared

@Tali: Hab auch schonmal so was gelesen. Ausrufezeichen, wo sie nicht hingehören, kann ich auch nicht ausstehen.;)

Goldbeere
30.09.2009, 14:24
da fallen mir gleich zwei ein:

Der englische Patient - hab den Film gesehen und dachte mir, das Buch muss ich haben (zu 99% ist das Buch nämlich besser als der Film) und es war so eine Enttäuschung. Was im Film in warmen Farben und echt interessant ist ist im Buch das totale Gegenteil. So ein gefühlskalter Schreibstil waaaaaah.

Der Untertan von Heinrich Mann - Sternchenlektüre im Deutsch-Abi. Hab mich strikt geweigert, dass zu lesen. Wie kann ein Mensch so drauf sein wie der Protagonist :motz

Winchester
30.09.2009, 20:23
Also da fällt mir deoch gleich der Name der Rose ein:(
Ich finde Umberto Ecko schreibt furchtbar langatmig und ausschweifend:eek:

Ausserdem muß ich sagen, daß mich Tintenherz auch nicht grade vom Hocker gerissen hat:rolleyes:

Black Nihlus
01.10.2009, 08:56
"Kassandra" von Christa Wolf. :angry

200 Seiten nur innerer Monolog ohne irgendwelche Spannung oder Action. Deutsch LK eben. ^^

Also ich fands gut... Hab da drüber ne Facharbeit geschrieben und ne 1 bekommen... :D

Das SCHLECHTESTE Buch aller Zeiten für mich: "Die Verwirrungen des Zögling Törleß" (Warum gibts keinen Kotzen-Smiley???)
Wer auf die recht bildliche Darstellung homoerotischer Beziehungen zwischen jungen Männern steht, die zudem auch noch vollkommen aus der Welt sind, der möge hier guten Gewissens zugreifen. Allen dies gelesen haben / lesen mussten (Deutsch GK 13.1) "Mein außerordentlich tiefes Beileid!"

Uzumaki
05.10.2009, 17:14
Star Wars: Episode 6-Die Rückkehr der Jedi-Ritter :(
Das Buch war total langweilig, hat mich aber zum Glück nur 3 Euronen gekostet.

Und sämtliche (insgesamt so um die 6) Schullektüren. Alle zum einschlafen, aber am schlimmsten war immer noch der Schimmelreiter.

Lung Quin Mei
05.10.2009, 17:27
Die letzten Kinder von Schewenborn von Gudrun Pausewang...
Dieses Buch hat meiner Meinung nach die Bezeichnung Jugenbuch nicht verdient. Im großen und ganzen geht es nur darum, dass alle sterben und es ist dann auch noch dermaßen langatmig beschrieben...und selbst wenn ich einen Thriller lesen will gibts da tausend bessere...

ranschan
05.10.2009, 17:31
Da fällt mir "Die Entdeckung der Currywurst" ein. Musste ich wegen der Schule lesen und war wie so oft bei Schullektüre langweilig, aber man musste es ja mind. 1 mal lesen wegen Prüfung oder Arbeit darüber.

wampa95
05.10.2009, 21:55
DAs schlächteste buch was ich gelesen hab war "die Elfen" ich fand dass alles soooooo langsam und träge geschrieben!!!

Uzumaki
13.10.2009, 16:51
@wampa95
Kann ich gar nicht verstehen. Ich hab die Bücher der Reihe sehr gerne gelesen.

Boïndil
13.10.2009, 17:31
Alos das mit den Elfen kann ich bestätigen, mehrere tausend Jahre alte warme Brüder und pathetische Naivlinge, die nur noch nerven und dazu als Gegensatz die ach so grobschlächtigen Menschen.
Dieses Buch ist allerdings nicht das schlechteste, noch übler ist Die Drachen, das mir wie ein mieser Schüleraufsatz vorkommt, der Gebreuch von endlosen Aufzählungen zum Beispiel.
Es kommt mir vor, als ob da inzwischen jeder Hobby-Autor genommen wird, weil sich rumgesprochen hat, dass man mit dem Herr der Ringe-Universum dicke Kohle machen kann.

Die positive Spitze machen dagegen immer noch die sympathischen Orks aus, egal von welchem der zwei Autoren und Die Zwerge. Die Sympathie kommt wohl davon, dass ich eigentlich ein Troll bin :D

DansonDelta40
13.10.2009, 19:58
Also, der Autor von DIE ORKS sollte lieber Actionfilme drehen, denn 70% des Buches besteht aus detaillierten und ellenlangen Schilderungen brutaler Kampfsequenzen, die irgendwann nur noch langweilen. Ich hab gegen Ende die Kämpfe nur noch überblättert, weil sowieso klar war, dass die Orks gewinnen und ihre Gegner brutal abgemetzelt werden (vielleicht stirbt mal ein nebensächlicher Ork, aber das wars dann auch).

So viele Details machen gefilmte (!) Kämpfe bestimmt sehr anschauenswert und unterhaltsam, geschriebene jedoch einfach nur bähhh.

Das schlechteste Buch, was ich je gelesen habe, war aber ein Ratgeber übers "Mann sein". Titel ist mir entfallen, ist aber auch nicht wichtig. Auf dem Cover war ein Playmobil-Männchen in Ritterrüstung, das fand ich ganz niedlich, also dachte ich, der Inhalt wäre was wert. Klarer Fall von Fehlbeurteilung des Inhalts aufgrund der Verpackung. Die Quintessenz des Buches:

"Alles Schlampen außer Mutti."

Wirklich, das war alles, was dabei am Ende an Antworten auf die potentiellen Fragen der Leser herauskam. Und dafür noch Geld zu verlangen, fand ich ziemlich frech.

Boïndil
13.10.2009, 20:59
Mit den Kämpfen magst du recht haben.
Kennst du den die andere Ork-Reihe, mit dem kleinen fetten Rammar und dem grossen dummen Balbok? Die zwei sind wirklich zum schreien, ich habe oft gelacht :D Bin mir fast sicher, dass sich der Autor von Dick und Doof inspirieren liess.

Uzumaki
15.10.2009, 09:03
Rammar und Balbok sind die besten Brüder, von denen ich je gelesen habe.
Ich hab mich auch immer, wenn sie sich gestritten haben, fast weggeworfen^^

Gugug
19.03.2010, 15:09
Das schlechteste Buch was ich gelesen hab......HMMMMM ist glaub ich ,,Die Mitte der Welt" is manchmal übelst spannend un denn einfach sch...

Maximus 04
19.03.2010, 23:37
bei mir war es glaub ich "Die Diebin", hab das nichtmal zu ende gelesen, das war so dermaßen sch***e, dass ich es einfach weggeschlossen hab....

Starbuck
07.04.2010, 22:37
Illuminati.
Das einzige Buch, das ich 50 Seiten vor Schluss weggelegt habe, weil es mir...ja zu lächerlich wurde. Dachte, dass sich das während des Buches noch ändert, aber es wurde immer dämlicher, so dass ich das Ende weggelassen habe. War mir schlicht zu blöd.

Merit-Seto
22.04.2010, 07:56
Das schlechtest Buch was ich je gelesen habe war von Gaby Hauptmann - Rückflug zu verschenken... Hatte das bei vorablesen.de gewonnen, weil ich vergessen habe mich aus der Verlosung zu streichen, als ich nen Leseeindruck abgeben hatte -.-
Das war echt... furchtbar... so voller Klisches, Kitsch und gequirlltem Mist... Die "Zufälle" in der Handlung alle dermaßen an den Haaren herbei gezogen... mir wird schon wieder übel, wenn ich daran denke.

Myosin
25.04.2010, 22:42
Meteor von Dan Brown.

Da liest sich meines Erachtens jedes einzelne Kapitel wie eine Folge der Lindenstraße; das ganze Buch hindurch wird am Ende jeden Kapitels ein riesen Spannungsbogen aufgebaut und dann geht´s im nächsten Kapitel wieder total langweilig weiter und noch bevor man die letzten Seiten des Buches erreicht hat, hat man das Ende schon lange erraten.


Naja, hab bis jetzt in meinem Leben noch nicht soviele Bücher gelesen, momentan wälze ich sowieo fast nur noch Lehrbücher, also gibt´s bestimmt noch sehr viel schlechtere als Dan Brown´s Meteor.

Und wahrscheinlich gehöre ich auch wohl zu den Wenigen, die Herr der Ringe nicht sonderlich gut fanden (da kann man auch gleich im Diercke Weltatlas blättern :D)

Muigiell
26.04.2010, 20:01
Ich hatte schon viele schlechte Bücher. Bin in der Hinsicht aber auch recht anspruchsvoll. ^^ Wenn mich ein Buch nicht wirklich fesselt, dann leg ich es nach 50 Seiten wieder weg. Zum Beispiel: Sabriel, Die Schattenkämpferin (Licia Troisi), Die Zwerge, ...

Der Herr der Ringe ist extrem gut. Hab's erst vor kurzem nochmal gelesen. Das mit dem Atlas ist übertrieben.

lg Muigiell

Firedon
02.07.2010, 00:03
[QUOTE=DansonDelta40;427031] Das schlechteste Buch, was ich je gelesen habe, war aber ein Ratgeber übers "Mann sein". Titel ist mir entfallen, ist aber auch nicht wichtig. Auf dem Cover war ein Playmobil-Männchen in Ritterrüstung, das fand ich ganz niedlich, also dachte ich, der Inhalt wäre was wert. Klarer Fall von Fehlbeurteilung des Inhalts aufgrund der Verpackung. Die Quintessenz des Buches:

"Alles Schlampen außer Mutti."
QUOTE]

Ich kenne ein ähnliches Buch, es heißt "Die Tarzan Strategie". Ebenso sinnfrei wie deines war es bestimmt und schlecht obendrein aber ich habs durchgehalten(ich hab die angewohnheit JEDES buch das ich angange auch durchzulesen und meine neugier treibt mich dann meist zu den nächsten bänden). Das einzige Buch bei dem ich nicht durchgehalten habe - also mein schlechtestes war aus der Reihe vom "Unmagier" der letzte Band. Das mag vielleicht daran liegen dass ich die ersten Bände nich kenne, aber auch sonst konnte das Buch nicht wirklich fesseln

/edit iwas stimmt mit meinem Zitat nich (bin neu hier also wohl kein wunder)

Minnow
28.12.2010, 19:29
also da könnte ich ein Lied singen, im moment greife ich nur zu den falschen Büchern, z.B "Wildnis" war ein so schlecht, hab ich gar nicht fertig gelesen, voll die Geld Verschwendung.
Dann die "Tinkerfarm" war auch nicht besonders, wobei es noch ertragbar war.
Wiederum zum ins Klo schmeißen war "Feuersterns Mission" ein Super Edition von den "Warrior Cats"
dann gabs noch ein extrem schlimmes wo ich mir den Namen nicht mehr gemerkt hab.

Overdosed
21.02.2011, 18:35
Neben der in den letzten Unterrichtsjahren so stark behandelten Büchern von Canetti Brecht und Co ist mir die Tintenblut, Tintenherz etc. - Reihe als für meinen Geschmack sehr schlecht aufgefallen..

aaryy
21.02.2011, 18:44
das schlechteste buch was ich bisher gelesen hab war ne schullektüre (novemberschnee(würg)), was auch der einzige grund war das ich es überhaupt gelesen habe, die anderen die ich nicht gut fand hab ich gar nicht erst fertig gelesen...

ich muss mich berichtigen
mittlerweile gehört zu den schlechtesten büchern, die trotzem gelesen wurden, der 3. eragon, bronsteins kinder und nathan der weiße (letzte beiden schullektüre)
eragon einfach unglaublich in die länge gezogen und die anderen beiden tot langweilig und bescheuert geschrieben
welcher idiot sucht die als pflichtkektüren aus?

Sassi
26.07.2011, 20:33
Hallo!

Ich bekam vor Jahren mal ein Buch von den schweitzer Schriftsteller Erich von Däniken geschenkt. Das faszinierte mich derartig, dass ich dann nach und nach alle Bücher von ihm kaufte, die zu bekommen waren und das waren einige. Ich war echt schon süchtig nach seiner Theorie, dass bereits ET's in Vorzeiten auf der Erde waren und den Menschen so ne Art von Entwicklungshilfe gaben.
Dann kam der Hammer!
Ich las dann ein Buch von einem Kontra-Autor, der aufdeckte, dass viele Geschichten von Däniken gar nicht wahr waren und dass viele seiner abgebildeten mysteriösen Gegenstände Fälschungen seien u. s. w. Erst wollte ich das als Däniken - Jüngerin natürlich nicht glauben. Doch dann brachte Däniken selbst ein Buch raus, wo er so einige Schummelein zugab. So veralbert kam ich mir noch nie vor!!!!
Aber ich muss zugeben, sie hatten einen hohen Heizwert!

Grüßle

Sassi

Castiel
29.07.2011, 22:39
Ah, Erich von Däniken, das Sinnbild des Betruges. Ich weiß genau, was du meinst, meine Liebe. Ich selbst habe zwar keines von Dänikens Büchern gelesen, wohl aber andere pseudowissenschaftliche Werke. Ich bin allgemein sehr interessiert und lese viele Bücher, so kamen auch ein paar über Alternativtheorien. Im Grunde genommen gilt: Dinge wie "Verbotene Archäologie", "Geheimakte Wissenschaft" und andere verheißungsvolle Sachverhalte gibt es nicht. Der Grund, warum manchen Entdeckungen keine Aufmerksamkeit geschenkt wird bzw. warum sie ins Archiv geschlossen werden ist der, dass es keinen Sinn macht, über jeden gefundenen Splitter nachzusinnen. Oftmals erzählt er nicht mehr, als eine Tonvase aus der selben Zeit erzählt, und viele Dinge werden oft missinterpretiert und überbewertet.
Ich selbst bin einem Schriftsteller auf den Leim gegangen, der unter dem Deckmantel der Wissenschaft einige Geschichten in Umlauf brachte, von denen ich hinterher erfuhr, dass sie zum Großteil ausgedacht oder abgeändert wurden. Ich war zum damaligen Zeitpunkt noch jünger und etwas... unbedarft. Auf jeden Fall haben die Geschichten mich sehr schockiert, mehr als jeder Horrorfilm.
Es ging unter anderem um Aliens, die nachts durch die Wälder schleichen und Kühe abschlachten, wobei wirklich ganz, ganz widerliche Szenen beschrieben wurden, die ich nicht wiedergeben möchte. Andere Geschichten erzählten von Fleisch und Blut, das plötzlich vom Himmel regnete und Menschen, die ins Nichts verschwanden. Besonders diese Kapitel waren so geschrieben, dass einem wirklich die Haare zu Berge standen. Ich hatte damals stellenweise richtig Angst gehabt, auch nur vor die Tür zu gehen, weil mich ja "ein Angler aus einer anderen Welt hinab in seine Dimension ziehen könnte". Erst eine sehr gute Freundin hat mir damals gut zu geredet, doch mal zu überprüfen, ob "so ein impertinenter Blödsinn" denn wirklich wahr sein kann. Daraufhin kam der Hammer. Das meiste übertrieben, abgewandelt, trotz Gegenbeweise für wahr erklärt oder gar ganz erlogen. Dies hat mich zwar beruhigt, wofür ich noch heute sehr dankbar bin, aber irgendwie auch ernüchtert - und erzürnt.

Grundsätzlich gilt: Bei pseudowissenschaftlichen Büchern, immer Vorsicht! Die meisten Verfasser sind Schriftsteller, die reißerische Theorien an den Mann bringen wollen und dabei nicht vor Betrug zurückschrecken. Sie wollen in erster Linie Aufsehen erregen. Van Däniken ist nur einer von ihnen, wenn auch mit Abstand der dreisteste - und erfolgreichste.
Nun will ich nicht schlecht über alle Wissenschaftler reden, die sich diesem Thema verschrieben haben. Es gibt durchaus seriöse Leute, Walter von Lucadou etwa, dessen Thesen sehr interessant sind und der durchaus zugibt, dass er Dinge nicht erklären kann, anstatt sich irgendwelche wilden Geschichten auszudenken.


Wenn ich schonmal dabei bin: Eines der schlechtesten Bücher, die ich gelesen habe, war - trotz ihres Erfolges - Licia Troisis "Die Drachenkämpferin - Im Land des Windes". Die Erzählung las sich wie ein Schüleraufsatz, war abgehackt und wenig einfallsreich, uninspiriert verfasst und die Wendungen noch dazu arg an den Haaren herbeigezogen. Es wirkte auf mich, als habe Troisi Höhepunkte gesetzt und zwischen diesen eine Handlung gespannt, ähnlich wie ein Tuch auf Zeltstangen, mal durchhängend, mal straff. Es wirkte vieles gewollt und erzwungen, auch ging es etwas zu schnell. Immerhin ist die Protagonistin anfangs dreizehn, am Ende siebzehn, wenn ich mich recht erinnere. Es war wie "Jetzt habe ich dies getan, nun tu ich das, oh, und jetzt mach ich mal jenes." Ich habe mir die nachfolgenden Bände nicht mehr gekauft. Es bestätigte mich einmal mehr in meiner Ablehnung gegenüber Mainstream-Fantasie, leider.

Kinman
08.08.2011, 11:04
Eines der schlechtesten Bücher, die ich gelesen habe war Digital Fortress von Dan Brown. Ich hegte eigentlich schon vorher eine gewisse Abneigung gegen Browns Schreibstil und habe Sakrileg nach einigen Seiten aufgehört. Allerdings konnte ich nicht ausschließen, dass es vielleicht nur der Übersetzer war, der so einen Schreibstil hatte, also habe ich von einem Bekannten Digital Fortress auf Englisch ausgeborgt. Tatsächlich war der Schreibstil wesentlich angenehmer zu lesen, aber die Geschichte...
Anfangs noch recht gut und auch spannend, so störte es mich immer mehr und mehr, dass jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endete (Danke lieber Autor, aber wenn ich schon das halbe Buch gelesen habe, werde ich nicht plötzlich aufhören). Dazu wurde die Geschichte immer abstruser und die beiden Helden immer strahlender. Ich habe mich trotzdem durchgequält mit der Erkenntnis, dass es definitiv das letzte Dan Brown Buch war, das ich gelesen habe.

lg Kinman

Stratoss
08.08.2011, 14:35
Ingeborg Drewitz: "Gestern war Heute" - war damals anno 2001 Abiturthema in Deutsch...zweifellos ein zeitgeschichtlich wertvolles Buch, aber dermaßen wirr geschrieben und völlig ohne Höhepunkte; darüber hab ich mich damals sowas von aufgeregt^^

Elias Canetti: "Die gerettete Zunge" - geht in dieselbe Richtung, keine Ahnung warum ich das damals gelesen habe...es war nicht mal ne Schulpflichtlektüre von mir, sondern von meinem Bruder :D

Wolfmoon
21.08.2011, 13:58
Hmm, möglicherweise vom Schreibstil her nicht das Schlechteste, aber es hatte nicht einen Protagonisten der mir auch nur ansatzweise sympathisch war:

Mary Gentle - Die letzte Schlacht der Orks


Ich finde es wichtig zumindest eine sympathische Figur ( die durchaus nicht der Held sein muß) in einem Roman zu haben.

Forenwichtel
21.08.2011, 15:58
Hallöchen

Das schlechteste Buch das ich vor kurzem erst gelesen habe war "Dunkel" von Wolfgang Hohlbein. Was mich eigentlich wundert da ich seine Bücher früher geradezu verschlungen habe. Aber mittlerweile ertrage ich den Schreibstil nicht mehr. Und die Story war jetzt auch nicht wirklich bemerkenswert.

Gruss

hexenking
01.09.2011, 13:12
Hohlbein hatte bei mir viele Pluspunkte gesammelt, in Büchern wie: Horus, Gralszauber, die Chroniken der Unsterblichen. Aber auch viele negative Minuspunkte wie: Das Avalon Projekt, Wolfsherz u.a. auch Dunkel.... Er beschreibt manche Situationen zu genau und detailreich. Er erzählt 10 Seiten lang, wie ein Baum umfällt. Diese Tatsache kann man aber auch in einer halben Seiten niederschreiben.

Karrzun
03.09.2011, 01:54
Schullektüren beziehe ich jetzt mal nicht mit ein... der Grund dürfte allgemein bekannt sein. ;)

Das schlechteste Buch, das ich bisher gelesen habe, war "Wir sind die Nacht" von Wolfgang Hohlbein.
War jetzt mein erstes Buch von ihm, mitgenommen daraus habe ich jetzt erstmal folgendes:
• Der gute Mann hat meiner Meinung nach ein unglaubliches Talent für Plätze und Orte, an denen die Handlung geschehen kann. Das wirkte die ganze Zeit über stimmig, aber nicht aufgesetzt - war sehr, sehr gut.
• Die Handlung war schon nicht mehr so der Bringer: abgesehen davon, dass nur sehr wenig passiert (und das auf über 600 Seiten!), wiederholt es sich alle 10 Seiten. Man musste wirklich nur zurückblättern und fand dort die exakt gleichen Sätze wieder... :evil: :scared Copy and Paste lässt grüßen. :rolleyes:
Im Buch geht es dann um Vampire... ich bin inzwischen zum Schluss gekommen, dass der werte Herr Hohlbein dieses Thema wohl nur gewählt hat, um auf den "Vampir-Zug" aufzuspringen und den momentanen Hype (um bspw. Twilight) auszunutzen.
• Hinzu kam, dass sich es sich größtenteils sehr, sehr schleppend gelesen hat, weil total langweilig beschrieben. Selbst die "spannenden" Stellen wurden immer und immer wieder gleich beschrieben... gleiche Reihenfolge, gleiche Geschehnisse, etc.
• Das Ende ist nichts Neues und dürfte jedem noch so kleinem Hobby-Leser schon mal begegnet sein.

Bleibt nur zu sagen:
Der erste Hohlbein wird wohl auch mein Letzter gewesen sein.